#1 4 Stufen von Ali 09.12.2015 02:07

Teil 1, die Ordnung der Gedanken.

Ein paar Fakten:

Es gibt ja Puzzle, wo man 100 Teile zusammenfügen muss, um ein ganzes Bild zu bekommen.

Menschliche Gehirne haben um die 100 Mrd. Gehirnzellen.
Wenn in eine Gehirnzelle, sagen wir mal, eine Information reinpasst, dann passen in ein menschliches Gehirn maximal 100 Mrd. Informationen hinein.

Es gibt aber mehr als 100 Mrd. Informationen auf der Welt. Terrabyte-Festplatten, die voll sind z.B.

Kein Mensch kann alles wissen. Es gibt keinen Menschen mit einem unendlich großen Gehirn.

Jedem Menschen fehlen bestimmte Informationen.

Dem einen fehlen diese Informationen, dem anderen jene, aber jeder hat unvollständiges Wissen.

Wenn auch nur eine einzige Information fehlt:
- ein Minuszeichen
- dass alles, was du weißt, ein Traum ist,
kann das alles, was du weißt, ins Gegenteil verkehren.
Oder dass du denkst, dass das wahr wäre, ist in Wirklichkeit nur ein Traum.

Ich weiß GARNICHTS. Solange ich nicht alles weiß.

Und kein Mensch weiß alles.
Also weiß kein Mensch überhaupt irgendwas.
Zumindest kann er sich KEINER EINZIGEN INFORMATION sicher sein.

Ich habe z.B. gedacht, ich muss noch schnell in den Laden, was einkaufen, bevor er schließt.
Ich renne zum Laden, gerade noch rechtzeitig, und stelle fest, es ist trotzdem zu.
Ich überlege und es fällt mir ein: “Es ist ja Feiertag!”
“Ach hätt ich das doch nur gewusst!”

Ich denke, dass ich existieren würde, dass ich Ali heißen würde und dass ich 36 Jahre alt wäre.
Wer sagt denn, dass ich nicht irgendwo in irgendeinem Bett liege, als irgendein Wesen, und träume diesen Ali, der nur eine Traumfigur ist.

Ich kann mir NICHTS sicher sein.

Weder dass ich keine Traumfigur bin,
noch dass ich eine Traumfigur bin,
ich weiß gar nichts.

Und das gründlich.

Wenn ich mir das klar gemacht habe, weiß ich, dass ich nichts weiß, und weiß ich auch, dass ich mich auf nichts verlassen kann. Auch nicht auf mich selbst.

Selbst der Tisch vor mir, dieses “harte Faktum”, kann ein nur geträumter Tisch sein.
Und der Ali eine Traumfigur.

Ich weiß also nichts.

Wie weiter?

Ich kann mich nicht auf mich verlassen.
Ich nehme mich selbst nicht mehr ernst.

Wenn ich mich selbst zurücknehme, weil ich ja selbst nichts weiß, mache ich Platz für was Neues.

Z.B. für das Ganze.

Was ist das Ganze?

Nun, wenn es Puzzle-TEILE gibt, muss es auch ein GANZES dieser Puzzleteile geben.
Es MUSS ein Ganzes geben.

Exakt EIN Ganzes.
Keine zwei, keine drei, keine null, exakt eins.

Und dieses eine Ganze ist allwissend, weil vollständig. Es ist ja das Ganze.

Und dieses Ganze weiß alles. Und kann auch JEDES EINZELNE PUZZLETEIL GENAU EINORDNEN.
Weil es ja alles weiß, kann es auch die Position eines jeden Puzzleteils exakt einordnen!

Und wenn du weißt, dass du selbst nix weißt, lässt du deine beschränkten, und unvollständigen, falschen fehlerhaften Gedanken los.

Was passiert, wenn man sein Ego loslässt. (Weil man halt weiß, dass man nix weiß.)

Demut ist ein Zeichen von Begriffen haben, dass man nix/weniger weiß, als das Ganze.

So kann man dem Ganzen dienen.

Doch warum sollte man?

Weil das Ganze Alles weiß.

