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#121 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von TomAndy 31.10.2012 22:02

Zitat von Herrmann
Hallo Bill,
das geht mir genau so... Wenn ich ins Internet schaue, mir die Nachrichten anhöre, im Zug auf dem Weg zur Arbeit, bei der Bank, bei der Steuererklärung, bei den Behörden (...), dann fühle ich mich auch nach Strich und Faden verarscht und, ob der Dreistigkeit, zu glauben, ich wäre zu blöd das zu merken, auch diskriminiert!


Gebe Euch sogar recht, ja wenn...

Ja, wenn ich nicht das Gefühl hätte, dass hier im Forum eben doch viele Vorurteile ans Tageslicht kommen.

Wie eben z.b. gegenüber den Sinti und Roma...Du sagst selbst: Zigeuner kommt von "ziehende Gauner" und scheinst es offenbar richtig zu finden, dass man sie auch heute noch so nennt, oder irre ich mich?!

Ich bin dagegen, dass man sie so nennt, genauso wie ich dagegen bin, wenn man Deutschen heute immer noch irgendeine Kollektivschuld für die Nazis einreden will.
Ich muss mich also nicht von irgendeiner Kollektivschuld frei machen, genauso wenig wie Ash-Li (Berwart sprach ja sowas an ), weil wir an sowas auch nicht glauben.

#122 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von Herrmann 31.10.2012 22:32

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Hallo TomAndy,
für mich sind Sinti und Roma nicht zwingend gleich "Zigeunern", wobei ich dieses Wort auch nur in Fällen verwende, wo dies auch eindeutig zutrifft und zwar unabghängig davon, welchen Stammes die so bezeichneten Gauner (im Sinne von Kriminellen und Verbrechern gem. StGB.) auch sind. Es gibt aber auch reichlich fahrende Leute, für die diese Bezeichnung auch in schmähender Hinsicht durchaus zutreffend ist. Mit Grauen erinnere ich mich da an die Bettlermafia (die nachweisbar fest in den Händen genau jener Leute ist) in Frankfurt am Main, die aber auch in anderen namhaften Großstädten äußerst präsent ist. Da gestaltete sich, gerade in der dunklen Jahreszeit, der Weg von der Arbeit nach Hause oftmals zum regelrechten Spießrutenlauf. Das war einer der wesentlichen Gründe, warum ich mich aus diesem Drecksloch FFM verzogen und mir hier im Pott eine neue Existenz aufgebaut habe. Hier sind zwar auch Bettler, die mitunter recht lästig werden können, aber die versuchen normalerweise nicht, Dich dann an der nächsten Ecke abzumurksen.

LG

GWH

#123 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von TomAndy 31.10.2012 23:04

Zitat von Herrmann
Hallo TomAndy,
für mich sind Sinti und Roma nicht zwingend gleich "Zigeunern", wobei ich dieses Wort auch nur in Fällen verwende, wo dies auch eindeutig zutrifft und zwar unabghängig davon, welchen Stammes die so bezeichneten Gauner (im Sinne von Kriminellen und Verbrechern gem. StGB.) auch sind. Es gibt aber auch reichlich fahrende Leute, für die diese Bezeichnung auch in schmähender Hinsicht durchaus zutreffend ist. Mit Grauen erinnere ich mich da an die Bettlermafia (die nachweisbar fest in den Händen genau jener Leute ist) in Frankfurt am Main, die aber auch in anderen namhaften Großstädten äußerst präsent ist. Da gestaltete sich, gerade in der dunklen Jahreszeit, der Weg von der Arbeit nach Hause oftmals zum regelrechten Spießrutenlauf. Das war einer der wesentlichen Gründe, warum ich mich aus diesem Drecksloch FFM verzogen und mir hier im Pott eine neue Existenz aufgebaut habe. Hier sind zwar auch Bettler, die mitunter recht lästig werden können, aber die versuchen normalerweise nicht, Dich dann an der nächsten Ecke abzumurksen.


