#1 Unserer "Nahrung" von Ankh 19.06.2011 22:01

Hallo ihr Lieben,

ich bin neu hier und werde gleich einmal mit einem Thema über die sogenannte Nahrung anfangen.
Viele die auf den Seiten Terraherz, Xinos,...etc. rumgeistern, werden dieses Video höchstwahrscheinlich kennen.

http://terraherz.blogspot.com/20...heimis.html

Nichts destotrotz habe ich hier ein weiteres, es ist jedoch in Englisch, aber der Sinn dürfte auch ohne Englischkenntnisse rüberkommen. Dieses Video gilt vorallem für diejenigen, die gerne mal zu McDonalds gehen oder zu anderen Fastfood-Ketten.

http://www.youtube.com/watch?v=4...feature=related

Ganz liebe Grüße,

Ankh

#2 RE: Unserer "Nahrung" von daikini 19.06.2011 22:35

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Vanillin

Vanillin ist mittlerweile der weltweit am meisten verwendete Aromastoff - ca. 12000 Tonnen werden jährlich verbraucht! Der wichtigste Grund hierfür ist das äußerst günstige synthetische Herstellungsverfahren, durch das der hohe Bedarf an Vanillearoma gedeckt werden kann.
Aber es gibt noch weitere Gründe, die - leider nur auf den ersten Blick - für das Vanillin sprechen:

Vanillin rundet den Geschmack von Süß- und Backwaren (Vanillinzucker), Schokolade, Speiseeis, Milchprodukten und Likören ab
es verfeinert den Duft von Parfum
es kann zur Haltbarmachung von Lebensmitteln eingesetzt werden.
es dient der chemischen Industrie als Ausgangsstoff bei der Herstellung von Medikamenten und Vitaminpräparaten, sowie für bestimmte Diagnoseverfahren.
Eine besondere Verwendung findet Vanillin als Glanzzusatz beim galvanischen Verzinken.

Beim Vanillin wird zwischen natürlichem Vanillin und naturidentischem Vanillin unterschieden:
1. Natürliches Vanillin

In der Biotechnologie ist es heute möglich, durch Einsatz von Schimmelpilzen und Bakterien aus Ferulasäure Vanillin in riesigen Tanks, so genannten Fermentern, zu erzeugen. Die Ferulasäure wiederum kann aus Eugenol hergestellt werden, einem Stoff der aus Nelkenöl gewonnen wird. Für Allergiker kann dieser Stoff problematisch sein.

Die biotechnologische Herstellung von Vanillin konnte die synthetische Produktion leider nicht verdrängen. Sie ist zwar weitaus günstiger, als die Herstellung echter Vanille, kostet aber immer noch ungefähr das 60-fache einer synthetischen Herstellung.
2. Naturidentisches Vanillin

Vanillin lässt sich sehr einfach und äußerst günstig in großen Mengen durch verschiedene technische Methoden synthetisch herstellen. Ein Großteil wird bei der Papierherstellung aus Sulfitabfällen gewonnen und zwar bei hoher Temperatur und hohem Druck, in mehreren Arbeitsschritten durch Oxidation, Alkalienbehandlung, Extraktion, Destillation und Kristallisation.

Aus Kostengründen wird heute auch das 2 bis 4x intensiver schmeckende Ethylvanillin verwendet. Als natürlicher Stoff kommt Ethylvanillin im Holz von Eichenholzfässern vor und trägt so zur Aromatisierung von darin gereiftem Wein bei. (Barrique -> holzartig). Rotwein erhält dadurch ein kirschartiges, Weißwein dagegen ein Vanille-Pfirsich-Aroma.
Synthetisches Vanillin ist ein starkes Nervengift und schädigt das Erbgut

Künstlich hergestelltes Vanillin gilt laut des "Beratergremiums für umweltrelevante Altstoffe" (BUA) der Gesellschaft Deutscher Chemiker mit der höchsten Gefährdungsstufe +3 als

krebserzeugend
mutagen
DNS-Schäden verursachend
Chromosomen verändernd

Quelle

Die kanzerogene Wirkung des Vanillins kann durch den Stoff selbst verursacht werden, oder auch durch die Nebenprodukte, die bei der chemischen Synthese entstehen.

Weitere Auswirkungen von Vanillin auf den Organismus sind:

Durch den Verzehr von synthetischem Vanillin nehmen die Konzentrationsfähigkeit ab und die Nervosität zu.
Bemerkenswert ist auch die Appetit steigernde Wirkung, die bis zu einem regelrechten Fressrausch führen kann. Denn durch Vanillin werden manche Nahrungsmittel erst genießbar, und zwar so sehr, dass man mit dem Essen gar nicht mehr aufhören mag.
Sehr weißes Mehl (Type 405) zum Beispiel ist ohne Aromatisierung kaum zu genießen. Vanillin überdeckt den muffigen Geschmack von altem Mehl oder anderen Zutaten mit minderer Qualität.
Ohne Vanillinzucker im Gebäck ist man schneller satt. Allein der Geruch nach Vanille ist schon appetitanregend und lässt einem das Wasser im Mund zusammen laufen.
In der Tierhaltung werden solche Appetitanreger im Kraftfutter zum Mästen der Nutztiere zugesetzt.

Die Menge macht das Gift

Normalerweise kann der Körper chemische Stoffe bis zu einem bestimmten Grad kompensieren. Erst die Menge macht letztlich das Gift. Wenn man sich jedoch vergegenwärtigt, dass künstliches Vanillin in nahezu jeder Süßigkeit vorkommt - von der Schokolade angefangen, über Kuchen, Gebäck, Eis etc -, so wird deutlich, welche Mengen dieser Substanz sich im Laufe der Jahre tatsächlich im Körper ansammeln. Je schwächer das Immunsystem eines Menschen ist, umso gravierender werden die Auswirkungen dieser Belastung sein.
Fazit:

Beachten Sie vor jedem Kauf die Angaben auf der Zutatenliste! Achten Sie auch beim Verzehr von Genussmitteln unbedingt auf qualitativ hochwertige Ware und genießen Sie sie in geringen Mengen. Je weniger Sie davon zu sich nehmen, umso größer ist der Genuss. Auf diese Weise können Sie die Belastung durch künstliche Zusatzstoffe deutlich reduzieren. Ihr Körper wird es Ihnen danken!


da muss man sich nicht wundern, daß manche kinder kurz vorm durchdrehen sind...aber es gibt ja ein gegenmittel: ritalin...

lg denise

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