#1 Briefe aus einer anderen Zeitlinie von Dani 28.10.2011 10:18

Hallo Leute, ich hab noch was für euch. Wobei wir grade beim Thema Zeitreisende sind:



Briefe aus einer anderen Zeitlinie


Kriegsende - Brief 1

Die Mental-Ray Redaktion hat seit längerer Zeit seltsame Kontakte zu einer Präsenz, welche sich selbst “Larriss Bohtun” nennt. So werden uns mehrfach und selbst für uns völlig überraschend auf rätselhafte Weise Briefe und Nachrichten, wie Botschaften zugespielt. Den Inhalt der Botschaften möchten wir unter der Serie “Post aus der Zukunft” verfügbar machen und weisen darauf hin, es handelt sich dabei nicht etwa um Panikmache, sondern um die unabwendbaren Konsequenzen unseres Tuns und Handelns. Werten wir die unmißverständlichen Worte nicht als leere Drohung. In dem Kontext außerordentlich interessant ist die Tatsache, daß unser Freund Larriss offenbar 2008 wieder in DM rechnet! Ein versteckter und sehr ernster Hinweis auf den unmittelbar einsetzenden Beginn des Zusammenbruchs?

Fazit: “Wenn das Kamel aus dem Rhein säuft”

Hier nun die Originalmitteilung aus unserer http://www.mental-ray.net Seite, Meldung Nr. 131.
(1. Nachtrag in eigener Sache:, Stand 27.10.2006 12:10 Uhr: Der Eintrag Nr. 131 ist in unserer Datenbank ohne unser Zutun erschienen und nun plötzlich wieder entfernt worden. Die Sortierungsfolge nach Chronologie wurde dabei gänzlich ignoriert. Kaum 60 Minuten später, war der Eintrag verschwunden, inhaltlich konnte jedoch die Mental-Ray Redaktion den Originaltext in vollem Umfange retten.
2. Nachtrag, Stand 27.10.2006 13:22 Uhr: Der entfernte Eintrag Nr. 131 ist unter Nr. 132 fehlerkorrigiert wieder erschienen. Unser Eintrag Nr. 129 mit der Übschrift “Problemlösung ist dagegen verschwunden. Hier der nun (hoffentlich) beständige Eintrag Nr. 132: http://www.mental-ray.net)

Kriegsende (Stand: 26. Oktober 2006 0:00 Uhr)
Die Waffen schweigen, der Krieg ist zu Ende. Auf dem speziell für gefallene deutsche Soldatinnen und Soldaten angelegten Friedhof bei Bonn, werden die letzten von 3.500 Bundeswehrangehörigen beigesetzt. Etwa 500 gelten noch als vermisst. Nach einem langen sinnlosen und verlustreichen Krieg hat die Nato kapituliert und mit den verbliebenen Resteinheiten Afghanistan verlassen. Dies war möglich, weil die seit 2008 im Amt befindliche neue Deutsche Regierung in langen und zähen Verhandlungen Zugeständnisse machte, die u.a. den Islam als 1. Staatsreligion im Grundgesetz verankerten.
Zudem sind zum Bau neuer Moscheen rund 200 Millionen DM vorgesehen. Durchgesetzt von islamischen Unterhändlern, deren Entgegenkommen auch daraus bestand, den landesweiten Terror zumindest vorübergehend zu beenden. Die Bundeswehr wurde nach bisher unbestätigten Meldungen in die “Islamische Armee der Gerechtigeit” umbenannt.
Eine Stellungnahme aus den USA, die sowohl den Krieg gegen den Irak und den Iran verloren, liegt bis zur Stunde noch nicht vor.
Ich erwarte weitere Informationen aus Frankreich und England.
Sobald das Jahr 2009 erreicht ist, melden ich mich aus der Zukunft wieder.
Bis dahin verbleiben ich

mit freundlichen Grüßen
Larriss Bohtun

#2 RE: Briefe aus einer anderen Zeitlinie von Dani 28.10.2011 10:19

Rufer in der Wüste - Brief 2

Unser Freund Larriss meldete sich bei uns erstmals am 27. Mai 2006 in unserer Zeit. Seine Worte verstanden wir damals selbst nicht ganz, sind uns nun jedoch sicher, daß ALLES in direktem Zusammenhang steht, ob wir das nun wahrhaben möchten oder nicht. Viele Botschaften richtete Larriss an uns persönlich, in diesen Fällen werden wir Teile, die uns oder namentlich genannte Dritte persönlich betreffen, auslassen. Die nun folgende, erste Nachricht ist jedoch unverändert und vollumfänglich nachfolgend wiedergegeben:
Stand der Nachricht: 27. Mai 2006, 11:15 Uhr


Liebe Freunde,
im Verlauf der Jahre 1999 bis 2006 haben wir sehr viel erlebt und wenig erreicht.
Wir haben, jeder Einzelne für sich, immer mehr „Bundesbürger“ infiziert, geblieben, oder sich tatkräftig eingesetzt, haben sich damals nur wenige.
Natürlich hat unsere Arbeit etwas bewirkt, wir hätten uns allerdings mehr an unsere eigenen Aussagen, oder Richtlinien halten sollen.
Wir waren nicht in der Lage, eine zugkräftige Gemeinschaft auf die Beine zu stellen.
Dies ist letztendlich an Besserwisserei und Egoismus gescheitert.
Vielleicht wären wir dann von den Katastrophen verschont geblieben, die ab dem Jahr 2007 das Land und dessen Menschen überzog.
Das Jahr 2006 war das beschissenste, das ich persönlich je erlebt habe, dazu muss ich sagen, in meinem ganzen Leben sind mir noch nie soviel „Schwätzer“ begegnet, wie in jener Zeit.
Aber lassen wir das, es bringt heute nichts mehr.
Die Zeiten haben sich geändert, die ehemalige BRD gibt es schon lange nicht mehr, sie wurde 2008 schlicht weggeputzt.
Wir haben damals alles, was falsch zu machen war, zielgenau auch falsch gemacht, teilweise gegen besseres Wissen, teilweise aus Unwissenheit.
Obwohl immer wieder „Rufer in der Wüste“ klare Warnungen aussprachen und, eigentlich ziemlich genau vorhersagten, was passiert, hörte niemand darauf.
Noch nie war der Prophet im eigenen Lande etwas Wert. Eine alte Weisheit.
Die USA, na ja, auch sie gibt es nicht mehr, überhaupt hat sich die Planetenoberfläche gewaltig verändert. Aber was langweile ich Euch mit meinen Gejammer, heute ist alles wieder in Ordnung, nur anders, ganz anders.
Wir hofften immer auf die „Neuschwabenländer“. Gut, sie haben geholfen, aber nicht so, wie wir uns dachten. Bevor ich es vergesse, Ihr könnt Euch doch sicher noch an das Mittelmeer, an die tollen Strände und die vielen hübschen Mädchen, usw., erinnern. Oder?
Alles ist anders, heute können wir zu Fuß nach Afrika laufen, das Meer gibt es nicht mehr.
In Ordnung für den Moment, ich muss nun an meine Arbeit, ich melde mich wieder bei Euch.
Noch was, macht es richtig, oder gar nicht.
Gruß aus meiner Zeit.