Verstehe ich ja alles, aber ich verstehe nicht, warum man "Gaunertun" oftmals an irgendwelchen bestimmten Völkern festmachen will. Gauner ist Gauner, diese gibt es unter den Sinti und Romas genauso wie unter Schwarzen, NPDlern und Deutschen, Amerikanern and so on...
Ich glaube eben nicht daran, dass man Verbrechertun an irgendwelchen kulturellen oder sonstigen äußerlichen Merkmalen festmachen kann.

#124 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von TschernoBill 31.10.2012 23:37

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Moin, moin,


Zigeuner interessieren mich nicht, mit diesen hatte und habe ich keinerlei Berührungspunkte und die Bettelmafia bekommt von mir nix - die saßen sogar bei uns im Kleinkaff vor Lidl und Aldi. Aber nicht für lange! Wobei mir leider entgangen ist, wer für die Platzverbote zuständig war. Polizei habe ich nicht ein einziges Mal dort gesehen und ich komme mehrmals die Woche zu unterschiedlichen Zeiten an diesen Discountern vorbei. Auf einmal waren sie einfach weg und kamen nie wieder, in der Nachbarstadt das gleiche. Vielleicht traf sie die Wirtschaftskrise, vielleicht sind sie ins Feinstoffliche übergegangen, vielleicht wurden sie von kleinen Grauen abgeholt oder der Blitz hat sie beim Scheißen getroffen - ich weiß es nicht.


Vorurteile sind immer so eine Sache. Eigentlich mag ich das Wort nicht besonders gerne. M.E. sollte dieses Wort durch das Wort "Tendenz" ersetzt werden, denn (Vor)urteile basieren oft auf Tendenzen bzw lassen sich durch solche bestätigen.

Vorurteile entwickeln sich auch oft aus Klischees heraus bzw sind mit diesen gleichzusetzen (die wiederum eine Form von Tendenz darstellen). Da ich nunmal deutsch mit multiethnischen Wurzeln bin, habe ich auch von dieser Seite noch einiges mehr an Klischees binnen sehr kurzer Zeit zu Ohren bekommen, als der reine "Arier" *duckunwech* in seinem ganzen Leben generieren kann - ich müsste demnach von Klischees nur so verseucht sein, quasi ein lebendes Phrasenschwein.
Nun bin ich in einer Zeit großgeworden, in der sich viele Klischees totgelaufen haben und deshalb so ziemlich von der Bildfläche verschwunden sind, ich konnte mich somit von einem binären Schubladendenken im großen und ganzen fernhalten. Die Welt schien sich eine zeitlang von Klischees zu befreien, indem die Trottel, die durch ihr Verhalten erst zur Entstehung solcher beitrugen, offensichtlich dazugelernt hatten; also einen der vielen kleinen Schritte für eine bessere Welt gegangen sind.
Doch fällt mir persönlich seit etwa 5 Jahren verstärkt auf, dass erneut eine Umpolung stattgefunden hat. Was an Klischees ausgestorben oder zumindest kaum vernehmbar schien, drängt nun verstärkt auf den "Markt" zurück! Und zwar in einer Art und Weise, dass ich oft genug denke, dass die einstigen Phrasendrescher wohl doch nicht ganz so falsch lagen! Medien und damit einhergehender Massenverblödung sei Dank, dass die Trottel von früher einen auf Retro machen und unzählige Trendsetter dazustoßen, die das erfüllen von Klischees aller Art als Lebensphilosophie zu betrachten scheinen. Wer kann es einem da verdenken, dass manche etwas äußern, dass allein für sich betrachtet als dröges Vorurteil erscheint, in Wahrheit aber nichts anderes sind als eigene Erfahrungswerte und das Zusammenzählen von Augenscheinlichkeiten, sprich, das erstellen einer Tendenz?


