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#16 RE: Als Agent der dritten Macht von MissNeugier 02.03.2014 08:22

Halli, Hallo,
da bin ich wieder.
Hätte mir gewünscht, ein paar Beiträge bzw. Bewertungen zu diesem Buch von ein paar Interessierten vor zu finden.
War nicht untätig und habe verschiedene Meinungen mir angehört. Das Buch wurde oft 2 mal gelesen.
Zusammenfassend wären es folgende:
- der Autor wird als ein unheimlich arroganter Lackaffe eingeschätzt.
- scheint ein Intellektueller zu sein, der mit Worten und Theorien spielen kann
- gebraucht Ausdrücke über die unwissenden Idioten, welche nicht auf seiner Linie sind. Kleines Psychospielchen, wer möchte gern zu den Dummen gehören?
- für Uneingeweihte klingt vieles phantastisch, soll sich aber Vieles so zugetragen haben
- geschicktes gegeneinander Ausspielen, so wie es eben eine bestimmte Gruppe macht
- viele Wahrheiten, viele Halbwahrheiten gut gemischt und somit das gezielte Durcheinander bringen der Leser (Psychospielchen!!)
- die techn. Zeichnungen von S.99-102 sind alle echt und sollen sich nach dem Zusammenbruch bei einer Dame im Panzerschrank befunden haben
- die 20 Sicherheitskopien, die überall in der Welt verteilt wurden, fanden viel Kritik. Falls alles so wie vom Autor dargestellt stimmen würde, sollte man bei solch einer Wichtigkeit
auf die "Lebensversicherung" pfeifen und die Wahrheit auf gleicher Höhe unter das Volk bringen
- dann stellte man sich die Frage, wenn Canaris den H. und das darum nicht mochte, warum musste dann er und seine Mannen das Volk durch Verrat ausliefern
und die Niederlage bewusst herbei führen ( die Frage hatte Tschernobil schon beantwortet, der Ausgang des Krieges stand schon vorher fest )
- warum alles Wissen und alle Technik mit in den Süden nehmen und dann Däumchen drehen? Jetzt schon 70 Jahre lang? WERDEN WIR VERARSCHT?
- warum erst die Meinungen von den Lesern abwarten und dann nach dem Mund der Leute weiter schreiben.
- die Ratschläge wie wir uns verhalten sollen, hätte er gleich im ersten Buch geben können. Da kann man länger über deren Sinn und Richtigkeit nachdenken!
- warum die unterschiedlichen Angaben für den Erhalt des brisanten Wissens. Erst Februar 1995 und dann der Dezember 2012. War der 20.12.2012 ein Anreiz für den Leser, alles spannender zu finden?
- wir sollten uns nicht von Julian v. S. herein legen lassen!

Viele Punkte, wo man sich Gedanken machen kann. Auf geht`s!!!
Wer schreibt ais Erster oder lohnt es sich eurer Meinung nach nicht mehr?