Der Reisende aus der Zukunft
Larriss Bohtun

#3 RE: Briefe aus einer anderen Zeitlinie von Dani 28.10.2011 10:23

Die Niederlage - Brief 3

Während schwerer wirtschaftlicher und politischer Krisen folgten zu allem Überfluss auch noch Kreuzzüge. Im Namen der Sicherheit, so sagten Sie uns damals, zogen unsere Truppen Seite an Seite mit Verbänden des Militärbündnisses in fremde Länder und führten Kriege im Interesse der Schuldigen. Sie sollten mit Waffen Frieden schaffen, so ganz nebenbei westliche Interessen schützen und obendrein das jeweils passende Glaubensbekenntnis längst missbrauchter Demokratien predigen. Die Menschen jener Länder, für die der Westen doch nur das Beste wollte, nannten uns Ungläubige und schworen Rache. Ausgerechnet deutsches Militär leitete die Wende ein, das nach der Niederlage und einem fluchtartigen, verlustreichen Rückzug der US-Armee aus dem Irak, deren Probleme dort übernahm. All dies geschah nur wenige Wochen nach den im November 2006 stattgefundenen US-Kongresswahlen, die zwar ein Umdenken mit sich brachten, das jedoch leider zu spät kam. Die Saat des Krieges sollte im Jahr 2007 vollendet aufgehen, in deren Folge NATO geführten Verbände nicht nur große Teile des bisher kontrollierten Geländes innerhalb ihrer Operationsgebiete verloren, sondern enorme Personal- und Materialverluste einstecken mussten.
Vor allem Deutschland, nach Meinung der damaligen Regierung, eines der sichersten Länder der Welt, bezahlte hoch ob seiner Einsätze. Die scheinbare, vorgegaukelte Sicherheit zeigte ihr wahres Gesicht, gezeichnet von Rache und Grausamkeiten. Heute 20 Jahre später ist 80 % des Staatsgebietes besetzt und voraussichtlich für lange Zeit verloren. Nur in der sogenannten „Freien Zone“ im Norden der ehemaligen BRD ist deutsches Leben noch halbwegs möglich. Nach der katastrophalen, weltweiten Niederlage der Nato, überzogen islamische Widerstandkämpfer das Land mit blutigem Terror, damit bombten sie den Weg für reguläre islamische Streitkräfte frei, die über unsere südlichen Nachbarn bis ins Herz Deutschlands einrückten. Unterstützt wurde der Vormarsch durch bürgerkriegsähnliche Zustande, während gleichzeitig eingebürgert geglaubte islamische Mitbürger die „Islamische Republik Deutschland“ ausriefen. Die zu der Zeit noch existierende BRD-Regierung floh von Berlin in den Norden. Ihr folgte umgehend die Flucht der noch um Macht und Ansehen kämpfenden neu ausgerufenen Reichsregierung aus München. Die Angreifer übernahmen teils weitestgehend intakte Infrastrukturen, wodurch die Besetzung nur wenige Monate Zeit in Anspruch nahm. Landesverteidigung? Ja die gab es, völlig unzureichend, überrascht und überrannt.
Noch verbliebene einsatzbereite Einheiten zogen sich ebenfalls in Richtung Norden zurück um dort eine Front zu bilden, die langfristig in der Lage sein sollte, den Gegner zumindest aufzuhalten oder gar zurückzudrängen. Aus bis heute ungeklärten Gründen kam der Angriff ohne größere militärische Auseinandersetzungen an dieser offensichtlich noch brüchigen Abwehrlinie zum Stillstand.
Letztendlich blieben Hafenanlagen, Seeverbindungen und Versorgungsanlagen der Städte in Händen der in Eile gründeten Militärverwaltung, deren Wahl zum künftigen Hauptquartier zu Gunsten einer alten Anlage mit der Bezeichnung „Altes Lager“ fiel, aus dessen Sicht die Geschicke der „Freien Zone“ von nun gelenkt werden sollten. Zu den ersten Maßnahmen gehörte der massive Ausbau der neuen Verteidigungslinie, die entlang einer ehemaligen Transitstraße verlief, sowie die Reorganisierung der verstreuten und zerrissenen Armee-Gruppen um die Lage in der Zone so schnell als möglich zu stabilisieren. Ebenfalls vorrangig schien selbstverständlich die Versorgung der noch verblieben Bevölkerung mit Lebensmitteln, Frischwasser und Strom.
Auch verwundete Militärangehörige erhielten oberste Priorität, damit sie nach Genesung und Registrierung umgehend in eine Art Miliz eingegliedert werden konnten. Trotz relativer Ruhe an den verschiedenen Frontabschnitten herrschte in den ersten 6 bis 8 Monaten das blanke Chaos, ausgelöst nicht nur des verlorenen Kampfes wegen, es fehlten Fahrzeuge, Produktionsstätten, Ordnungs- und Fachkräfte. Wer konnte, suchte sein Heil durch Auswanderung in der Ferne.
Arbeitslosigkeit zwang zu Handlungen, die sich die meisten Menschen früher nie vorstellen konnten, dadurch entwickelte sich der neue Begriff „Überlebenskriminalität“ die zu makabren Auswüchsen führen sollte. Mein Name ist Larriss Bohtun, ein Reisender aus der Zeit mit der Frage, was ist Zukunft und für wen soll sie geschaffen werden. Ich bin der einzige zugelassene Berichterstatter in der freien Zone, deren Grundlagen aus den Jahren 2006 und 2007 stammen. Die Merkmale dazu waren schon lange zuvor deutlich erkennbar, aber niemand wollte sie wahrhaben.

Heute ist der 15. November 2027. Da fällt mir doch noch etwas ein, hat noch jemand den ehemaligen Reichstag in Berlin vor Augen? Nach seiner Renovierung haben Baustil-Vergewaltiger dem alten, ehrwürdigen Bauwerk eine Kuppel oben drauf gesetzt, erinnerte dies nicht irgendwie an eine Moschee?

#4 RE: Briefe aus einer anderen Zeitlinie von Dani 28.10.2011 10:28

Signale Brief 4

Hätten Sie von etwas gewusst, wäre es auch nicht anders gekommen. Alles spricht plötzlich und unerwartet von einer globalen Erwärmung, von Klimawandel, von Katastrophen und vor allem von der wohl alles entscheidenden, größten Herausforderung für die Menschheit.
Aber wir sollten umgehend mit der Scheinheiligkeit und dem Größenwahn aufhören, uns einzureden, wir könnten noch etwas ändern. Wir sagten, wie all die anderen Rufer in der Wüste nicht erst seit gestern, dass es nun zu spät sei. Aber der Mensch sollte sich langsam im Klaren sein, worum er künftig wird kämpfen müssen.
Kampf um Trinkwasser. Kampf um Lebensmittel. Kampf gegen Feuer, gegen Eis, gegen die Elemente. Er muss kämpfen um sein eigenes Überleben. Dies ist keine Horrorvision, nein, meine Damen und Herren, es ist Realität, und zwar nicht erst in ein paar Jahrzehnten. Es ist jetzt!
Viele haben zu nahe am Wasser gebaut. Die letzte “Sturmflut”, welche Kyrill im Huckepack hatte wurde, wie durch ein Wunder ein paar Meter vor der Küste plötzlich gestoppt. Habt ihr das Wasser nicht beobachtet, das sich wie sonst üblich, vor der hereinbrechenden Flut zurückzog? Habt ihr Euch nicht gewundert, warum die große Flut nicht kam? Dabei hätte es Deutschland ganz furchtbar treffen sollen, doch der “Herr” war nochmals gnädig.
Wir rufen uns eine hervorragende Arbeit in Erinnerung, die “Roland” Emmerich in seinem Werk “The day after tomorrow” brilliant, wenn auch ein wenig übertrieben, in Szene setzte.
Darin wurde die Zusüßung durch das Schmelzwasser des Nordpoleises und die dadurch eintretende Veränderung der globalen Meeresströmungen klar erkannt. Ein Film, natürlich, nur ein böser Film.
Aber machen wir uns klar. Der Golfstrom, den man sich als globale, dreidimensionale acht vorstellen können, hat sich in den letzten 10 Jahren extrem verlangsamt. Er wird in Kürze sogar überhaupt nicht mehr funktionieren. Die Dichte des verdünnten Meerwassers wird nicht mehr zum Absinken in die Tiefsee ausreichen, der Pulsar, der Antrieb fehlt, der “Strom” kommt zum Erliegen.
Daher sind folgende Problem zu lösen:

