#1 Einsteins Tempolimit ist wissenschaftl. widerlegt von Bernwart 24.09.2011 13:07

Licht ist nicht das Schnellste was es gibt.

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Sep

Einsteins Tempolimit gebrochen!
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“Wunder geschehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern im Gegensatz zu dem, was wir von der Natur wissen.” Dass wir hier mit einem weisen Satz des Kirchenlehrers Augustinus beginnen, ist nicht der Tatsache geschuldet, dass der Ratzinger Seppl heute hier um die Ecke genächtigt hat, sondern den Meldungen über ein neues Experiment, das die Grundlagen des naturwissenschaftlichen Weltverständnisses erschüttert: bei Versuchen mit Neutrino-Teilchen am CERN wurde das Tempolimit der Lichtgeschwindigkeit – und damit das einzige Absolutum in Einsteins Relativitätstheorie – gebrochen. Bis dato war die Einsteinsche Theorie, dass sich im Universum nichts schneller bewegen kann als Licht, in allen physikalischen Versuchen bestätigt worden, mathematisch wurde sie jedoch schon vor fast 50 Jahren von John Bell widerlegt. Aus diesem Grund im Folgenden eine Erinnerung an John Bell, sein Theorem und die möglichen Konsequenzen (aus meinem 2007 erschienen Buch Cogito Ergo Bum)

Im Sommer 1995 starb in Genf 62-jährig der Physiker John Bell – relativ unbemerkt, wenn man bedenkt, dass er es war, der das bedeutendste wissenschaftliche Werk des letzten Jahrhunderts – die Relativitätstheorie – mathematisch widerlegt hat. 1965 bewies er in seiner als »Bells Theorem« bekannt gewordenen Ungleichung, dass Quantenpartikel augenblicklich in Interaktion treten können, auch wenn sie im Raum weit voneinander getrennt sind. Was Einstein als »gespenstische Fernwirkung« bezeichnet hatte und nie akzeptieren wollte, stellte Bell auf ein solides mathematisches Fundament. Anfang der achtziger Jahre bewiesen dann der französische Quantenoptiker Alain Aspect und seine Kollegen experimentell, dass zwei Photonen, die irgendwann miteinander in Kontakt waren, fortan ihr Verhalten aufeinander abstimmen und dass der Signalaustausch zwischen ihnen unmittelbar, in Überlichtgeschwindigkeit, erfolgt. Womit dieser Signalaustausch gegen das einzige Absolutum verstößt, welches die totale Relativität im Einstein-Universum regiert: die unüberschreitbare Geschwindigkeit des Lichts. Mit der Bellschen Ungleichung war Einsteins berühmte Formel »E=mc2« obsolet geworden – ein Schock, von dem sich die Physik bis heute nicht erholen konnte, weshalb sie es vorgezogen hat, diese Ungleichung noch kaum zur Kenntnis zu nehmen.

Alle lieben Einstein, aber keiner kennt John Bell – auch wenn namhafte Kollegen seine Arbeit als die bedeutendste wissenschaftliche Entdeckung der letzten Jahrzehnte bezeichnet haben. Dies hat mit einem Berg von philosophischen Problemen zu tun, den die Quantentheoretiker schon in den zwanziger Jahren aufgeworfen hatten und den Bells Theorem Mitte der sechziger Jahre zementierte – ein bizarres Gebirge, dessen Abtrag den höchsten Preis fordert, der überhaupt entrichtet werden kann: die Aufgabe unseres Konzepts von Realität.