#17 RE: Als Agent der dritten Macht von MissNeugier 02.03.2014 08:24

Halli, Hallo,
da bin ich wieder.
Hätte mir gewünscht, ein paar Beiträge bzw. Bewertungen zu diesem Buch von ein paar Interessierten vor zu finden.
War nicht untätig und habe verschiedene Meinungen mir angehört.
Zusammenfassend wären es folgende:
- der Autor wird als unheimlich arroganter Lackaffe eingeschätzt.
- scheint ein Intellektueller zu sein, der mit Worten und Theorien spielen kann
- gebraucht Ausdrücke über die unwissenden Idioten, welche nicht auf seiner Linie sind. Kleines Psychospielchen, wer möchte gern zu den Dummen gehören?
- für Uneingeweihte klingt vieles phantastisch, soll sich aber Vieles so zugetragen haben
- geschicktes gegeneinander Ausspielen, so wie es eben eine bestimmte Gruppe macht
- viele Wahrheiten, viele Halbwahrheiten gut gemischt und somit das gezielte Durcheinander bringen der Leser (Psychospielchen!!)
- die techn. Zeichnungen von S.99-102 sind alle echt und sollen sich nach dem Zusammenbruch bei einer Dame im Panzerschrank befunden haben
- die 20 Sicherheitskopien, die überall in der Welt verteilt wurden, fanden viel Kritik. Falls alles so wie vom Autor dargestellt stimmen würde, sollte man bei solch einer Wichtigkeit
auf die "Lebensversicherung" pfeifen und die Wahrheit auf gleicher Höhe unter das Volk bringen
- dann stellte man sich die Frage, wenn Canaris den H. und das darum nicht mochte, warum musste dann er und seine Mannen das Volk durch Verrat ausliefern
und die Niederlage bewusst herbei führen ( die Frage hatte Tschernobil schon beantwortet, der Ausgang des Krieges stand schon vorher fest )
- warum alles Wissen und alle Technik mit in den Süden nehmen und dann Däumchen drehen? Jetzt schon 70 Jahre lang? WERDEN WIR VERARSCHT?
- warum erst die Meinungen von den Lesern abwarten und dann nach dem Mund der Leute weiter schreiben.
- die Ratschläge wie wir uns verhalten sollen, hätte er gleich im ersten Buch geben können. Da kann man länger über deren Sinn nachdenken
- warum die unterschiedlichen Angaben für den Erhalt des brisanten Wissens. Erst Februar 1995 und dann der Dezember 2012. War der 20.12.2012 ein Anreiz für den Leser, alles spannender zu finden?
- wir sollten uns nicht von Julian v. S. herein legen lassen!

Viele Punkte, wo man sich Gedanken machen kann. Auf geht`s!!!

#18 RE: Als Agent der dritten Macht von MissNeugier 02.03.2014 08:37

Entschuldigung, habe meinen Beitrag aus Versehen zweimal angeklickt.
Denke ist nicht so schlimm, da könnt ihr ihn gleich zweimal lesen.

Schönen Sonntag!