1. Sicherstellung der sicheren Anbaugebiete für Nahrungsmittel.
2. Sicherung der politischen Sicherheitsgebiete, die infolge der globalen Spannungen viele Kriege um das Nötigste auslösen werden.
3. Sofortige Losnabelung von allen fossilen Brennstoffen. Nicht dass man meinen könnte, es würde dies an der Katastrophe etwas ändern, nein, vielmehr ist eine autarke Energieversorgung zwingender Bestandteil der zu schaffenden sicheren Zone.
4. Die nun vorhersehbare Verschiebung der Klimazonen und Landmassen müssen für die Sicherstellung der Anbauflächen für Nahrungsmittel herangezogen werden.
5. Massive Reduktion des Fleischkonsums. Fleisch ist im Prinzip, vom Faktor Leben einmal abgesehen, nichts anderes, als veredeltes Getreide. Ihr verbraucht dabei aber eben nur die fünffache Menge.
6. Löst Euer Geburtenproblem, bevor es die Natur lösen wird. Dies ist keine Drohung, sondern eine Feststellung.
7. Klärt Eure Bekannten über die bevorstehenden Dinge auf. Es geht längst nicht mehr um die Ursache, wir müssen uns ab nun ausschließlich mit der Meisterung der Auswirkungen befassen. Die Augenwischerei über allein den so genannten CO2-Ausstoß und darüber, dass mal wieder Eure Autos schuld sind, ist an Dummheit nicht zu übertreffen. Ihr seht die größten Dinge vor Euren eigenen Augen nicht. Lieber schließt ihr sie. Und sagt dann, es wäre ein Defekt an Eurem Weltraumteleskop. Es funktioniert einwandfrei. Viel zu gut, werden viele meinen. Ihr, die ihr meint, die Wahrheit zu verneinen, eliminieren euch selbst. Faktum ist: Es wird unaufhaltsam über uns hereinbrechen, niemand wird dann gefragt werden, ob er oder sie dann auch ihre Hausaufgaben gemacht hat.
8. Achtet die Erde wie ein Lebewesen, denn genau das ist sie auch. Ist es Euer eigenes Leben nicht wert, geachtet zu werden? Was meint ihr? Ihr habt euch vorzuwerfen, dass ihr Euch selbst betrügt, wenn ihr beim Verbrennen, gleichgültig welcher “Brennstoff”, das Wort umweltfreundlich benutzt. Es gibt keine umweltfreundliche Verbrennung. Es gibt allenfalls Verbrennungsmethoden, die maximal ein kleines Bisschen weniger schädlich sind. Solltet ihr euch langsam einmal merken. Ihr sollt nicht die Lungen Eurer Erde verbrennen, ihr sollt nicht das Blut der Erde verbrennen. Ihr sollt in Symbiose mit der Erde Leben. Das werdet ihr gezwungen werden zu leben, wenn ihr es schaffen solltet. Wenn nein, Pech gehabt und der Schuldige kann in diesem Fall nur bei der jeweils eigenen Person gefunden werden.
Ein kleiner Tipp für Euch: Wenn Ihr es schafft, Euch untereinander selbst zu achten, dann habt ihr einen wichtigen Schritt gemacht, aber eben erst nur den aller ersten.

Nachdem in der Vergangenheit alle Warnungen nicht im erforderlichen Maße ernst genommen wurden, bekommt ihr nun noch ein paar Argumente mit in Eure scheinheilige Welt, damit ihr endlich glauben könnt, was ihr niemals zu glauben glaubtet. Glauben heißt das Wissen um die Dinge. Nun lest, wisst und glaubt:
Titelstory im „Discovery Magazine“, September 2002:
„Die Überraschung der globalen Erwärmung, eine neue Eiszeit“, „Meeresforscher haben einen riesigen Frischwasserfluß im Atlantik entdeckt, der aus geschmolzenem Polareis besteht. Sie warnen davor, dass dieser Fluss bald den Golfstrom begräbt und damit Nordamerika und Europa in bittere Winter stürzt.“
Sir David King, Wissenschaftler des englischen Premiers Tony Blair äußere im Januar 2004:
“Meiner Ansicht nach ist die Klimaveränderung das schwerwiegendste Problem mit dem wir uns heute auseinandersetzen müssen, sogar noch ernsthafter als die Bedrohung durch den Terrorismus.“
Februar 2004:
Das Pentagon wurde mit den Ergebnissen der langjährigen Klimastudien konfrontiert. Helle Aufregung, danach Vertuschung und Zensur. Man regierte auf das Ergebnis der Studien einfach mit neuen Studien. Schraubt Ihr eigentlich, wenn an Eurem Eisschrank die rote Warnlampe brennt, einfach auch nur das Lämpchen aus?
Ergebnis der Studie: (An Abrupt Climate Change Scenario and Its Implications for United States National Security). Das Ergebnis ging weit darüber hinaus was sich die meisten Pentagon-Experten vorgestellt hatten. Veröffentlich am 09. Februar 2004 im „Fortune Magazine“.
2005 Feuer in Alaska
Bergwälder in Alaska brennen großflächig
2005:
Eine Studie belegt, dass sich in den letzten 33 Jahren das Nordpoleis um 40% reduziert hat. Heute fast hinfällig, da ohnehin bald komplett geschmolzen. Südpol ebenfalls bald aufgelöst.
Stichworte: “Larsen A Riff “,”Larsen B Riff”. Allein das Abbrechen des “Larsen A Riffs” und das extrem schnelle Dahinschmelzen in nur 35 Tagen brachte damals einen weltweiten Anstieg der Meeresspiegel um 2,54 cm. Heute ebenfalls überholt, messt doch einfach noch mal nach!

Das “Larsen B Riff” bricht demnächst ab, es hat schon Risse. Wenn es schmilzt, steigt der Meeresspiegel um 25–30 cm. Man sollte dies ernst nehmen!

Weitere Phänomene, infolge es verlangsamten Golfstroms:
• März 2004: Erstmals Hurricane auf Südamerika. Brasiliens Küste in Gefahr.
• Mai 2004: In den USA wurden 562 Tornados in nur einem einzigen Monat beobachtet. Rekord! Selbst Tornados in Seattle und Washington aufgezeichnet. Absolute Premiere.
• Ostkanada erlebte 2003/2004 den kältesten Winter, der je aufgezeichnet wurde.
• Seit einigen Jahren brennen Wälder rund um den Erdball. Eine Liste wäre lang. Der nördliche Teil von Australien brennt fast schon regelmäßig. Waldbrände in Griechenland, Portugal, Spanien, Frankreich und in der Türkei. Meist unvorhergesehen! Die US-Regierung gibt bekannt, dass es die größte Trockenheit seit 500 Jahren erlebt.
• Hitzewelle 2003 in Europa. 30.000 Opfer europaweit.
• Juli 2004: Argentinien erlebt den größten Sturm in der Geschichte.
• Mexiko: Ungewöhnlich feuchtes Klima lässt Pilze auf der Ernte wachsen. Nur ein Problem!
• Korallenriffe auf der ganzen Welt sterben.
• Auf vielen pazifischen Inseln wird ein Leben unmöglich. Die Bewohner werden früher oder später weggehen müssen. Ihr Trinkwasser wurde durch Salzwasser verunreinigt.