Nach Werner Heisenbergs Schlussfolgerung aus der „Unschärferelation“ ist die Welt in gewissem Sinne »nicht real« . Sie existiert in einer Wahrscheinlichkeitswolke von Möglichkeiten (der so genannten »Wellenfunktion«) und nimmt erst dann eine Gestalt an, wenn ein Beobachter bewusst mit ihr in Wechselwirkung tritt – es gibt keine Objektivität, kein unabhängig von Idee und Willen des Betrachters existierendes Universum. Erst nachdem das menschliche Maßsystem Maß genommen hat, treten die Naturgesetze in Aktion. Dass es hinter dieser unheimlichen Welt der Quanten letztlich doch nach den Gesetzen der klassischen Physik zugehen würde und die Naturgesetze nur scheinbar außer Kraft gesetzt sind – diese Hoffnung Einsteins ist durch Bells Theorem und Aspects Bestätigung widerlegt. Ebenso wie die Erkenntnis des Jahrhundertgenies, dass ein solches nicht-örtliches, Raum und Zeit ignorierendes Universum – wie das der beiden unmittelbar kommunizierenden Teilchen – bedeutungslos und metaphysisch sei. Seit Bells Theorem ist klar, dass einiges, wenn nicht das meiste, was gemeinhin Metaphysik genannt wird, zur harten Naturwissenschaft werden muss – oder aber die Wissenschaftler geben unumwunden zu, dass es ihnen einfach nicht möglich ist, die Natur zu erklären.

Die Konsequenzen aus den Berechnungen des John Bell sind außerordentlich: Entweder existiert das Universum wirklich in einem Äther, jenem von Einstein abgeschafften astralen Fluidum, das als Medium dieser Übertragungen fungiert. Oder aber unser Orts-Sinn ist falsch, es existiert keine Lokalität im physikalischen Sinne – etwas, was an einem Ort ist, kann sehr wohl auch an einem anderen physikalisch präsent sein.

Auf die Frage, an welchem Aspekt seiner Ungleichung er lieber festhalten würde – an der Existenz einer beobachterabhängigen Realität oder an der Signalübertragung in Überlichtgeschwindigkeit –, antwortete Bell: »Das kann ich wirklich nicht sagen. Ich habe hier keine Lösung anzubieten. Wir befinden uns in einem Dilemma, in einem, wie ich glaube, grundlegenden Dilemma, das keine einfachen Lösungen zulässt; es verlangt nach einem grundlegenden Wandel unserer Vorstellung von der Wirklichkeit. Aber die billigste Lösung ist, meiner Meinung nach, zu einer Realität zurückzukehren, wie sie vor Einstein existierte, als Männer wie Lorentz und Poincaré einen Äther postulierten.«

Wenn aber kein Äther, was ist es dann, was sich überlichtschnell bewegt? Mit Bells Theorem ist Fiction anscheinend endgültig mit Science verschmolzen: Berühmte und nobelpreisgekürte Physiker haben die bizarrsten Spekulationen in den Bereich des Faktischen gerückt. Die Überlegung, dass es »Informationen ohne Transportsystem« geben, dass es nichtmaterielle Kommunikation sein könnte, die alles Geschehen regiert, gehört noch zu den einleuchtendsten Schlussfolgerungen. Telepathie, Telekinese, UFOs, Zeitreisen und weitere Paranormalitäten bedürften auf diesem Hintergrund einer völligen Neubewertung – und so nimmt es nicht Wunder, dass Bells Entdeckung bis heute eher im Verborgenen blüht. Zumal es ihm selbst sehr viel lieber gewesen wäre, wenn seine Berechnungen zu dem Ergebnis geführt hätten, das Einstein sich seinerzeit wünschte: die Quantenmechanik ad absurdum zu führen. Doch er hat ihre Paradoxien bestätigt und ihren Merkwürdigkeiten noch eins darauf gesetzt – und damit bewiesen, dass selbst der große Einstein und seine Relativitätstheorie vor Murphys Gesetz nicht gefeit sind. Doch was daraus, rein theoretisch, folgt, wäre durchaus positiv, wenn es denn irgendwann einmal praktisch umgesetzt werden würde: Es gibt Interaktion in Überlichtgeschwindigkeit – fertig machen zum Beamen!
Kommentare


Prof. Dr. Schumann von der Vril-Gesellschaft, wußte es schon lange Zeit vor John Bell.
Doch die Schulwissenschaft weiß bis heute offiziell nichts davon.
Merke: Es kann nicht sein,- was nicht sein darf!


lG.
Bernwart

#2 RE: Einsteins Tempolimit ist wissenschaftl. widerlegt von TschernoBill 24.09.2011 14:43

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Moin Bernwart,


ich wusste doch schon immer, dass Tempolimits Scheiße sind... *duckunwech*


Nukleare Grüße von Tscherno´s Bill

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