#1 Wohntürme zum Überleben im nukl. Chaos von dere 25.07.2011 10:56

Bevor es möglicherweise zu spät ist, sollten wir insbesondere 2 Fakten berücksichtigen: 1. Die höchste europäische AKW-Konzentration liegt in Frankreich und 2. In Deutschland herrschen Westwinde vor. Ausserdem können wir davon ausgehen, dass die Behauptung, die Atomkraft sei auch in Zukunft sicher, sich als genauso "sicher" erweisen dürfte, wie ähnliche Behauptungen der Lobbyisten. Was unter Normalbedingungen sicher erscheinen mag, wird höchst unsicher, wenn sich bestimmte Rahmensdingungen bzw. allgemeine Versorgungslagen ändern und - warum auch immer - auch in Europa plötzlich Verhältnisse entstehen, die man als chaotisch bzw. als ausser Kontrolle bezeichnen könnte. Schließlich gibt es weltweit bereits Situationen, wo radioaktiver Niederschlag langfristig viel Schaden anrichtetete - und das in Friedenszeiten. Deshalb sind hier Ansätze einer Konzeption entwickelt, die diesbezüglich eine gewisse Vorsorge trifft und nicht nur für viele ein Überleben, sondern auch den dazu nötigen Wertewandel ermöglichen kann.
Wenn eine Zivilisation überleben will, müssen die gesellschaftlichen Strukturen sowohl auf Gerechtigkeit, Gleichheit als auch Effizienz basieren, so wie es Kontakteberichte von anderen Planeten zeigen. Beispielsweise die von einem Planeten namens Jarga. Das alles kann, darf natürlich für bestimmte, hier fundamentalistisch festgelegte Kreise nicht wahr sein; selbstverständlich sind auch gewisse Ähnlichkeiten mit dem hier vorgestellten Konzept rein zufällig...

WTWG= Wohnturmwohngemeinschaften

1. Allgemeine Objektbeschreibung
- Umfang Aussen 800m (Achteck), also Innendurchmesser: rund 270m
- Jede Seite: Block 200m, Br. 12m, Beton etwa 15cm dick, entspr.Statik
- Etagenhöhe 3m, 10 Wohnetagen + Kelleretage + Dachetage
- d.h. 30m ab E, +3m für Dachaussenwand (2,5m innen) + 3m Keller
- An den 8 Ecken abwechselnd Fahrstuhl- u. Treppenoption (z.B. 4+4)
- Treppenhaus etwa je 2m breit, je Block 2m Reduzierung, dazu Wände
- versch. Optionen für Dach: 1. durchsicht. Kuppeldach, ggf Hälfte drehbar
- 2. Option: mittig Turm, Halt f. stationären Stahl/Glas/Kunststoff- Schirm
- 3. Billigoption: ggf mit großer Folie überspannt, mind. 4 Folien gelagert
- Bei Notwendigkeit wird Folie vom Dach aus über Innenraum gespannt
- Folienlagerung unter Dachinnenweg, 1m breit, abnehmbare Holzpaletten
- Folienoption: 2 Dreiböcke auf Dach, etwa 7m hoch gespanntes Halteseil
- an Halteseil 3 Halteösen ggf Distanzseil für Dreipunktaufhängung, Leinen
- Statik, Finanzen und Tests entscheiden, welche Option am machbarsten
- ggf. für mind. 3 Jahre Schutz vor radioaktivem Regen incl. Anbauflächen
- Eingang 3m breiter Durchbruch im EG mit Aussentor u. Notausg. Küche
- Objekt soll genügend Abstand haben, so dass Landw.+Tierauslauf mögl
- der Acker sollte für die Landwirtschaft geeignet sein, mögl. Wassernähe
- keine Erdbeben- bzw. potent. Überflutungsgebiete, mind. 20m über NN
- Grundstückserwerb sollte sicher sein, keine Konflikte/Gesetzeskomplikat.

2. Wohnungsbelegung
- 10 Wohnetagen= 10x8 = 80 Gem.-Wohnungen, je max 20 Erw. zzgl. Ki
- bei Max. Belegung: je 20 Erw+20 Ki, d.h.40 Personen x 80= 3200 Pers.
- benachbarte Zimmer können bei Familienbildung Verbindungstür nutzen
- Kleinkinder wechseln zw. 1-3 Jahren in Kinderzimmer-Mehrfachbelegung
- Eltern verbleiben i.d.R. auch bei Familientrennung in Wohngemeinschaft
- sie realisieren gemeins. Kinderbetreuung, dabei Unterstützung von WG
- bei Max. Belegung Nutzung 3 Blöcke (0-200, 700-800) Südseite Keller-G
- Ausgleich, da 3 Blöcke des EG keine Wohnnutzung, da Funktionsgebäude
- jeder Erw. hat in Gem.Wng. Anspruch auf indiv. genutztes Einzelzimmer
- Einzelzimmer (etwa 4.80 x 5m), indiv. Einrichtung, keine Lebensmittel
- also 20 Einzelzimmer an Aussenseite (100m), durchgehender Flur, 2m br
- Innenseite hat an den Enden je 2 Wng.Gr. als Nasszellen (WC, Bad, Du)
- Die 16 anderen Wng.-Größen/Einheiten können variabel genutzt werden
- optional abhängig von benötigter Kinderzimmerkapazität (2-3 Kin.) u.ä.
- mind. 2 große Gemeinschaftsräume (mind. je Doppelgröße von Einzelzi.)
- nicht alle Wände müssen massiv sein - alle anderen leicht veränderbar
- in Gem.Raum Schrank/Automat für gesundes Trinken, ggf. Alarmierung
- optional Nutzung von Räumen auch als gemeinsch. Hobbyräume, PC u.ä.
- Massivwände nur bei Nasszellen und wo aus Statik-Gründen erforderlich
- also entscheidet Statik, ob ausserdem bei 100m 4,6,8 Massivquerwände
- über konkrete Belegung entscheidet WG-Versammlung, entspr. Statut
- in aussergewöhnlichen Notfällen können pro G.Wng. 3 Erw.+Ki zusätzlich
- die 4 Nasszellen sind für Normalmodus u. Wassersparmodus ausgelegt
- bei Wassersparmodus ggf statt WC transp. Fäkalienkisten, Wassereimer
- im Normalmodus je Wng 8xWC, 12 Waschbecken (3x4), 8xDu,4Wannen