In einem Pentagon Bericht aus dem Jahr 2002 wurde gesagt, dass geglaubt wird, der Stopp des Golfstroms würde in drei bis fünf Jahren ab Oktober 2003 stattfinden. Das war ihre beste Schätzung und zugegebenermaßen war es nur eine Schätzung und eine Theorie. Die Wahrheit dürfte sie nochmals überrascht haben.
Die aktuelle Zunahme in der Intensität des Monsunregens trifft erneut Indonesien. Alle 13 Flüsse führen nach 4-tägigem Dauerregen Hochwasser. Auch nur EINE Katastrophe. Der Fudschijama ist ebenfalls rumorig. Kleine Erschütterungen kündigen drohenden Ausbruch schon an. Wassermangel am “Yellow River” in China. Mallorca schifft Trinkwasser ein. Die Touristen möchten gerne ein Bad nehmen. Kommentar: Trinkt Euer Wasser lieber, es wird langsam knapp!
Der unterirdische Vulkan im Yellostone National Park ist längst überfällig. Kommentar: Seid froh, da würde sonst so gut wie nichts mehr übrig bleiben.
Den Rest entnehmt Eurer Tagesschau, sie werden es nicht länger vertuschen können. Aber lasst Euch bloß nicht einreden, die “Oberen” bei Euch würden alles tun, um euch zu helfen.
Helft Euch lieber selbst!
Zum Schluss noch eine direkte Anweisung:
Merkt euch das Zeichen der doppelten Unendlichkeit. Ihr stellt Euch den Golfstrom als liegende Acht vor. Das ist die erste Acht!

Sepratis, i.A. von Larriss Bohtun

Ps: Eure Pole sind bald geschmolzen, der Nordpol ist jetzt schon so gut wie aufgelöst. Warum geht ihr nicht in Eure schönen Alpen zum Skifahren? Fehlt Euch was? Ein wenig Schnee gefällig? Abwarten. Kommt. Alles!

Pps: Drosselt Eure Heizung. Auch das vermindert den CO2-Ausstoß! Spart Energie, und geht sorgsam mit allen Ressourcen um. Aber das ist wohl doch zu viel verlangt …

#5 RE: Briefe aus einer anderen Zeitlinie von Dani 28.10.2011 10:31

Schlussakte 0207/1 - Brief 5

Rosenmontagsstimmung auch in der kanadischen Botschaft in Paris. Das ABC wird buchstabiert, mysteriöse Postsendungen sorgen nach Vorfällen in der Hauptstadt der britischen Insel weiterhin für Aufregung. Bombenstimmung, leicht angeREICHert mit spaltbarem Material aus der überhitzten Menge der Bevölkerung. Die Kühlungssysteme sind ausgefallen, eine Grußbotschaft aus der schwedischen Giftküche in Forsmack wird in Kürze erwartet; die Pegelstände zeigen ein Verdampfen der letzten Kühlflüssigkeit in nur knapp 18 Minuten an. Der Karneval vor dem Super-GAU, so trocken, wie noch nie. Die Welt als Rollenspiel, der Hofberichterstatter von Camelot tut kund:
18 Minuten trennten die Welt vor dem Super GAU, die Kühlung aus, der Kraftwerksblock ist eiligst stillgelegt, nicht Forsmack, sondern Phillipsburg.
Sie nennen es Knall auf Fall schlicht Wartungsintervall. Reservekühlung angezogen, den Rest der Mannschaft umgezogen, es scheint die Sonne warm und hell, die Geistesblitze zucken grell, so ist zu erwarten, dass es kommt, wie längst schon vorgewarnt, es einst empor geht, ungetarnt. EnBW Chef Classen hat derweil gelernt sich anzumaßen, es ist die Mär vom edlen Ritter der es nimmt mit Magenbitter, sich zu halten an die schlanke Form für alle Maße, abzunehmen aller Norm, die ihm verkauft, es den Reaktor hocherfreut und uns schickt das liebe Zeug.
Der Frieden ist im Karnevalsumzug mal wieder im Verzug, mindestens 67 Menschen haben das rosarote Ticket ins Jenseits gebucht, allesamt mal wieder Unschuldige, was haben die da wieder versucht? Die Bahn hält nun auch bei Daimler, und fährt weiter, ohne Ross und Reiter, von Chrysler nun durchweg viel befreiter.
Nicht die RD sind daran schuld; nein es seid Ihr, so mancher voller Gier, der verlor was allen nun bald anheim fällt, diese eine neue Welt. Das Klima, posaunt der Erzengel, wird bald gut mit Sigmar Gabriel. Aus Engelszungen folgt der Ruf, nach welchem Eure KFZ schon werden bald, abGASarm und reich der Staat. Bezahlt aus Eurem leeren Säckel, wird dies des Sarges eis’ner Deckel. Und auf Airbus lastet schwerer Fels, dem folgt schon bald der große Wurf in Form von Hilfe aus dem Lande des Herrn Wulff.
Die Wirtschaft ist im Wachstum, in welche Richtung, erkennet nur, wer von Wahrheit, nicht von Eurer Minusdichtung. Ihr zeichnet aus die Falschen, die Euch seelisch hingerichtet. Wollt ihr immer noch wissen, was Euch so schön missfällt? Es ist der letzte Baum, den Ihr gefällt, der letzte Bissen, der Euch nimmt jegliches Gewissen. Habt ihr nun die fünfte Jahreszeit, ward der Segen nimmer weit, allerletzte Insolvenzangelegenheit.
Ladenschluss bei Daimler, der Ausverkauf schon eingeleitet während stets die Menge im Konsum verleitet. CO2, das böse Gas, macht Euch zu Schuldigen, versteht doch Spaß und zahlt die Steuer nach dem CO2-Abgas. Ihr seid mit Abstand der größte Sauerstoffverbraucher, besteuert doch die Atemluft, so ist auch all jenen geholfen, die nur noch als Lebewesen vegeTIERen.
Schluss, der Laden zu, die Insolvenz der BRD bringt niemand aus der Ruh’.
Spielt Ihr die Kriege, im Karneval zum Siege, die Vorhut voll getarnt, auf vorwärts zur Front, erst tanzt der Bär, bringt viele Mär, bis zuletzt die Blumen geleiten Eure Heimkehr, frei nach Johannes Beer.
Erschossen auf der Jagd nach Vögeln, meist im Sturme eines Tornados gleich, führen „Teutsche Winternächte“ heim ins Reich. Gefallen ist der Start der Schüsse, blumig und in Farbe. Es war, ist und wird immer sein, der Tag der Blumen, nicht nur zum Schein. Hochmobile Spezialeinheiten rücken vor, kaum zu orten aber wahr, sie sind im Krieg, für welchen Sieg, an welchen Orten?
Die Vorhut da schon lange ist, frei wie ein Vogel und stets über dem Berg, kaum einer hat’s gemerkt. Vertuscht und still geschwiegen, wird die Wahrheit stets gemieden, die Israelis längst ganz andre Waffen schmieden. Ein Jet, den sie verloren, wollt er doch das Unheil stiften, ging er auf zum Angriff über, dem ein deutsches Schiff half, wie schon wieder, in die ew’gen Jagdgründe hinüber. Nun ist es raus, was sie erdacht, der Kampfjet fliegt nun nur noch tiefer, kann zwar tauchen, ist aber leider zu nichts mehr zu gebrauchen. Ein Erlkönig in Ehren, war plötzlich da und half geheim, dass unser Reich soll werden rein.
Ihr hattet nun die Gabe, auch zu lesen, was unsere Ankündigung gewesen. Die Israelis sind nun drauf und dran, die Maske abzustauben, auf das sie Schlag auf Schlag, dem wahren Feinde auch das Letzte rauben.
Sollt Ihr Taucher helle sein, bleibt oben und vor allem hinterm Rhein. Der Jäger ist kein Meister, sondern schoss zur falschen Zeit die Robbe nicht. Der Schnorchel war kein Schwimmer es war nur sein letzter Schimmer.
Nehmt Euch in „Acht“, bevor vollbracht, die radioaktive Verseuchung. Auch dies vorhergesagt, ihr glaubtet nicht, auf Christiansen ist getroffen, die Vorhersage wieder eingetroffen.
Stoiber wird kämpfen weiter ohne Grund, wird bleiben der Dritte, wenn die andren sind versunken, welch ein Köpfeschwund.
Sie spielen mit sich selbst und merken nicht, der Messias ist heute nicht ganz dicht; an erhob’ner Position im Kampfe um die Macht, in einem Land, in dem es wird vor uns tiefe Nacht. Ein Marsch ist auch bald möglich, Division für Division stehen sie bereits seit langem schon. Die Kälte aus dem Osten schürt die Angst bei all den Falschen. Auch die „Schweine“ haben mit Thors Zwillinge nur eines gemeine, es ist dies der Sinn in diesem Reime: Sie wissen um ihre Schuld, rennen um ihr Leben, aber immer Thors Zwillinge zu zweit sie sind, ihnen nun die Zeit entrinnt und einer wird an ihnen kleben, der sie richtet und nicht länger mehr berichtet. Taten sind vollstreckt, das Urteil längst ist gedeckt.
Allerhöchste Alarmbereitschaft: „Thors Zwillinge räumen auf!“
Die Bütte in Berlin, ist wie einst auch bei Herr Merlin, gut verbreitert und stabil, das Schafott für alle Narren, die uns spannten vor den fremden Karren.
Die Backstube Berlin ist lange eröffnet mit:
Narren an die Macht“, und
Und der letzte macht das Licht aus..:“
Nur für jene, die ihr immer noch nicht begreifen wollt: Der Laden ist reif zur Übernahme, fragt sich nur durch wen?
Könnt ihr es erahnen, oder wollt ihr noch schön weiter absahnen?