Das Ganze denkt auch an Alles (an sich selbst. Es selbst ist ja das Ganze.)

Denke ich nur an einen Teil, lasse ich einen (anderen) Teil unberücksichtigt.
Ich denke daran, Holz zu haben, und holze den Regenwald ab. Danach wundere ich mich, dass ich ersticke.

Ich denke daran, dass ich meine Mitmenschen unterdrücke (versklave), finanziell, seelisch, geistig, egal wie, und unterdrücke dadurch mich selbst.
Ein Beispiel:
Andere Menschen unterdrücken heißt, sie geistig klein halten. (Damit sie nicht rebellieren können).
Andere Menschen geistig klein halten heißt, ihnen die Möglichkeit nehmen, Erfindungen zu machen.
Anderen Menschen die Möglichkeit zu nehmen, Erfindungen zu machen, heißt von EBEN DIESEN ERFINDUNGEN NICHT ZU PROFITIEREN!!!!!!!!!!!

Dieses Beispiel war jetzt nur ERFINDUNGEN.
Exakt das Gleiche gilt auch für finanzielle, geistige, seelische, sonstige Unterdrückung.

Es gibt aber Menschen, die nicht dem Begrenzten Wert beimessen, sondern dem Ganzen dienen. Weil sie wissen, dass das Ganze es am Besten weiß, was das Beste für das Ganze (und somit auch die Puzzleteile – also uns) ist.

Wer Gott dient, dient AUCH sich selbst. Ohne Anderen, oder überhaupt jemand zu schaden.

Stellt euch vor, da sind zwei Gläser mit jeweils einem Gehirn drinnen.
Das eine ist ein Menschengehirn.
Das andere ist das Gehirn Gottes.

Das Menschengehirn arbeitet fehlerhaft. Weil es nicht alles weiß.
Z.B:
Ich muss noch schnell einkaufen gehen. Oh! Der Laden hatte zu!
Ich muss die Menschen unterdrücken! Oh! Ich profitiere von keinen Erfindungen mehr!
Ich darf auf keinen Fall das Schiff verpassen! Oh! Die Titanik säuft ab!

Das andere Gehirn arbeitet absolut fehlerfrei. Weil es alles weiß.
Was würde passieren, wenn wir Gottes Gehirn in uns einbauen würden?
Wie würde unser Leben dann verlaufen?

Möchtest du lieber ein Gehirn zwischen deinen Ohren haben, das fehlerfrei immer perfekte Ergebnisse liefert, oder möchtest du lieber ein Gehirn, das immer fehlerhafte Informationen ausspuckt, weil ihm ne Menge Informationen fehlen?

Erst wenn du Gott dienen willst, kannst du auch Gott dienen.
Diejenigen, die nicht wollen, weil die von sich selbst überzeugt sind, werden halt auf die Informationen ihres BEGRENZTEN Verstandes hören statt auf Gottes.

Die werden halt Fehler machen.

Wenn du willst, dass du Gott dienst, wirst du Gott dienen.
Du musst dir halt klar machen, dass Gott besser an dich denken kann als du selbst.

Willst du Gott dienen?
Und vom Ganzen perfekt geführt werden?
Oder möchtest du dir selbst dienen?
Und von deinem fehlerhaften Verstand gelenkt werden?

Falls du den Wunsch hast, Gott zu dienen, dann lies weiter.

Denn:
Nur wer Gott dienen möchte, wird das auch tun.
Und bevor man Gott dienen möchten kann, muss man wissen, wieso (man Gott dienen soll).

Gott denkt z.B. von vornherein daran, den Regenwald am Leben zu lassen, dass du genug Luft zum Leben hast.
Gott denkt z.B. von vornherein daran, dass niemand unterdrückt werden sollte, damit alle von Erfindungen profitieren.

Du kannst natürlich auch weiterhin selbst entscheiden, was du willst.

Aber: Erst, wenn du Gott dienen willst, wirst du dich Gott öffnen.
Und erst dann kann dir Gott Informationen geben.