Aber einen Schwank aus meinem Leben kann ich euch noch liefern. Ich hatte einen guten Bekannten, dessen Wurzeln in einem Land liegen, welches sehr gerne in die EU möchte und von dem das Vorurteil (?) geht, es wolle Europa mit Geburtenüberschüssen islamisieren.
Ich benutze das Wort Zigeuner durchaus öfter mal für freche, vorwitzige und liebenswerte Personen - also im positiven Sinne. Oder wie man bei uns schwätzt: Zigiiiiiiiiiiiiener! Jetzt sagte ich zu diesem Vogel mal, er sei ein elender Zigeuner. Leck mich an den Sitzwangen - der wurde stinkesauer!!! Da stelle ich mir die berechtigte Frage, warum dieser Typ so überspitzt reagiert hat? Ist er etwa selbst einer und hat seinen Wohnwagen bislang vor mir verheimlicht? Oder habe ich da einen erwischt, der von Vorurteilen nur so strotzt?


Nukleare Grüße von Tscherno´s Bill

#125 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von Bernwart 01.11.2012 13:22

Hallo,

Blumenthals Ortsamtsleiter Peter Nowack will sich für die friedlichen Bürger einsetzen
Gewalt gegen Bremer Schiebt die Intensivtäter ab und die Eltern gleich m

31.10.2012 — 00:36 Uhr
Von ASTRID SIEVERT

Blumenthal – Die George-Albrecht-Straße mit Bremens schlimmster Horror-Siedlung.

Hier sind Polizei-Einsätze an der Tagesordnung. Raubüberfälle, Bedrohungen, Diebstähle, Drogenhandel, Gewalt. Eine Rentnerin (89) wurde von einem Intensivtäter (15) fast tot geprügelt. Die wenigen rechtschaffenen Bewohner leben in Angst. Ortsamtsleiter Peter Nowack (SPD) fordert jetzt rigoroses Durchgreifen von Politik und Behörden. Der Sozialdemokrat spricht als erster Tacheles.

„Die Methode Zuckerbrot und Peitsche klappt nicht mehr. Sagt ihnen, das Zuckerbrot ist alle. Ich habe die Nase voll davon, dass sich einige Großfamilien, meist Roma, fast alles vom Staat bezahlen lassen, aber die Straße als rechtsfreien Raum betrachten. Auch sie müssen Disziplin üben, Regeln und Gesetze einhalten. Wer es nicht tut, darf nicht länger verhätschelt werden.“

Zuletzt mussten Mitte Oktober 20 Streifenwagen-Besatzungen anrücken, um eine Massenschlägerei unter 50 Bewohnern zu beenden. Laut Polizei bekämpften sich überwiegend Serben und Araber mit Messern, Stöcken und Reizgas.

Anwohnerin Ramona Nomigkeit traut sich nicht mehr, ihr Kind (8) allein vor die Tür zu lassen: „Wir werden von den kriminellen Gangs bespukt, beschimpft und beklaut.“ Auch Nachbarin Irene Boschen hat Angst: „Sie brüllen uns ,Scheiß Deutsche’ entgegen, hatten auch schon ein Schild mit der Aufschrift: ,Durchfahrt für Deutsche verboten’ zwischen ihren Wohnblöcken.“

Bereits 2008 erklärte Innensenator Ulrich Mäurer (61, SPD) die Straße zum sozialen Brennpunkt. „Die Großfamilien unterschiedlicher Ethnien verunsichern durch provokantes Auftreten, gezielte Störungen sowie Straftaten die Nachbarschaft.“ 2011 setzte die Innenbehörde die Straße auf die „Liste der Gefahrenorte“ in Bremen. Doch verbessert hat sich nichts.

Ortsamtsleiter Nowack fordert drastische Maßnahmen: „Zum Beispiel der 15-Jährige, der wegen versuchten Mordes an der 89-jährigen Rentnerin in U-Haft sitzt. Er ist kein EU-Bürger. Da erwarte ich, dass er verurteilt und dann mit seinen Eltern abgeschoben wird. Denn wenn ein Jugendlicher wie er mehr als 100 Straftaten begeht, haben auch Mutter und Vater versagt.“

Mehr aktuelle News aus Bremen und Umgebung lesen Sie hier auf bremen.bild.de.


Gruß,
Bernwart

#126 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von TschernoBill 01.11.2012 14:55

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Moin Bernwart,


Wo sind sie geblieben, die alten Zeiten als man in stockfinsterer Nacht alleine nach draußen trauen konnte und unbehelligt blieb?