#6 RE: Briefe aus einer anderen Zeitlinie von Dani 28.10.2011 10:32

Die Situation - Brief 6

Seit Wochen schwere Regenfälle, Unwetter und Gewitter bei 25 Grad plus, vielleicht ist deshalb der an sich schnelle, gegnerische Vormarsch zum Stillstand gekommen. Dann hatte der Klimawandel innerhalb der letzen 20 Jahren wenigsten einen Vorteil.
Auf der völlig verschlammten ehemaligen Landstrasse bleibt unser alter Militärlastwagen stecken, mit dem 15 Soldaten aus 6 verschiedenen Waffengattungen zur Erkundung der näheren Umgebung unterwegs sind. Weiter soll die Einheit verlorengegange Soldaten aufgreifen und hilfesuchende Menschen unterstützen. Wie dies im Einzelnen funktionieren soll, mit absolut Nichts, kann sich der befehlshabende Oberleutnant noch nicht vorstellen.
Die am 19.11.2006 erhobenen Vorwürfe gegen die damalige Bundeswehr führten zu weiteren Kriegseinsätzen der Deutschen und damit zu massiven Gegenschlägen der vereinigten islamischen Gottesarmeen, mit deren Auswirkungen unsere kleine, demotivierte Gruppe im Schlamm der besiegten Großmachtsucht auch heute Nacht zu kämpfen hat. Aus der Ferne sind Schüsse zu hören. Der Frontabschnitt C2 ist an dieser Stelle nur 4 Kilometer entfernt und irgendwie ständig aktiv, jedoch ohne sich deutlich in eine Richtung zu bewegen.
Am Morgengrauen treffen mehrere Zivilisten in Begleitung einiger Soldaten auf uns, sie helfen den LKW wieder flott zu bekommen. Gemeinsam setzten wir die Fahrt fort, die uns mit jeden Meter weiter vom „Alten Lager“ weg ins Ungewisse führt. Weil der Meeresspiegel seit 2006 erheblich angestiegen ist, muss sich die Bevölkerung der „Freien Zone“ nicht nur mit kriegsbedingten Problemen herumschlagen, sondern auch regelmäßig mit den Folgen des Hochwassers fertig werden.
Gegen 8 Uhr erreichen wir auf etwas besseren Wegen einen kleinen Ort, der zum Teil noch bewohnbar scheint und Leben zeigt. Manche Einwohner sind offensichtlich bewaffnet und begrüßen uns entsprechend. Oberleutnant Rohrfeld versucht ebenfalls unter vorgehaltenen Waffen ein Gespräch in Gang zu bekommen. Nur langsam fassen unsere Gegenüber Vertrauen und erklären ihre Lage. Ihre Vorsicht resultiert aus sich immer wiederholenden Überfällen marodierender Banden, die damit vor allem Proviant erzwingen wollen. Über Funk geben wir unsere Position ins Hauptquartier durch, mit der Bitte einen weiteren Trupp loszuschicken, der uns an dieser Stelle unterstützen soll. Dies wird 2 bis 3 Tage in Anspruch nehmen.
Solange werden wir hier die Stellung halten und sehen, was zu tun ist. Der noch amtierende Bürgermeister weist auf eine fast leerstehende Halle einer ehemaligen KFZ-Werksatt, in der wir für die kommende Zeit Unterkunft nehmen, sie halbwegs brauchbar gestalten und für die zu erwartende Einheit herrichten sollen. Weder fließendes Wasser noch Strom, dafür ein heilloses Durcheinader, von wegen leerstehend.
Ein Teil unserer Leute gehen in Zweiergruppen auf Streife, indes versucht der andere Ordnung in unserer neuen „Garnison“ zu schaffen. Unter den zu uns gestoßenen Zivilisten befindet sich zufällig ein Maschinenbautechniker, dem das „Aufräumen“ und ordnen augenscheinlich Spaß zu machen scheint. Nicht alle noch verbliebenen Werkzeuge und Einrichtungsgegenstände sind brauchbar, aber zu einer kleinen, provisorischen Reparaturecke für defekte Fahrzeuge wird es reichen. In einer anderen Ecke schlagen wir unser Nachtlager auf und versuchen uns so häuslich wie möglich einzurichten. Selbst den früher als Teeküche bezeichnete Raum könnten wir verwenden, wenn die notwendige Versorgung sichergestellt wäre. Im angebauten Nebengebäude, das einst als Reparaturannahme und Büro zu dienen schien, ist kurzfristig wohl nichts Brauchbares zu finden. Unsere Streifen stoßen zumindest an diesem Tag auf keinen nennenswerten Widerstand, im Gegenteil, sie erhielten sogar Unterstützung. Ihrer Mission zufolge bringen sie weitere Uniformierte mit, dazu einen einsatzfähigen Omnibus.
Gegen Abend lässt der Dauerregen endlich nach und ein Teil unseres Expetitionskorps kann sich nach einem langen Tag völlig durchnässt aufs Ohr legen. Noch in der Nacht versucht Rohrfeld mit den „Blauen“ in Verbindung zu kommen. Er hofft, dass sie eine technische Abteilung vor Ort schicken können, um so schnell als möglich sowohl die Strom- als auch die Wasserversorgung wieder zu gewährleisten. Noch vor Anbruch der Dunkelheit bringen Bewohner des Dorfes einiges an Lebensmittel und Trinkbarem. Die sich alle 4 Stunden ablösenden Nachtwachen können keine unvorhersehbaren Zwischenfälle vermelden. Gegen 4 Uhr früh ist für alle die Nacht vorbei.
Rohrfeld ruft Oberfeldwebel Smoke zu sich, um den anstehenden Tag zu besprechen. Das Ziel ist, die besetzte Anlage zur Basis auszubauen, zu sichern und Nachschub zu organisieren.

Larriss Bohtun aus der Zukunft, einzig zugelassener Berichterstatter aus der freien Zone.