3. Lebensmittelversorgung
- allseitiges Streben nach autarker Versorgung auch bei Minimalbelegung
- Schaffung von alls.Voraussetzungen für hohe Autarkie bei Notwendigkeit
- abdeckbare Dachetage m. Hühnerstall, Beerenecke, Nutzgarten, Gew-H.
- also Erdbeschichtung 10-60cm, ggf. auch Säulenobst, Kompostierung
- viele Obstbäume im abdeckbaren Innenhof, außer Vorplatz und 4m-Ring
- im Aussenbereich optional Landwirtsch., Weide- u. Gewächshausflächen
- ggf. abdeckb.Teich, künstl.? mit mögl. autarker Fischzucht, Fachpersonal
- neben Trink- u. Gebr.-Wassernetz möglichst Eigenversorgung Brunnen
- Brunnen optional auf Hof oder Aussen, elektr. Pump u. Schwengelbetrieb
- ggf. Kläranlage im Aussenbereich, Regenwasserzisternen a. umschaltbar
- Grundsatz der Verteilungsgleichheit/Verteilungsgerechtigkeit, wenn nötig
- wenn notwendig, wird alles geteilt, Kinderprivilegien, ggf. Reduzierungen
- wenn notwendig u. möglich, helfen alle bei Ernte + Unkrautbekämpfung
- Mithilfe aller ggf. auch in anderen Bereichen, wenn das gesundh. möglich
- Nutztierkapazität im EG, optional im KG, 2x1 Etage (Ort: 200-300)
- alle Lagerkapazität=Gemeinschaftseigentum, Akutfall= Teilung pers. Eig.
- Verlegung n."betreutes Wohnen"(EG), wenn kein selbst. Essen/Tr. mehr
- Statut sichert schon bei Normalversorgung Vorrangigkeit d. WT-Produkte
- Vollverpflegung incl. (alkoholfr.) Getränke für Dauerbewohner/Besucher

4. Allgemeines
- Energieversorgung neben Netz mögl. autark mit Solar- u. Windanlagen
- Solaranlagen optional auf Turm (Südseite)und/oder nahe Aussenanlagen
- ggf. kl. Windgenerator auf Dach und Anlage Aussenbereich mit Abstand
- Nutzung von best. Windpark bzw. Eigenbau ggf. für mehrere W.-Türme
- Minimalbelegungs- oder Maximalbelegungs-Betrieb ist situationsbedingt
- beide Situationen können je nach Versorgungslage ineinander übergehen
- die Gruppe der Dauerbewohner/Nichtsenioren soll stets die Größte sein
- im Statut werden event. Übergänge von Normal- zu Notversorgung def.
- bei Maximalbelegung direkte Volksmitbestimmung, auch Programmwahl
- bei Minimalbelegung große Vollmacht des demokr. gew. Bürgermeisters
- bei Minimalbelegung auch Nutzung als Seniorenheim mit Sonder-Status
- bei Minimalbelegung Vorbereitungen auf autarke Versorgung von 3000 P
- incl. Vorbereitungen zur Verdoppelung des Nutzviehbestandes (auch KG)
- incl. Vorbereitungen für intensive Garten u. Landwirtschaft ggf. mit Pferd
- incl. Vorber. für weitere überdachte Nutzflächen bei radioaktivem Regen
- incl. Vorber. auf Mehrwege-Kreislaufwirtschaft aller Stoffe,Umweltschutz
- strenge Reduzierung von Müll und Abfällen aller Art kein Maximalkonsum
- Strahlungsmessgeräte u. mediz. Notversorgung aufb. auf Seniorenheim
- Förderung von Naturheilkunde/Alternativmedizin, Akupunktur./Homöop.
- Rückorientierung auf selbsthergestellte Medikamente/Kräuter, ggf Anbau
- Reduzierung der tabletten- u. materialintensiven Medizin für tats Notfälle
- Ausschluss der Möglichkeit, dass Geldmacht- u. Elitenherrschaft entsteht

5. Finanzierungen
- Hauptfinanzierung: Reservierungsplätze, ggf. auch im Seniorenheim
- wegen Funktionalität Reservierungsplätze begrenzt auf 200-300Personen
- Soforteinzug billiger als Reservierungsplatz, der i.A. nur im Notfall genutzt
- Stammpersonal der Minimalbelegung hat Sonderwohnrecht inkl. Familien
- Sonderwohnrecht auch für vertraglich gebundenes Fachpersonal aller Art
- Reservierungsplatz kostet nicht Festbetrag, sondern vermögensabhängig
- also bei etwa 100000 Euro = 2% = 2 TE (Mindestsatz), bei Reservierung
- bei etwa 300000 Euro = 4% = 12 TE (d.h. progr. gestaffelte Steigerung)
- bei etwa 900000 Euro = 8% = 72 TE
- bei etwa 2,7 Mio Euro = 16%= 432 TE
- bei etwa 8,1 Mio Euro = 32%= etwa 2,6 Mio E
- bei etwa 20 Mio Euro = 33%= etwa 6,6 Mio E
- bei etwa 50 Mio Euro = 34%= etwa 17 Mio E
- bei etwa 100 Mio Euro = 35%= etwa 35 Mio Euro (Höchstsatz)
- es wird das geschätzte Gesamtvermögen inkl. alles gewertet u. gemittelt
- bei Abweichungen über 20% entfällt bei wahrscheinlichem Vorsatz alles
- bei Nutzung d. Dauerwohnrechts= alle Wertpapiere u.ä. Gem. Eigentum
- Details d. Finanzierungen incl. Sonder u. Übergangsregelungen lt. Statut
- strenge Kontrolle u. Ausschluss d. Möglichkeit der persönl. Bereicherung
- wichtig für Funktionalität ist, dass Reservierungsplätze nur ein Zehntel
- alle Reservierungs- u. Spendengelder werden f. alle transparent genutzt
- bei Steuerschätzungen Gemeinnützigkeit, ggf. Stiftungscharakter des WT