Wo sind sie geblieben, die alten Zeiten, als die Eltern in Gottesfurcht ihren Kindern beibrachten, was Anstand und Moral sind, was sich geziemt und was nicht?

Wo sind sie geblieben, die alten Zeiten, als der Schutzmann noch seinem Namen gerecht wurde und entsprechend durchgriff?

Wo sind sie geblieben, die alten Zeiten, als in jedem kleinen Dorf eine Erbrichterei existierte; der Erbrichter über Recht und Unrecht entschied, dessen Wort Gesetz war und auch befolgt wurde?

Wo zum Henker sind sie geblieben, die alten Zeiten, in denen hart aber gerecht die öffentliche Ordnung und ein harmonisches Zusammenleben gewahrt wurde?



Nukleare Grüße von Tscherno´s Bill

#127 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von Ash-Li 01.11.2012 16:06

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Zitat von TschernoBill
Wo zum Henker sind sie geblieben, die alten Zeiten, in denen hart aber gerecht die öffentliche Ordnung und ein harmonisches Zusammenleben gewahrt wurde?



Angst war noch nie ein probates Mittel, um die Menschen ehrlich zu machen... Überleg' doch mal! Da wird man gezwungen! Wo ist denn da noch die Freiheit, selbständig für sich zu lernen (fühlen), was richtig und was falsch ist?
Wie "harmonisch" kann denn so ein Zusammenleben wirklich sein, wenn es aus Angst geschieht?

#128 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von TomAndy 01.11.2012 16:31

Zitat von TschernoBill
Moin Bernwart,


Wo sind sie geblieben, die alten Zeiten als man in stockfinsterer Nacht alleine nach draußen trauen konnte und unbehelligt blieb?

Wo sind sie geblieben, die alten Zeiten, als die Eltern in Gottesfurcht ihren Kindern beibrachten, was Anstand und Moral sind, was sich geziemt und was nicht?

Wo sind sie geblieben, die alten Zeiten, als der Schutzmann noch seinem Namen gerecht wurde und entsprechend durchgriff?

Wo sind sie geblieben, die alten Zeiten, als in jedem kleinen Dorf eine Erbrichterei existierte; der Erbrichter über Recht und Unrecht entschied, dessen Wort Gesetz war und auch befolgt wurde?

Wo zum Henker sind sie geblieben, die alten Zeiten, in denen hart aber gerecht die öffentliche Ordnung und ein harmonisches Zusammenleben gewahrt wurde?


Ja, wo sind sie denn geblieben? Und wann soll das gewesen sein?

#129 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von TschernoBill 01.11.2012 18:01

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Moin, moin, ihr beiden,


Wann das war? Weit vor unserer Zeit. Jede Gesellschaft, also jede Ansammlung von Menschen, unterliegt einem Grundkontingent an Regeln, sonst funktioniert sie nicht. Ein konservativer Katholik würde sagen: Warum wohl wurden die 10 Gebote erlassen? *duckunwech*

Ich würde denn auch mal bedenken, dass es mehr als genug Leute mit Lerndefiziten gibt - bis die das richtige gelernt haben, haben sie in ihrer Dummheit schnell soviel Schaden verursacht, dass sie danach nix mehr zu lernen haben. Und diejenigen, die sie Lern-Versuchskaninchen mißbraucht haben, auch nicht. Sieht man ja täglich...

Zudem seid ihr Menschen, die wissen, was sich gehört, wie man so schön sagt. Vieles von diesen Werten habt ihr euch selbst erarbeitet, aber noch weit mehr (!) wurde euch von anderen Menschen seit früher Kindheit in die Hand gegeben - vielleicht manchmal auch mit Druck und Drohung und Angst, ABER ihr wisst heute, was sich gehört. Zu deutsch, ihr unterliegt ebenso dem Grundkontingent an Regeln, die in einer Gesellschaft unverzichtbar sind, hegt moralische und ethische Werte. Und dieses habt ihr NICHT gänzlich selbständig erarbeitet.