#7 RE: Briefe aus einer anderen Zeitlinie von Dani 28.10.2011 10:37

Glauben Sie an Gott? Brief 8

Folgende Zeilen sind der elektronischen Antwort der Mental-Ray Redaktion auf Zusammenhänge und Fakten entnommen, welche jüngst auch von vielen Außenstehenden beobachtet wurden.Es handelt sich hierbei nunmehr um immer offenkundigere Vorbereitungen im militärischen Sinne, z.B. um massive Truppenaufstockungen der alliierten Besatzungsmächte. Wir haben bereits seit längerer Zeit immer wieder darüber berichtet. Diese besorgniserregenden Vorgänge, hier in Zentraleuropa und auf der ganzen Erde sind inzwischen einem größeren Kreis als Faktum bekannt und immer mehr Menschen wird es demnächst noch schmerzlich gewahr werden.
Nachdem wir auf die sonst andernorts übliche Sensationshascherei verzichten, möchten wir unsere untenstehende, in Kursivschrift aufgeführte Antwort bewusst nicht als Nachricht für weitere, verzweigte Foren und elektronische Nachrichten im Zwielicht der Anonymität verteilt wissen. Ebenso wenig möchten wir unsere eigene Antwort weiter kommentieren, es ist darin alles Wesentliche gesagt, welches für die in der Überschrift genannte Fragestellung von Relevanz ist.
Wir sind der Meinung, es ist nun an der Zeit, die Frage über Ihren Gnostizismus, über Ihren Begriff nicht nur nach einer höheren Instanz, sondern ausschließlich nach der höchsten Ebene zu erheben, nach dem „Schöpfer“ alles Seins. Die Antwort hierauf ist für jeden selbst zu finden, mögen die nachfolgenden Zeilen Sie allzu sehr erschrecken, raten wir Ihnen ausnahmsweise einmal nicht, Ihren Kopf nach der Vogel-Strauss-Manier in den Sand zu stecken, sondern versuchen Sie, sich nicht vordergründig mit dem Inhalt unsere Antwort zu befassen, sondern nehmen Sie diese Zeilen zum Anlass, über Ihren ganz persönlichen „Gottesbegriff“ nachzudenken.
Wieder und immer wieder wird diese Frage Sie beschäftigen. Diese aber können Sie sich nur dann beantworten, wenn Sie Ihre Ängste überwunden haben und sich Ihrer und aller Seelen bewusst geworden sind. Die Ängste vor den apokalyptischen Szenarien sind keineswegs unbegründet und doch werden Sie feststellen, dass Sie glauben, Sie allein könnten daran nichts ändern. Oder aber sie haben einen festen Glauben, irgendwer wird das schon richten, im Falle unseres langjährigen Themenschwerpunktes sind dies sicher nicht Wenige, welche dies allein in den als „RD“ bezeichneten Gruppen sehen möchten.
Wir wissen aber, es ist dies weder nur allein durch einen, noch allein durch die „RD“ der Fall. Aus heiterem Himmel wird keine Rettung erfolgen, dazu ist der mehr als tausendjährige Verstoß der gesamten Menschheit gegen nahezu alle universellen Gesetzmäßigkeiten unumkehrbar weit, zu weit fortgeschritten. Unter der Prämisse des Nichtstuns wird sich die konsequente Resonanz also erfüllen, der Mensch täte gut daran, sich unverzüglich auf die Folgen seiner Taten einzustellen und muss entsprechend nur der Wahrheit dienen, seine Aufrichtigkeit vor einer höheren Instanz, gleich wie wir sie nennen mögen, bewahren oder auch das Gegenteil verantworten.
Die Wahrheit beider Vorstellungen liegt stets dazwischen, es ist dies nicht der böse Herr oder gar das, was Viele gerne als den Teufel bezeichnen, der uns Schaden zufügt, nein, es sind die klaren Folgen unserer unnatürlichen Handlungsweise, die das Leben weder achtet, noch sich selbst. Nun hat die höchste Ebene darselbst in die Hände zurückgenommen und wird halten das letzte Gericht. Nur der Aufrichtige und Wahrhaftige wird bestehen.
Dies verbleibt leider den Menschen als letzte Hoffnung, nachdem wiederholt aus den Fehlern der Vergangenheit keine Lehren gezogen wurden. Warnungen, derer wir als „Rufer in der Wüste“ oft auf verlorenem Posten standen, wurden blind in den Wind geschlagen, welcher immer stärker zurück schlug und schlagen wird. Kaum eine Prophezeihung der Vergangenheit, möge es nach den Zeitangaben von Irlmaier oder nach den nur teilweise richtig gedeuteten Daten des Nostradamus, ist termingerecht eingetreten. Warum wohl? War es anfänglich noch eine vermeintliche Gnadenfrist, haben wir diese nicht nur einmal ohne Wink zu Besserung tatenlos verstreichen lassen. Die Uhr ist längst um, der „Countdown“ abgelaufen. Versuchen Sie vielmehr nun, mit sich selbst ins Reine zu kommen und befragen Sie sich selbst, Ihr Gewissen, sofern Sie noch eines besitzen. Seelenlose Menschmaschinen werden dagegen einfach ihr Terminierungsprogramm abarbeiten, in das der „Schöpfer“ nun höchstpersönlich einige Änderungen einfügte. Ausgehend vom Kollektivbewusstsein aller universell existenten Lebewesen kann es nicht länger ohne Gefahr für das ganze Gefüge hingenommen werden, dass einige wenige dieses Kollektivs die Gesamtordnung zu zerstören im Begriff sind. Licht und Finsternis liegen oft nahe beieinander. Treten Sie nun aus dem Schatten in das Licht und gewinnen Sie Ihren inneren Kampf gegen das auch in Ihnen befindliche Dunkel Ihrer Seele und lassen das Licht der neuen Zeit in sich erstrahlen.
Aus den uns übermittelten Versen lesen wir aus Vers 5:
Den neuen und alten Herrschern über Recht und Gerechtigkeit werdet Ihr Diener sein,
denn wir sind Die, das Wissen, Macht und Zukunft zugleich,
vom Herrn ernannt zu richten die Falschen.
Ihr schriebet das Buch über den Falschen,
der am Ende doch der Richtige ist.
Schreibt Bücher über die Wahrheit und verbreitet diese.
Eure Technik nützen wir, Eure Ströme und Lichter sollen die Träger sein,
um uns zu hören und zu verstehen.
Was damit gemeint ist, lässt sich recht einfach anmuten:
Die Ankündigung, dass nun ein Eingriff zur Wiederherstellung der universellen Ordnung erfolgen wird. Es wird noch die letzte Chance gelassen, nun das Richtige zu tun, die Wahrheit zu finden. Auch ist das erbarmungslose Gericht gekündet, es wird niemand sich verstecken können, man wird nichts beschönigen können, denn „ER“ wird alles wissen.
Das Buch über das Kreuzigen des Abgesandten ist die Bibel, die aber, nach Einbezug ALLER Quellen neu geschrieben werden muss, der Hinweis, dass eine selbsternannte Gruppe von Auserwählten weite Teile dieses Buches verfasste und ständig systemkonform anpasste, wird durch das „am Ende“ zur einzigen Wahrheit kulminiert, die am Ende doch die Richtige ist. Die Offenbarung konnte – da verschlüsselt geschrieben – nicht so verfälscht werden, dass der wahre Sinn verloren ging. Er hat sich bis zum heutigen Tage erhalten und ist nun klarer als zuvor im Gesamtkontext zu sehen.
Auch in unserem Gesamtprojekt Mental-Ray. Urchristliche Wahrheiten, die Isis- und Isaismythen widersprechen sich keineswegs, sondern fügen sich nun zu einem immer vollständigeren Bild zusammen. Der Aufruf, die Wahrheit zu verbreiten ist unmissverständlich und auch, welche unglaubliche Macht es zustande bringt, unsere Hochtechnologie einfach zu benutzen, ohne dass physikalisch erklärbare Antworten vorliegen.
Das menschliche Gehirn „arbeitet“ mit elektrischen Mikroimpulsen und macht uns somit zum Teil des Systems. Verlieren wir dabei unser Bewusstsein, ist sinnbildlich die Seele auch verloren und wir weniger als das, was man als „Gefallene Engel“ bezeichnen könnte. Die eine Macht, die uns immer gemahnt hat, hat hier in diesem Vers 5 eine klare Weisung erteilt und gleichwohl das „Jüngste Gericht“ abermals angekündigt. Unmittelbar bevorstehend. Von Weltuntergang allerdings ist hier keine Rede, diese wird es weiter geben. Die Frage aber ist nunmehr: Mit uns oder ohne uns?