6. Zusatz zum Erdgeschoss (EG)
- Beschreibung der Ortsposition entsprechend Achteck, 0-800= 0-800m
- beginnend bei Eingangstor/Südseite (0-3), d.h. 3m Breite, Uhrzeigersinn
- Notausgang/Stahltür auch bei Wareneingang Küche, da nur 3m Torhöhe
- Zufahrt des Notausgangs über Aussenweg (nach rechts vom Tor aus)
- Im Aussenbereich neben Tierblock (200-300) verschiedene Tiergehege
- ggf. Löcher/Türen (?) als zusätzliche Notausgänge auch für Tiere
- bei Nutzung des KG für Nutztiere schiefe Ebene, 2m breit, bis Kellertür
- im EG neben Tor 4m(4-7)2 Räume hintereinander für Sicherheit/Pförtner
- daneben (8-10) 2 Räume für Feuerwehr/Feuerwehrtechnik inkl.Wasserb.
- daneben (11-20) Räume für Technik aller Art incl. Werkstatt, Elektro u.ä.
- daneben (21-50) für Medizin, ggf. Nutzung auch durch Seniorenbetreuer
- daneben (51-100) Nutzung für Verwaltung, bei Bedarf ggf. Krankenhaus
- Block 2(101-200)variable Nutzung Seniorenwohnheim bei med. Gründen
- Block 3(201-300) Tierhaltung (darunter KG-Auffüllung) im EG Extratüren
- Block 4(301-400) Küche, incl. LM-Lager, bei Minim.-Betr. auch Essensaal
- Block 5,6,7,8(401-800) im Minimalbetrieb Seniorenheim, ggf. auch Wng.
- bei Maximalbeleg. Essen auf Innenhof-Ring, vor Küche beginnend 4m Br.
- bei Normalversorgung wird Wohnraum von untere E. beginnend genutzt

7. Tiere
- vor Wache/Pförtner außen überdachter Hundezwinger 4-5 Schäferhunde
- Hühnerstall 1: Dachgeschoss (10x5m)zw. 50 u.max 100 Hühner/Küken
- Hühnerstall 2 EG: 12 Raumeinheiten (5x5m)dazu Flur für 240 H.(12x20)
- Hühnerstall 3 KG: wie EG, Auffüllung bei Max.Beleg. mind. 240 Hühner
- Schweinestall 1 EG 4 Raumeinh.(RE), bei 8 Schweine je RE, incl. FL = 32
- Schweinestall 2 KG wie EG, bei Auffüllung, ggf für Eber Extraecke im Flur
- Ziegenstall 1 EG 1 RE für 10 Ziegen, im Flur ggf. Platz für 2 Ziegenböcke
- Ziegenstall 2 KG 1 RE, wie EG, Reservierung für Nachzucht, ggf. Böcke
- Schafstall 1 EG 1 RE für 15/20 Schafe, im Flur Platz für 2 Böcke
- Schafstall 2 KG 1 RE, wie EG, Nachzucht, ggf sowohl Milch als Wollschaf
- Entenstall 1 EG 1 RE für 20/25 (Flug-?)Enten, im Flur Platz für 2/3 Erpel
- Entenstall 2 KG 1 RE (5x5m), wie EG, ggf. Reservierung Nachzucht
- Gänsestall 1 EG 1 RE für 15/20 Gänse, im Flur Platz für 2 Ganter(2x2m)
- Gänsestall 2 KG 1 RE, wie EG, ggf. Reservierung Nachzucht
- Pferdestall 1 EG 6 RE für 8/12 Pferde/Fohlen (m/w)
- Pferdestall 2 KG 6 RE, wie EG, ggf. Reserve für Nachzucht
- Kuhstall 1 EG 14 RE, incl 2 RE für Bullen + Melkanlage
- incl. 2 RE für Kälber; d.h. 10 RE nur Milchkühe, 6/8 Tiere x 10 = 60/80
- Kuhstall 2 KG 14 RE, wie EG, ggf, Reserve für Nachzucht, nur 1 Eingang
- Gestaltung aller Belegungen/Eingänge/Luken vom zust. Fachpersonal

8. Zusatz zum Dachgeschoss (DG)
- Hühnerstall DG (0-5),vorzugsweise auch für Aufzucht/Küken, 2 Ebenen
- daneben Hühnerauslauf/Rasen,Klee, Kompost(6-30), ggf. Auslauferweit.
- im Hühnerauslauf Beobachtungsfenster aussen, auch in alle 4Richtungen
- bei Bedarf werden entspr. Beobachtungsfenster besetzt (ggf.Ferngläser)
- auf Dach und Innenhof je 2 x Gong zur Alarmierung, Telefon zur Wache
- daneben Beerenecke (31-100), geeignete Erdauffüllung für Sträucher
- incl. versch. Johannisbeeren, Stachelb., Heidelb. (Himbeeren aussen)
- daneben geeign. Säulenobst (101-170) 2 m Höhe, etwa 80cm Erde
- Gewächshausecke (171-200) wahlweise Einzel- o. Komplex (Fachpers.)
- verschiedene Gartenkulturen in geeigneter Fruchtfolge (201-800)
- Fruchfolge incl. Erdbeeren, am Innenweg-Rand Rhabarber, Kräuter u.ä.
- wenn möglich eigene Saatgutgewinnung bei allen Garten u. Feldfrüchten
- Bereitstellung u. Lagerung entspr. Technik/Geräte für langjähr. Autarkie
- Foliendachoption: alle 5m Ösen oben an Aussenwand, Innenwand 2,5m
- Foliendachoption: auch Zugleinen, um Folie rüberzuziehen + Mittelleine
- bei Foliendachoption Haltbarkeitstests bei Sturm/Regen/Muldenbildung
- bei Muldenbildung ggf. Dreibockerhöhung, Spannleinen ggf. mit Ball