Nukleare Grüße von Tscherno´s Bill

#130 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von Ash-Li 01.11.2012 19:08

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Also, Bill, wenn ich danach gehen würde, was ich von meiner Mutter gelernt habe bzw. hätte lernen können, dann ist das nicht viel bzw. nicht schön gewesen.
Aber wir haben ALLE dieses - wie Du es nennst - "Grundkontingent" in uns. Und das galt und gilt es, wieder herauszukitzeln.

#131 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von TschernoBill 01.11.2012 21:23

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Nun ja, der eine lernt mehr, der andere weniger; der eine bringt mehr (un)bewusstes Wissen aus sich selbst heraus mit als der Andere; dann gibt´s "Lehrer, die sind spitze und dann gibt´s Lehrer, die sind keinen Schuss Pulver wert. Scheint mir alles sehr individuell zu sein. Letztlich braucht´s ne Initialzündung und eine gute Auffassungsgabe, dann sollten auch Defizite recht gut ausgleichbar sein.


Nukleare Grüße von Tscherno´s Bill

#132 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von Ash-Li 01.11.2012 21:38

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...ich spreche in erster Linie von der HERZENSbildung und dann erst von der anderen...

#133 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von TomAndy 01.11.2012 21:41

@Bill

Hmm, ok, und nun? Was brauchts denn nun konkret, um ein gewisses "Grundkontingent" zu bekommen und zu leben?
Wie soll -Deiner Meinung nach- eine Gesellschaft aussehen, damit wir das haben, was Du als "alte Zeiten" bezeichnest?

Mehr Gesetze, mehr harte Hand, mehr Lehren von Gottesfurcht? Ich hätte es gern konkreter, bitte.

Und was meinst Du mit "weit vor unserer Zeit"? Das hätte ich auch gern genauer, ich bin schließlich von Natur aus seeeeeeeeehr neugierig, frag Ash-Li.

#134 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von Herrmann 01.11.2012 23:10

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Guten Abend allerseits,
ich selber vertrete die Ansicht, daß es dieser ganzen, teils wirklich völlig sinnfreien, Gesetze gar nicht bedarf, weil diese als Form der Überregulierung eigentlich nichts anderes bezwecken, als die Bürger zu entmündigen. Auf der anderen Seite schreien die Leute nach immer mehr Gesetze gegen dies, das oder jenes, weil sie es verlernt haben, Verantwortung zu übernehmen und selber zu entscheiden, was richtig oder falsch ist. Wenn es darum geht, dann war das wesentlichste, was ich als Kind gelernt habe, jener Grundsatz, welcher sich in der folgenden Volksweisen widerspiegelt: "Was Du nicht willst, was man Dir tu, das füg' auch keinem andren zu!" - Mehr bräuchte es eigentlich nicht, wenn denn dieses Prinzip der Resonanz schon vor sehr langer Zeit völlig augehebebelt worden wäre.

LG

GWH

#135 RE: Neues von der politischen "Kultur" in der BRD von TomAndy 01.11.2012 23:21

Zitat von Herrmann
Guten Abend allerseits,
ich selber vertrete die Ansicht, daß es dieser ganzen, teils wirklich völlig sinnfreien, Gesetze gar nicht bedarf, weil diese als Form der Überregulierung eigentlich nichts anderes bezwecken, als die Bürger zu entmündigen. Auf der anderen Seite schreien die Leute nach immer mehr Gesetze gegen dies, das oder jenes, weil sie es verlernt haben, Verantwortung zu übernehmen und selber zu entscheiden, was richtig oder falsch ist. Wenn es darum geht, dann war das wesentlichste, was ich als Kind gelernt habe, jener Grundsatz, welcher sich in der folgenden Volksweisen widerspiegelt: "Was Du nicht willst, was man Dir tu, das füg' auch keinem andren zu!" - Mehr bräuchte es eigentlich nicht, wenn denn dieses Prinzip der Resonanz schon vor sehr langer Zeit völlig augehebebelt worden wäre.


Das unterschreibe ich mal vollständig!

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