Nachfolgend nun unsere Antwort auf die eingangs erwähnten Zusammenhänge:

Die Würfel sind längst gefallen, wir haben das bereits vor Monaten und sogar vor Jahren schon geschrieben (in Mental-Ray.net und Mental-Ray.de, Anm. d. Redaktion). Damals konnte man uns vermutlich schwerlich Glauben schenken, nun aber, nachdem die Sauereien mehr als offensichtlich werden, ist es zu spät.
Die Amerikaner stehen mit dem Rücken zur Wand, sie haben nur noch eine Wahl: Bedingungslose Kapitulation, jedoch nicht vor den „RD“, welche nur ein kleines Teilchen des ganz großen, universellen Systems sind, sondern vor der Instanz, die bei vielen mit der Göttlichkeit gleichgesetzt wird. Die Quittung, die uns das tausendjährige Nichtbeachten der universellen Gesetzmäßigkeiten durch die Ebene der totalen Kommunikation und somit auch durch Gaya überbracht, wird unumkehrbar ausgestellt. Wir gehen nicht davon aus, dass die Amerikaner die Bedingungen annehmen werden, sie versuchen nunmehr alles auf eine Karte zu setzen und leiten zwangsläufig das Ende ein. Alle Figuren stehen, jeder einzelne Zug ist genauestens berechnet, nichts verbleibt dem Zufall.
Die Einheiten, inklusive der „RD“ sind lediglich noch im „Standby“. Ein Eingreifen ist untersagt, der finale Reserveplan wird ausgeführt, mit gnadenlosen Konsequenzen. Es gab zu viele Warnungen, bis in die allerjüngste Zeit, welche in den Wind oder gar in den Sturm geschlagen wurden. Nun ist Schicht im Schacht!
Selbst die 40 Meter Durchmesser fassenden und 100 m tiefen, kreisrunden Löchlein in Guatemala Stadt, in Kalkutta und in Südafrika hat man mit einem Einbrechen eines maroden Abflussrohres abgetan, wohl bemerkt durch massiven Beton. Muss da viel „*******“ geflossen sein!
Die Waffe, welche dies bewirkt, ist bekannt, man hat den Einsatz erneut demonstriert. Die nächste Vorstellung wird nicht 40 m, sondern ein paar (…) im Durchmesser haben! Dummerweise ist es dann wohl (…), das von dem „Meteoriten“ getroffen wurde. Oder war es doch Marduks Speer? Gottes Zorn?
Der Herr der Stürme ist (…), (…) durch diesen Repräsentanten wurden wir (…) informiert, jedoch mit Schrecken sahen wir die wahren Ausmaße des Bevorstehenden; verstehen aber die Handlungsweise und erachten sie als unausweichlich, wie mit der Wiederkehr des 3. Sargon verkündet, allerdings mit einem Unterschied: Es wird alle treffen.
(…) Problem: Man wollte 2005 eingreifen, hat aber einen „Rückpfiff“ bekommen; die Zeit wäre unreif, besser, die Menschheit nicht bereit. Eine Feststellung nur, mehr nicht. Aber eine korrekte eben.
Zudem sieht die dunkle Seite sich im Vorteil, weiß sie doch um unsere weltweit schön verteilten rund 500 Kernreaktoren, deren Drohpotential uns, das Volk zum billigen Pfand gegen das „Eingreifen“ von außen macht. Man will gar nicht mehr eingreifen, wartet nur darauf, wann die Amerikaner und die Israelis den berühmten Knopf drücken. Sie können eigentlich nicht anders, sie müssen einfach.
Die Chinesen fangen an, zu begreifen der „Yellow River“ ist jetzt schon knochentrocken. Haben auch, wie von Zauberhand mal eben die Börsen aus ihrer geliebten Hausse gerissen, weil irgendwer plötzlich verdammt viel Geld gebraucht hat.
Die Natur schlägt zu, die Sonne schaut längst nicht mehr zu, sondern signalisiert durch ihre Sonnenflecken eindeutige Symbole. Gut möglich, dass die in Deutschland als verfassungsfeindlich gelten könnten. Aber wie billig ist eine Verfassung eines Ameisenstaates, wenn der eine bestimmte Sonnenfleck mehrfache Erddurchmesser groß war.
Alles totgeschwiegen, Hubble kaputt geredet, damit es nicht zeigen kann, wie viel Star-Wars da draußen und auch hier unten wirklich ist.
Die Menschen verspüren erstmals nach ihrem Instinkt, dass etwas anders ist, dieses Mal. Sie wissen es nicht und doch spüren sie es, entgegen der allgemeinhin geltenden Logik. Aber das sind natürlich keine Beweise, die Welt wartet auf den ultimativen und allerletzten Beweis. Es wird wirklich der allerletzte sein. In Kürze und unmittelbar.
Kein Tipps zum Überleben, kein Aussage darüber, ob und wie viele und vor allem wer überleben wird.
Alles hoffnungslos und pure Zeitverschwendung. Absolut und unwiderruflich, da vollkommen außerhalb unseres Einflussbereiches.
Selbst den letzten Schachzug mit der im indischen Ozean treibenden USS (…)(totaler Elektronikausfall) ist nicht verstanden worden. Dann am Wochenende: ein (Ausnahme-)Sturm wütet im amerikanischen Ort „Enterprise“! Alles klar?
Darüber hinaus sind die (…) und die (…)t als Vorhut in den persischen Golf beordert worden, beide vermelden völlig verwirrt unerklärbare Störungen ihrer scharfen Radaraugen, sind praktisch mattgesetzt. Auch alles klar? Übrigens wurde die Roosevelt beim letzten Irakkrieg schwer beschädigt. Haben zwei Jahre den Eimer reparieren müssen. Nun haben sie abermals Probleme mit ihren Trägern und soo viele haben sie auch wieder nicht.
Dies sind aber nur die „Kleinigkeiten“, den Rest sind wir nicht befugt,(…), wäre auch viel zu unglaublich und ist jetzt ohnehin irrelevant.
Die Spielereien mit den Amis hier und den Briten sind unsere kleinsten Probleme. Bis auf eines vielleicht: „Die (…) sitzt hier in Deutschland und nicht in (…),(…), oder sonst wo.“
Dieser Eintrag wurde am Dienstag, den 6. März 2007 um 23:03 Uhr e