9. Zusatz zum Kellergeschoss (KG)
- Blöcke 1,2,8 zur Notunterkunft bei Maximalbelegung, ggf Lichtschächte
- wenn Kellerfenster, etwa 80cm von Oberkante, 2m Breite, ggf. Gitter
- Block 3 als Reserve für Tierhaltung, ggf. auch für Lagerung Tierfutter
- Block 7 bei Maximalbelegung für Schulen, Sport, Schumacher, Handwerk
- incl. Schlosserei, Klempner, Elektrowerkstatt, (Huf-)Schmied, Tischlerei
- incl Schneiderei u.Texillager, Notversorgung bei Maximalbelegung/Kälte
- incl. Wäscherei, besonders bei Maximalbelegung, Dauerbetrieb, Senioren
- auch für Wäsche Krankenstation, Sterilisationsbereich Mehrweggeräte
- bei Heizungsausfall Zusammenlegung in Doppelstockbetten m. Holzöfen
- Block 4 Lebensmittellagerung/Verarbeitung incl. Bäckerei, Schlachtung
- incl. Eiskeller-Raum mit max. Isolation für Teicheis, neben Kühlraum(el.)
- incl. Räume für Milchverarbeitung, Butterei, Zentrifugen, Käseherstellung
- auch Mühlen(elekr.,Wind, mech.)für Getreideverarbeitung/Spezialtechnik
- Block 5, 6 und alle freien Räume optionale Nutzung als Lager aller Art
- Lager für Dinge des täglichen Bedarfs wenn langjährige Haltbarkeit mögl.
- Nahrung entsprechend der Haltbarkeit, Salz, Zucker, Mehl, Konserven
- eigene Konservierungstechnologien für größere Mengen, ggf. Mieten u.ä.
- Einlagerung von allgemein notwendigen Artikeln, Rohstoffen u. Geräten
- Technik u. Rohstoffe für med. Gebiete, Zellstoff, Waschmittel, Papier u.ä
- Berücksichtigung der Tiermedizin, Hilfsstoffe und Geräte zur Tierhaltung
- Gerät u. Technologie für einfache Schuh/Textil dh.Leder/Wollherstellung

10. weitere Zusätze allgemein
- Gehwege zwischen vorwiegend Obstbäumen, ggf. kleiner Ententeich(M)
- optional zeitbegrenzt Nutzung abgegrenzter Hofareale durch Kleintiere
- in Eingangsnähe kleiner Platz, mind. 6x10m, Abstell- u. Parkmöglichkeit
- bei Ausfall Wasserversorgung ggf Wassertransport mit Pferd von Pumpe
- bei Ausfall Wasserentsorgung ggf. Platz/Tor Plumpsklos aus Holz, Kisten
- dann Kistentransport ggf. m. Pferd zur Not-Kläranlage ausserhalb v. Hof
- im Brandfall Wasserreserve auf Wagen 3x2m³ in Feuerwehrraum u Dach
- im Brandfall Steigleitung alle 8 Ecken, TS und gl. Wassermenge v. Dach
- Hundezwinger 5x5m mit 6 Hundehütten, auch Nutzung durch Schäfer (?)
- bei Minimalbelegung nur im Seniorenheim Türabschluss, ggf. Pförtner
- bei Normalbelegung nur Hausmeister, sonst ggf. Haustechnik-Brigade
- bei Maximalbelegung situationsbedingt Wache, ggf. mit Dach-Beobachtung
- optional (Statik u.a.) statt Lichtschächte auch Niveauabsenkung bis 1m
- dann ggf. für alle EG-Eingänge Tritte und Anhebungen für Tiereingänge
- ggf. auch Niveauabsenkung 0,5m, schiefe Gräben bis zum Kellerfenster
- im Aussenbereich versch. abgezäunter Tier-Auslauf, Aussen-Rundweg
- aussen bei Eingang umschaltb. 4-geteilte Regenwasserzisterne 100m³
- aussen: ggf. zusätzl. Gewächshauskomplexe, Schutz vor radioakt. Regen
- Notstromaggregate/Kraftstoffvorrat, Fachpersonal/Gerät für Wind/Solar

11. Vorteile eines WT-Komplexes
- mehrere Wohntürme können Kapazität eines zentralen Windrades teilen
- wegen evtl. Störgeräusche Einhaltung eines Abstandes 2-3 km bis Rad
- bei entspr. Lage Nutzung gemeins. (abdeckb.) Teichanlage f. Fischzucht
- gemeins. Schutz vor Störenfrieden/Plünderern durch Hilfen u Warnungen
- gegenseitige Hilfen bei besond. Naturereignissen, Seuchen u. Missernten
- gegenseitige Hilfen im Tier- und Pflanzenbereich bei Ausfällen/Engpässen
- Erhöhung des Genpol-Bestandes im Tier- und Pflanzenbereich
- Verbesserung der med. Versorgung durch Spezialisierung (Fachärzte)
- med. Spezialgebiete: Zahn-, Augen-, HNO-, Haut-, Inneres, Neuro usw. - verschiedene Chirurgie-Spezialisierungen,Physiotherapie/Naturheilkunde
- Spezialisierung b. Medizintechnik, Zahn- u. Labortechnik, Optik/Akustik
- aber stets Notfall- Allgemeinmedizin, Geburtshilfe, Labor an jedem WT
- ggf. Organisation des Krankentransportes auch durch Pferdegespanne
- Besetzung d. Arzt/Facharztstellen nur b. Maximalbetrieb entspr. Vertrag
- solange allg. Normalversorgung, ärztliche Betreuung nur im Notall im WT
- ggf. Austausch im Apothekenwesen, bes. langjährig lagerfähige Produkte
- ggf. Drahtverbindung bei allg. Versorgungs- und Kommunikationausfall
- gegens. Hilfen bei langjährigen Isolationszuständen wegen Radioaktivität