#2 RE: 4 Stufen von Ali 09.12.2015 02:22

Teil 2, der Wille Gottes.

Was Gott will, kriegst du nur mit, wenn du Gott zuhörst.
Und Gott zuhören tust du nur, wenn du willst.
Und wollen wirst du erst, wenn du weißt, wieso.
Wenn du weißt, dass Gott schlauer ist als du, weißt du auch wieso.

Alois Irlmaier wusste, was Gott wollte. Er hatte zugehört.
Und die Sachen, die er mitbekam, haben sich als richtig herausgestellt.
http://www.alois-irlmaier.de/Dokument%20Prozessurteil.htm

Das heißt, es ist also MÖGLICH, DASS EIN PUZZLESTÜCK INFORMATIONEN VOM GANZEN BEKOMMT!!!
Dass Gott den Menschen mitteilt, was die beste Information ist, wenn man ALLES weiß.
WIR können ja nicht wissen, was das Beste ist, wir können uns ja irren!

Das heißt, ob Menschen von Gott Informationen bekommen können oder nicht, wäre reine Spekulation, gäbe es nicht schon Menschen, die das gemacht haben, undzwar erfolgreich!

Wenn ein Puzzleteil das kann, warum nicht ein anderes?

Lerne das! Wenn du möchtest!
Stell dir vor, DU könntest, wie Alois Irlmaier, ebenfalls … oder besser gesagt: “Wenn Gott mich lenkt, kann ich keine Fehler machen.”
Gott soll entscheiden, was ich machen soll und was nicht.

Gott ist das Einzige, worauf man sich verlassen kann.
Die meisten Menschen, die schon Schlechtes erfahren haben in ihrem Leben, sagen sich: “Ich vertraue Niemanden! Nur mir selbst!” Dumm ist, dass sie selbst AUCH Menschen sind! Fehlerhaft...

Wenn du dich geistig Gott öffnest, kriegst du Informationen von Gott. Also perfekte, fehlerfreie Informationen. Die Quelle ist perfekt. Die “Telefonleitung” bzw. der Empfänger … naja.

Wenn du halt Informationen von Gott bekommen hast, und diese befolgt hast, wirst du Erfahrungen machen, dass Gottes Informationen tatsächlich korrekt waren.

Z.B.:
Es sagt dir, “Geh da lang!” und du gehst da lang. Und triffst um die Ecke deine Traumfrau.
Es sagt dir, “Geh in die Straßenbahn, da wirst du ein kleines Wunder erleben.” Du gehst in die Straßenbahn. Neben dir sitzt eine Frau, die sagt: “Ich hab am … Geburtstag.” Du staunst: ”Ich auch! - In welchem Jahr?” Die Frau: “Im Jahr ...”. DU STAUNST: “ICH AUCH!!!”
Woher wusste Gott das?

Wenn du solche Sachen erlebt hast, WEIßT du, dass du dich auf Gott verlassen kannst.
Danach verfestigt sich das.

Man könnte sich auch fragen:
Wieso soll ich egoistisch, begrenzt und fehlerhaft handeln, wenn ich unendlichkeitshörig, unbegrenzt und unfehlerhaft handeln kann?

Dann willst du tun, was Gott dir sagt. Nicht nur wissen.

#3 RE: 4 Stufen von Ali 09.12.2015 02:25

Teil 3 – unvollständig, daher nur vorübergehend gültig

Grobe Zusammenfassung:
Zuerst einmal muss man kapiert haben, warum man auf Gott hören soll, damit man es tut.
Und erst, wenn man auf Gott hört, kriegt man auch die Informationen.
Und erst, wenn man die Informationen hat, kann man diese auch ausführen.

Wie willst du etwas tun, wenn du keine Ahnung hast, was?

Zuerst kommt das Wissen-wollen,
dann das Wissen,
dann das Tun.

Weiter:

Je mehr du dich zurücknimmst, desto mehr lässt du Gottes Licht durch dich durchscheinen.
Du verstehst das Universum um dessen Geheimnisse.
Du bist erleuchtet.

Es gibt dann noch einen Teil 4, der das verfestigt.

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