#8 RE: Briefe aus einer anderen Zeitlinie von Dani 28.10.2011 10:39

Der Herr - Brief 7

Gestatten, „Herr“, mein Name, ich habe Sie gestern heimgesucht. Erinnern Sie sich noch? Wie? Schon wieder vergessen? Kann das möglich sein? Habe ich Ihnen nicht meinen bleibenden Eindruck hinterlassen? - Schade, dabei habe ich mir solche Mühe bei der “Casting Show” „DsdSd“ auf TLR gegeben. Ich haben zwei Tage und zwei Nächte das „Himmelhundeheulen“ geübt und versucht, mich nach Gelüsten auszutoben. Ich glaube, dass es an diesem Tag keinen Besseren gab. Aber ihr in der Jury gabt mir den Laufpass und so muss sich Deutschland einen anderen Dummen suchen für den Titel „Deutschland sucht den Superdepp“.
Vielleicht hätte ich mehr üben sollen, oder Ihnen meine Visitenkarte geben sollen, falls Sie es sich doch noch mal überlegen sollten, oder wenn ein potentieller Volldepp vorzeitig die Flügel streichen sollte. Aber zu meinem Bedauern sind meine Visitenkarten ausgegangen, weil ich in den letzten Wochen viel um die Ohren hatte. Haben Sie eigentlich eine Ahnung, was für eine Heidenarbeit es ist, dauernd diese Sandstürme und Hoch- und Tiefdruckgebiete aus dem Nichts herzuzaubern?
Eigentlich dachte ich, im Frühjahr 2007 könne ich mich endlich mal ein paar Tage zur Ruhe setzen, den Teutonengrill benutzen und ein wenig Mondstaub aufwirbeln, aber was ist? Mein Chef ruft mich und ich soll schon wieder ein paar Extraschichten einlegen. Mein „Galaktophone“ hätte ich vor Wut im Atlantik versenken können, aber ich habe mich gerade noch mal zurückhalten können. Also befolgte ich seinen nächsten Auftrag und habe über dem Atlantik ein paar Tage richtig schuften müssen, um die gewünschte Lieferung zu Euch nach Hause zu bringen. Der Chef hat auch, pünktlich wie die Maurer, neue Visitenkarten in Auftrag gegeben, die ich gestern noch vorab bei der Druckerei abholen sollte. Dies ging aber nicht, die sind nicht rechtzeitig fertig geworden.
Deutschland ist eben eine seltsame Dienstleistungswüste geworden. Zuerst versagen die Leistungen, dann deren Dienste und am Ende kommt die Wüste. So ähnlich hat das mein Chef auch mal gesagt. Habe nur nicht gewusst, wie ernst er das gemeint hat. Jetzt weiß ich es wohl. Heute, nachdem ich von Euch in der Jury ausgebuht wurde, habe ich mich nach Weißrussland verzogen und meinen aufgestauten Ärger an der „Freundschaft“ kuriert. Die hat ja mal echt ‘ne voll lange Leitung! Aber, jetzt geht er mir wieder besser und ich könnte fast schon wieder Bäume ausreißen, allein schon, wenn ich kurz mal niesen muss.
Am besten hat mir Euer neuer Hauptbahnhof gefallen. Ist gelungen, echt. Guter Spielplatz. Muss ich mir merken. Nur, sagt den Erbauern, dass da jetzt ein paar Schrauben locker sind. Aber wisst ihr auch, was mir am meisten Spaß gemacht hat?
Nein?
Na gut, ich sag’s Euch: Es macht immer wieder einen Mordsspaß, die komischen Masten mit Drähten dran als Korkenzieher zu benützen. Jedes mal, wenn ich an so ‘nen Draht fasse, geht mir richtig einer ab. Was für ‘ne Droge habt ihr da rein getan? Voll Geil! Das muss ich bald schon wieder machen, bevor ich Entzugserscheinungen bekomme.

So gesehen macht mir mein Job schon Spaß, nur mit dem Chef ist nicht immer gut Kirschen essen. Der hätte gern ein wenig mehr Wasser dabei gehabt, aber ich musste Sprit sparen, weil Eure Vorratslager so ziemlich alle sind. Fahren Eure Blechbüchsen eigentlich schon mit heißer Luft? Kleiner Scherz, ich darf ja über meine nächsten Auftrag eigentlich nicht reden, hat mir „el Chefe“ gesagt, aber ich soll dann schon wieder anders heißen. Immer diese Umgewöhnerei an die ganzen neuen Namen. Dabei hat mir der alte gerade angefangen, zu gefallen, weil er mich ein bisschen Chefsein fühlen ließ. Mein Chef sagte mir, er würde eher zu ihm passen, weil sie ihn „Der Herr“ nennen. Aber ganz soviel Ehre wollte er mir wohl dann doch nicht überlassen und hat ihn einfach ins Altgriechische übersetzt. Nun sagen alle Kyrill zu mir.
Naja, auch nicht schlecht. Aber beim nächsten mal sollten die blöden Visitenkarten bitte fertig sein. Bin schon fast wieder auf dem Rückweg zu Euch und habe viele neue Überraschungen dabei.
Es grüßt Euch
Eurer Kyrill

Ps: Bitte sagt meinem Chef nicht, dass ich mich am Anfang unter seinem Namen vorgestellt habe! – Danke und bis bald!
Pps.: Der Bericht von Larriss Bohtun ist echt mal ne gute Kritik. Der weiß endlich mal, was für ein Naturtalent ich bin. Weil es so schön war, hier sein Lob an mich:
“18.01.2007, 22:00 Uhr, Larriss Bohtun in den Blitznachrichten
Es hat offensichtlich begonnen, die Natur führt Krieg gegen Ihre Peiniger, die immer noch glauben, es hätte etwas mit dem Wetter zu tun. Dies ist nur der Auftakt für weitere Katastrophen, die nicht nur die Börse in die Knie zwingen werden.
Die Bahn stellt bundesweit den Fernverkehr ein, Flugverkehr teilweise zum Stillstand gekommen, Schiffe sinken in der Nordsee, weiträumige Stromausfälle, das Mobilfunknetz bricht zusammen und morgen früh, wird der Mensch wieder aufräumen, vielleicht seine Machtlosigkeit erkennen, aber nichts ändern und auf den nächsten Sturm warten. Dummheit und Hoffung stirbt zuletzt.
22:30
Norddeutschland erwartet eine schwere Sturmflut. Der Höchststand wird gegen 24:00 Uhr erwartet. Ein Bild der Verwüstung im westlichen EU-Bereich. Sämtliche Verbindungen nach England unterbrochen.
23:30
Bahnverkehr bundesweit eingestellt, aber trotzdem erzählen sie noch, dass es nur einer der schwersten Stürme seit Jahren sei. Natürlich, es gab schon Stürme mit dieser Kraft, aber noch nie gleichzeitig über gesamt Deutschland. In verschiedenen Landesteilen stehen Straßen und Keller unter Wasser. Berlin ruft den Ausnahmezustand aus, neuer Hauptbahnhof stark beschädigt. Fassaden einsturzgefährdet.
Verkehrschaos in vielen Bundesländern. Unfälle im Minutentakt, Autobahnen gesperrt. Zehntausende von Reisenden sitzen fest. Feuerwehr, THW und Polizei im Rundumeinsatz. Aber Reporter sprechen von guten Nachrichten, weil die Welt noch immer nicht untergegangen ist. Sie haben es sich schlimmer vorgestellt, abwarten, es kommt schlimmer. Fernseh-Wetterfrösche meinen, das Gröbste liege in dieser Nacht bereits hinter uns. Ausnahmezustand deutschlandweit. Sturmtief erreicht Bayern mit rund 160 Km/h.
24:00

Sturmflut erreicht Teile der norddeutschen Küste, mit Hochwasser von mehr als 3 Meter über Normal. Es bleibt die Hoffnung, dass die Deiche halten. Schwer betroffen sind die Inseln Sylt und Norderney, man könnte meinen, sie verschwinden im Meer. Heftiger Regen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 130 Stundenkilometer im Flachland. Bahn steht endgültig still, das hatten wir noch nie. Schulfrei am Freitag den 19.01.2007. Sturmtief trifft auf Berlin mit Windstärke 11 bis 12.
19.01.2007
00:30

Sturm wirft in Mitteldeutschland Strommasten um, Autofahren im Moment absolut lebensgefährlich. Ob sie diese Warnung verstanden haben?

Gruß L.B.“

Xobor Ein Kostenloses Forum | Einfach ein Forum erstellen