12. Sozialer Hintergrund/Wertewandel
- das Projekt dient als Überlebensprojekt dem angestrebten Wertewandel
- der Wertewandel liqidiert noch wirkende Ungleichheit/Ungerechtigkeiten
- diese resultieren aus ungleichen privaten Macht-/Eigentumsverhältnissen
- diese werden gestützt durch bestehendes Wirtschafts- und Finanzsystem
- deshalb hier ges. Neuorientierung: gleiche Macht+gleiches Essen für alle
- keinerlei Privilegien mehr für Besitzende (Regelung d. konkretes Statut)
- Abschaffung von Geld als hortbares und zinsbringendes Zahlungsmittel
- Zur Effizienzerhöhung: Schaffung von Verrechnungs(Arbeits-)einheiten
- evtl. Disziplinarmaßnahmen: Kürzung Einheiten bzw. best. Lebensmittel
- gleichberechtigte Mitbestimmung aller auch durch Programmwahl gew.
- alle sind gleich an Ausarbeitung u. Abstimmungen zu Programm beteiligt
- Ausschaltung aller Manipulationsmöglichkeiten u.ä. früherer Geldbesitzer
- diese haben nur Mögl. erkauft, hier als Gleicher unter Gleichen zu leben
- also vermögensunabh. Gleichheit auch im med. und Betreuungsbereich
- keinerlei Statussymbole bzw. eigener Diener o. Hund/Pferd u.ä. lt. Statut
- lt. Statut bei Maximalbeleg. nur im Ausnahmefall kl. Kuscheltiere/Katzen
- Prinzip d. persönlichen Freiheit darf nicht zu Diskrim./Ungleichheit führen
- Umfassendes Verbot von Rauchen, Drogen, Alkohol bei Max.-Belegung
- ansonsten sind bei best. Normalversorgung Ausnahmen lt Statut möglich
- bei Knappheit gleiche Zuteilung von Dingen d. täglichen Bedarfs, ggf. VE
- bei Maximalbelegung Schulpflicht u. ang. Lehr- u. Erziehungsprogramme
- dann primär freiwilliges Arbeiten in besteh. Bereichen entspr. Eignung
- wenn nötig, zusätzl. gleiche Arbeitspflicht im Turnus (a. Ausnahmefälle)
- Erlernen des Umweltschutzes umf. Kreislaufwirtschaft/Müllverwertung

#2 RE: Wohntürme zum Überleben im nukl. Chaos von daikini 25.07.2011 13:18

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Michael Vogt im Gespräch mit Holger Strohm über seinen 40-jährigen Kampf gegen die Gefahren der Atomenergie.

Er kennt sie alle: Mit seiner atomkritischen Mahnschrift «Friedlich in die Katastrophe» wurde Holger Strohm in den 70er Jahren einem großen Publikum bekannt. Als einer der Gründerväter der Grünen und der ökologischen Bewegung kämpft er seit 40 Jahren gegen die Kernkraft und weist auf die aktuellen und die potentiellen Gefahren eines Reaktorunfalls hin.

Viele seiner grünen Parteifreunde fielen angesichts politischer Macht um und mutierten von Atomkraftgegnern zu heimlichen oder offenen Befürwortern.

So Joschka Fischer. Einst harter Gegner von Nuklearfirmen und besitzt heute einen Beraterposten für den Energiekonzern RWE. Er selber beschreibt sein neues Aufgabengebiet mit den Worten: «Reisen, mich mit Energie- und Außenministern treffen, Hindernisse überwinden helfen». Joschka Fischer will als RWE-Berater keine Debatten mehr über Atomenergie. Umfaller und Wendehälse – keine Spezialität der DDR – säumen seinen Weg.

Holger Strohm zählt zu der wertvollen Spezies der kritischen Querdenker, die jede Gesellschaft braucht. Diese werden zwar zuweilen in Sonntagsreden gelobt, im Alltag aber als störend und realitätsfern weggedrückt. Dutzende seiner Bücher haben keinen Verleger gefunden, man hat ihn kaltgestellt, mit Berufsverboten belegt und mit Repressalien überzogen, seine Familie bedroht, so daß Holger Strohm zehn Jahre ins portugiesische Exil mußte. Sogar staatliche Mordaufträge wurden versucht. Dabei versucht Strohm doch nur, die Menschheit vor der eigenen Selbstausrottung zu bewahren.

«Mit einer Panzerfaust läßt sich jedes Atomkraftwerk zerstören.» Mit dieser banalen Erkenntnis wird deutlich, welchen Tanz auf dem Vulkan wir betreiben. Und dazu braucht es nicht erst die Katastrophe von Japan. «In Zukunft werden die Folgen der Atomenergie verheerend sein. Die Greuel eines Herrn Stalin und Hitler werden dagegen völlig verblassen», sagt Prof. Dr. Vladimir Tschernosenko, der wissenschaftlicher Leiter der Aufräumarbeiten in Tschernobyl. Und: «Die Verwendung der Atomenergie ist ein Verbrechen an der gesamten Menschheit; und Verbrecher sind die, die solche Atomreaktoren bauen, sie fördern und verteidigen und die Lüge verbreiten, daß Atomzerstörung in den Reaktoren harmlos ist», bewertet Prof. Dr. Johannes Ude, Professor für katholische Moraltheologie und enger Freund Albert Schweitzers, die Kernenergie.
Der Atomrebell: Holger Strohm, der unbeugsame Kämpfer gegen die Kernkraft. Website: http://www.holger-strohm.npage.de

hier das interview: http://www.alpenparlament.tv/playlist/44...l-holger-strohm

da ist garnichts sicher. und die betreiber, politker und sonstigen profiteure wissen das.

gruß denise

#3 RE: Wohntürme zum Überleben im nukl. Chaos von daikini 25.07.2011 13:19

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Michael Vogt im Gespräch mit Holger Strohm über seinen 40-jährigen Kampf gegen die Gefahren der Atomenergie.

Er kennt sie alle: Mit seiner atomkritischen Mahnschrift «Friedlich in die Katastrophe» wurde Holger Strohm in den 70er Jahren einem großen Publikum bekannt. Als einer der Gründerväter der Grünen und der ökologischen Bewegung kämpft er seit 40 Jahren gegen die Kernkraft und weist auf die aktuellen und die potentiellen Gefahren eines Reaktorunfalls hin.

Viele seiner grünen Parteifreunde fielen angesichts politischer Macht um und mutierten von Atomkraftgegnern zu heimlichen oder offenen Befürwortern.

So Joschka Fischer. Einst harter Gegner von Nuklearfirmen und besitzt heute einen Beraterposten für den Energiekonzern RWE. Er selber beschreibt sein neues Aufgabengebiet mit den Worten: «Reisen, mich mit Energie- und Außenministern treffen, Hindernisse überwinden helfen». Joschka Fischer will als RWE-Berater keine Debatten mehr über Atomenergie. Umfaller und Wendehälse – keine Spezialität der DDR – säumen seinen Weg.

Holger Strohm zählt zu der wertvollen Spezies der kritischen Querdenker, die jede Gesellschaft braucht. Diese werden zwar zuweilen in Sonntagsreden gelobt, im Alltag aber als störend und realitätsfern weggedrückt. Dutzende seiner Bücher haben keinen Verleger gefunden, man hat ihn kaltgestellt, mit Berufsverboten belegt und mit Repressalien überzogen, seine Familie bedroht, so daß Holger Strohm zehn Jahre ins portugiesische Exil mußte. Sogar staatliche Mordaufträge wurden versucht. Dabei versucht Strohm doch nur, die Menschheit vor der eigenen Selbstausrottung zu bewahren.

«Mit einer Panzerfaust läßt sich jedes Atomkraftwerk zerstören.» Mit dieser banalen Erkenntnis wird deutlich, welchen Tanz auf dem Vulkan wir betreiben. Und dazu braucht es nicht erst die Katastrophe von Japan. «In Zukunft werden die Folgen der Atomenergie verheerend sein. Die Greuel eines Herrn Stalin und Hitler werden dagegen völlig verblassen», sagt Prof. Dr. Vladimir Tschernosenko, der wissenschaftlicher Leiter der Aufräumarbeiten in Tschernobyl. Und: «Die Verwendung der Atomenergie ist ein Verbrechen an der gesamten Menschheit; und Verbrecher sind die, die solche Atomreaktoren bauen, sie fördern und verteidigen und die Lüge verbreiten, daß Atomzerstörung in den Reaktoren harmlos ist», bewertet Prof. Dr. Johannes Ude, Professor für katholische Moraltheologie und enger Freund Albert Schweitzers, die Kernenergie.
Der Atomrebell: Holger Strohm, der unbeugsame Kämpfer gegen die Kernkraft. Website: http://www.holger-strohm.npage.de

hier das interview: http://www.alpenparlament.tv/playlist/44...l-holger-strohm

da ist garnichts sicher. und die betreiber, politker und sonstigen profiteure wissen das.

gruß denise

#4 RE: Wohntürme zum Überleben im nukl. Chaos von daikini 25.07.2011 13:19

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Michael Vogt im Gespräch mit Holger Strohm über seinen 40-jährigen Kampf gegen die Gefahren der Atomenergie.

Er kennt sie alle: Mit seiner atomkritischen Mahnschrift «Friedlich in die Katastrophe» wurde Holger Strohm in den 70er Jahren einem großen Publikum bekannt. Als einer der Gründerväter der Grünen und der ökologischen Bewegung kämpft er seit 40 Jahren gegen die Kernkraft und weist auf die aktuellen und die potentiellen Gefahren eines Reaktorunfalls hin.

Viele seiner grünen Parteifreunde fielen angesichts politischer Macht um und mutierten von Atomkraftgegnern zu heimlichen oder offenen Befürwortern.

So Joschka Fischer. Einst harter Gegner von Nuklearfirmen und besitzt heute einen Beraterposten für den Energiekonzern RWE. Er selber beschreibt sein neues Aufgabengebiet mit den Worten: «Reisen, mich mit Energie- und Außenministern treffen, Hindernisse überwinden helfen». Joschka Fischer will als RWE-Berater keine Debatten mehr über Atomenergie. Umfaller und Wendehälse – keine Spezialität der DDR – säumen seinen Weg.

Holger Strohm zählt zu der wertvollen Spezies der kritischen Querdenker, die jede Gesellschaft braucht. Diese werden zwar zuweilen in Sonntagsreden gelobt, im Alltag aber als störend und realitätsfern weggedrückt. Dutzende seiner Bücher haben keinen Verleger gefunden, man hat ihn kaltgestellt, mit Berufsverboten belegt und mit Repressalien überzogen, seine Familie bedroht, so daß Holger Strohm zehn Jahre ins portugiesische Exil mußte. Sogar staatliche Mordaufträge wurden versucht. Dabei versucht Strohm doch nur, die Menschheit vor der eigenen Selbstausrottung zu bewahren.

«Mit einer Panzerfaust läßt sich jedes Atomkraftwerk zerstören.» Mit dieser banalen Erkenntnis wird deutlich, welchen Tanz auf dem Vulkan wir betreiben. Und dazu braucht es nicht erst die Katastrophe von Japan. «In Zukunft werden die Folgen der Atomenergie verheerend sein. Die Greuel eines Herrn Stalin und Hitler werden dagegen völlig verblassen», sagt Prof. Dr. Vladimir Tschernosenko, der wissenschaftlicher Leiter der Aufräumarbeiten in Tschernobyl. Und: «Die Verwendung der Atomenergie ist ein Verbrechen an der gesamten Menschheit; und Verbrecher sind die, die solche Atomreaktoren bauen, sie fördern und verteidigen und die Lüge verbreiten, daß Atomzerstörung in den Reaktoren harmlos ist», bewertet Prof. Dr. Johannes Ude, Professor für katholische Moraltheologie und enger Freund Albert Schweitzers, die Kernenergie.
Der Atomrebell: Holger Strohm, der unbeugsame Kämpfer gegen die Kernkraft. Website: http://www.holger-strohm.npage.de

hier das interview: http://www.alpenparlament.tv/playlist/44...l-holger-strohm

da ist garnichts sicher. und die betreiber, politker und sonstigen profiteure wissen das.

gruß denise

#5 RE: Wohntürme zum Überleben im nukl. Chaos von dere 25.07.2011 14:23

Hallo Denise,
dass die Atomenergie - so wie sie gegenwärtig global betrieben wird - ein Verbrechen an der Menschheit ist, davon bin ich auch überzeugt. Man kann allerdings einwenden, dass man früher, d.h. vor Tschernobyl und Fukuschima immerhin der Hoffnung sein konnte, dass dies eine "saubere" , sichere und gute Form der Energiegewinnung sein könnte. Und also zumindest gut gemeint war.

Nun kann man aber davon ausgehen, dass spätestens alle paar jahrzehnte etwas passieren wird,...was eigentlich nie passieren darf...
Deshalb ist es für D besonders katastrophal, dass so viele AKWs beim Nachbar Frankreich stehen. Im Ernstfall, der natürlich eigentlich nie eintreten kann, wird also alle Radioaktivität "vom Winde verweht" nach D rüberkommen und dann auch hier für Jahrzehnte den Boden und alles Leben verstrahlen.

Es gehört ja nicht viel dazu, es heißt ja, eine Panzerfaust recht schon...Und wenn mal chaotische Zustände eintreten sollten, wird es wohl nicht nur eine geben, die da ihren Weg findet...Im übrigen wird durch das immer chaotischer bzw. verlogener werdende global-kapitalistische Währungssystem schon der Grundstein für dieses gesetzmäßige Chaos gelegt, nur der Zeitplan ist noch offen...
M.f.G.

#6 RE: Wohntürme zum Überleben im nukl. Chaos von TschernoBill 25.07.2011 14:48

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Moin


hackt nicht immer nur franz. AKW rum, vergesst mir nicht die englischen. Des weiteren befinden sich die meisten franz. AKW in deren Inland und nicht in Grenznähe zu Deutschland. Wenn dort die richtigen hochgehen, verseuchen die sich erstmal ihren eigenen Stall, ehe die Reste bei uns runterrieseln.


Nukleare Grüße von Tscherno´s Bill

#7 RE: Wohntürme zum Überleben im nukl. Chaos von dere 26.07.2011 09:14

Hallo Tschernobill,
Da in dieser Gegend Europas wohl die Westwinde vorherrschen, werden die britischen AKWs, wenn sie denn trotz James Bond hochgehen, nach der Nordseeüberquerung wahrscheinlich "nur" Skandinavien radioaktiv verseuchen. Die vielen französischen dagegen, dürften vorrangig Mitteleuropa "beglücken". Bei den Entfernungen, die solche Wolken dann ggf. zurücklegen, sind ja 2-3 Tausend km kein Problem, wie das Desaster in der Ukraine gezeigt hat. Man muß ja auch die Langfristigkeit der Strahlungswirkung betrachten, bekanntlich sind ja noch heute, Jahrzehnte danach gewisse Trüffel bzw. Wildschweine in Bayern davon betroffen.
Das war damals ein Reaktor, in F ist die Zahl wohl fast dreistellig...Wenn das (incl. Nachbarschaft) erst mal ausser Kontrolle gerät, dürfte von Europas Bewohnbarkeit nicht allzuviel übrigbleiben - schließlich kommt da noch die Dezimierung durch die Langzeitfolgen der Radioaktivität dazu...Deshalb ja die Idee, rechtzeitig Überlebens-Inseln bzw. autarke Wohntürme zu schaffen, die einerseits hier die Radioaktivitätsfolgen mindern und 2. sich evtl. auch selbst ernähren können. Die, die glauben, sich ggf. für ein paar Jahre in Atom-Bunkern zurückzuziehen, dürften ja, wenn die Konservern verbraucht sind, ein ziemliches Lebensmittelproblem bekommen.
M.f.G.

#8 RE: Wohntürme zum Überleben im nukl. Chaos von dere 05.08.2011 15:08

Ergänzung:
Wenn es zu einem Globalen Atomaren Chaos (GAC) kommt und von den beteiligten Mächten also an die tausend oder mehr Atomexplosionen auf der Erdoberfläche herbeigeführt wurden, wäre davon auszugehen, dass die meteorologische Vernetzung in wenigen Monaten fast die gesammte Erdoberfläche durch die Verstreuung der radioaktiven Belastung fast unbewohnbar machen wird. Die Superreichen werden sich in vorbereitete Bunkeranlagen zurückziehen, um dort ihr parasitäres Leben mit kleinen Einschränkungen im Kreise ihrer Diener und Bewacher möglichst noch ein paar Jahre fortführen zu können.

Szenario A (Alles bleibt wie es ist)
1. nach einem Jahr
Die Zivilbevölkerung ist (auch in D) zu etwa 90% durch die direkten und indirekten Kriegsfolgen dezimiert worden; d.h. es existieren noch um die 6 Mio Deutsche, die versuchen, nachdem die Vorräte verbraucht sind und es keine Lebensmittel u.ä. mehr zu kaufen gibt, sich irgendwie durch Landwirtschaft u. entsprechendem Tauschhandel zu ernähren.
2. nach einem Jahrzehnt
Die im Boden und im Wasser befindliche Radioaktivität reduziert in ihren Langzeitfolgen die Bevölkerung in D auf weniger als Tausend Personen, größtenteils bestehend aus marodierenden bewaffneten Banden und einigen landwirtschaftlichen Gütern, in denen für diese gearbeitet wird. Der allg . Gesundheitszustand wird immer schlechter, auch ein gesunder Saatgut- bzw Nutztierbestand wird immer seltener.
3. nach 5 Jahrzehnten
das Gebiet des ehem. D ist auf Grund zunehmender Dekadenz, Aggressivität, genetischer Schädigung und fehlender Lebensmittel-, medizinischer und sonstiger Versorgung faktisch unbewohnt. Die Tier- und Pflanzenwelt ist aus genetischen Gründen stark verändert bzw. dezimiert.

Szenario B (Bau von autark konzipierten Wohnturmanlagen)
Im Unterschied zu A wird zusätzlich angenommen, dass in D in 5 verschiedenen Gegenden jeweils ein Komplex aus 3 Wohntürmen (zwischen ihnen je 3-6 km Abstand) gebaut und rechtzeitig in Funktion gesetzt wurde.
1. nach einem Jahr
Durch entsprechende strenge Schutz- u. Rationierungsmaßnahmen leben pro Wohnkomplex noch etwa 10000 Menschen, sie bleiben zu 99% in ihren überdachten Wohntürmen. Alle arbeiten und essen gleichberechtigt, nur wenige arbeiten ggf. auch außerhalb in Gewächshausanlagen/Landwirtschaft.
2. nach einem Jahrzehnt
Besonders wegen der Radioaktivität-Langzeitwirkung sinkt in den Wohntürmen die Bevölkerung auf die Hälfte; d.h. in D gäbe es dann in den 5 x 3 Wohntürmen statt 50000 nur noch etwa 25000 Menschen. Noch immer sind Land und Wasser radioaktiv und man hält sich zu 99% in den WT auf; außerhalb nur dann in kleinen Gruppen, wenn zur Ernährung notwendig. In den WT etabliert sich, auch durch Erziehung, ein sparsam-bescheidenes und umweltgerechtes Denken, Handeln und zunehmender Gemeinschaftssinn.
3. nach 5 Jahrzehnten
Nach langer Stagnation wieder leichte Bevölkerungszunahme, Beendigung der Hunger-Rationierungen durch größere geeignete Anbauflächen außerhalb. Auch Zahl der Nutztiere nimmt nach Einbrüchen durch Seuchen und Krankheiten wieder zu. Expeditionen erkunden Gegenden mit geringer Strahlenbelastung, ggf. Kontakt/Austausch mit anderen WT-Komplexen.
Konzipierung erster Aussenanlagen zur allg. Versorgung, incl. Papierherstellung, alternative Energieerzeugung, Textilienherstellung u.ä.
Verzicht auf frühere Orientierungen wie Maximalkonsum, Privatautos, Geld, Raubtierkapitalismus, Umweltzerstörung, Profitdenken

#9 RE: Wohntürme zum Überleben im nukl. Chaos von dere 27.08.2011 11:59

Noch eine Ergänzung:
Es ist sicher nicht unbedingt notwendig, die etwas exotische Architektur eines Achtecks für den entsprechenden Gebäudekomplex zu wählen. Machbar und weit einfacher wäre wohl ein normal-rechtwinkliger Komplex mit 2 Höfen (also in der Form einer Acht). Dabei reichen sicher auch 5/6 Obergeschosse eines bestehenden Komplexes, auf dessen Dächern man dann zweckmäßigerweise große Gewächshausanlagen entsprechend der Statik auf einer hier notwendigen Erdschicht errichten könnte. Die Innenhöfe sollten dann ebenfalls der Ernährung dienen und mit Obstbäumen/Beerensträuchern bestückt sein. Darüber könnten relativ preisgünstige Folien, ggf. sogar über 100m lang, im Bedarfsfall schnell von den Dachetagen aus gespannt werden. Für den Regen, der ja ggf. auch radioaktiv sein könnte, sollte es aber in der Mitte ein Abflussloch, incl Schlauch, geben. Neben den beiden Innenhöfen könnten dann für den Bedarfsfall weitere großflächige Folienabdeckungen, außen nach allen Seiten, vorbereitet werden. Dafür müssten dann in geeigneter Höhe (3.Stock ?)in ganzer Breite "Trommeln" (zur Aufnahme der eingerollten Folien) angebracht sein. Über entsprechende Leinen ließe sich die Folie dann ggf. recht schnell wohl um die 100m ausbreiten. Ein entsprechendes natürliches Gefälle wird dann für den Abfluss sorgen. An den Rändern könnten dann einige etwa 3m hohe Gerüste/Träger für eine Abgrenzung des dann überdachten Ackers sorgen.
Wichtig ist, dass um den Gebäudekomplex herum eine qualitativ gute Ackerfläche zur Verfügung steht, um ggf eine autarke Ernährung zu ermöglichen; möglicherweise sind in der Nachbarschaft weitere Parallelflächen auf ähnliche Weise abdeckbar. Es sollte stets geeignete Vorsorge getroffen werden, dass ein möglicher radioaktiver Regen nicht in den natürlichen Wasserkreislauf der Lebensmittelkette für Mensch und Tier gelangt. Die Aufteilungskonzeption des vorhandenen Wohnungsbestandes dürfte dabei relativ nebensächlich sein; lediglich bei einer Neukonzeption könnten neue Strukturen, wie die von größeren WGs probiert werden. Im Falle einer vieljährigen Isoliertheit wäre ggf. eine derartige Konzeption optimaler. Sie sollte aber gewährlieisten, dass zumindest jedem Erwachsenen auch ein Einzelzimmer, quasi als "Rückzugsgebiet" zur Verfügung steht. Wahrscheinlich wäre es auch ungünstig, eine Obergrenze von 10 Erwchsenen und 10 Kindern längere Zeit zu überschreiten. Wichtig wäre die Existenz von 2 bis 3 auch größeren Gemeinschaftszimmern und dass bis zu 2 Kinder sich ein Kinderzimmer teilen. Oberste Priorität dürfte dann die gleiche Aufteilung der Lebensmittel sein und der Grundsatz, dass alle Kinder dabei die gleichen, besonderen Privilegien besitzen. Um diese Ernährung gewärleisten zu können, sollten geeignete Fachleute (Gartenbau/Nutztiere/Verarbeitung)vertraglich vorbereitet werden und eine Startoption in den jeweiligen Bereichen vorhanden sein.

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