#19 RE: Als Agent der dritten Macht von ResearchBody 23.04.2014 07:04

Hallo Miteinander!
Ich fand euer Forum eigentlich recht zufällig, als mein Interesse an diesem diskutierten Buch zu einer Bestellung beim Kopp Verlag führte und mehr Hintergrundinformation im Internet mir als zusätzlicher Infopool geeignet erschien.
Nun um zum Punkt zu kommen, ich hatte es in einer Woche durchgelesen. Manche Information oder Darstellung ist auch für einen wie mich seit mehr als zehn Jahren Suchenden nach der "Wahrheit" recht neu gewesen.
Allerdings pralle ich an einige Punkte oder Hypothesen darin an.
Ein ganz großer, schattenhafter Punkt ist mir die Schreibweise die das Machwerk auf und ausbaut. Es ist im Großen wirklich wissenschaftlich und absichtlich nüchtern geschrieben, wohl auch um sich als seriös mit seinen entsprechend angeführten Quellen darzustellen. Einen wissenschaftlichen Punkt möchte ich dabei ansprechen. Die naturwissenschaftlichen Kräfte im Kosmos oder Universum sind überall gleich. Wirklich? Was ist in der Umgebung von "Schwarzen Löchern"? Der Autor stellt seine Schlussfolgerung für mich so dar, als wären die Naturgesetze auf der Erde maßgeblich für alle Ecken im Universum, auch wo die derzeit aufregend unbekannt und wissenschaftlich derzeit nicht sehr plausibel bezeichnete "dunkle Materie" existiert. Durch die Anzahl der "schwarzen Löcher" kann man sie als natürlichen Bestandteil in unserem Universum zählen laut den wissenschaftlichen Fakten und gleichzeitig behandelt man sie auch als Anomalie.
Ein weiteres "rätselhaftes" Gebiet für mich ist das der bezeichneten "Annuan, die er als Atlanter und in weiterer Folge als Alderaner namentlich preisgibt.
Sie sind der wahre Ursprung des ungewöhnlichen Aufstiegs unserer Anfänge zu einer hervorhebenden Gesellschaftsform hier auf Erden. Das mag sehr richtig sein, denn von einem anderen Autor der sich sehr lange Zeit seines Lebens mit den Geheimnissen der Freimaurerei beschäftigte, ist zumindest in den höchsten Graden es mehr als erwiesen, dass wir von den Manipulationen solcher Besucher abstammen.
Entnimmt man aus den Aufzeichnungen der Kirkwall Rolle deren Inhalt, ergibt sich ein anderes Bild von den bekannten Adam und Eva Formen. Adam war der erste sagen wir "genetisch manipulierte" Mann unserer seither in Population aufstrebenden Rasse der irdischen Menschheit, der im Auftrag von Eva gezeugt, die eigentlich Nin-khursag hieß übersetzt die Herrin des Lebens, als erster Hohepriester aktiv wurde.
Interessant ist der Erfahrungsbericht von Professor Charles Rollin der verfasste: "Je näher man den Ländern kommt, in denen die Söhne Noahs wohnten, desto perfekter sind die Künste und Wissenschaften", was sich auf den einst fruchtbaren Halbmond bezieht. Es hat die Besucher aus anderen Welten gegeben, doch scheint mir in dem Buch des Autors der Grund für unsere genetische Manipulation zu militärisch gesehen.
Er gibt auch zu verstehen, seine sogenannten Quellen sprechen von dem Phänomen auf der Heimatwelt der Alderaner, keine Hinweise von Schöpfern ihrerseits anzufinden. Hier baut sich das Phänomen der nicht evolutionären Entstehung auf, das der Autor einem höheren, überdimensionalen Schöpfer zurückführt. Denkt man in seiner Form nun weiter, könnte es sich bei der Erschaffung der Alderaner auch um militärische Nutzung handeln.
Doch derart große Entwicklungen oder Manifestationen haben mehr als nur einen nennbaren Grund dafür. Daher ist für mich das Thema hierbei eher einseitig aufgegriffen.

Eine wichtige Komponente die er kurz anschneidet ist als Einstieg in die Theosophie die sich mit verdeckt behandelten Wünschen beschäftigt, die höhere Kreise der Gesellschaft in der Zeit von Madame Blavatski wie dem selbst ernannten Biest Aleister Crowley besonders hervorhebt, aber der Autor nur in einer kurzen Abhandlung verarbeitet. Dabei finde ich gerade diese Thematik zu dem Thema passend, da sie nicht der Naturwissenschaft sondern der Geisteswissenschaft abstammt.
Zudem machte ich selbst Beispiele aus, die mir tatsächliche Wahrheiten aufzeigten, welche die heutige Wissenschaft nicht befriedigend erklären kann, insofern sie willens dazu ist.
Man hat hier (vielleicht auch bewusst) in Unkenntnis der Geisteswissenschaften oder für uns immer noch mysteriös anmutenden Themen die nur für uns sich so verhalten da unser allgemeines Verständnis dafür noch zu klein geraten ist.
Denn im Menschen steckt mehr als man uns allen Glauben macht, das was mit der wissenschaftlich aufgezeigt, genutzten Masse des Gehirns zusammen eine erklärbare Form abgibt. Man nutzt im Durchschnitt um die 10 % und da fragt sich was wohl bei Aktivierung der restlichen 90 % von statten geht!?
Mit der lapidaren Aussage hier handelt es sind eben evolutionsbedingt um nicht sonderlich verwertbares "Restmaterial", das man eben ohne einen Versuch einer Erklärung für eine sinnvolle nur "vergessene" Funktion einfach so mit sich als Ballast herumträgt, lässt man die Neugierigen mal so lange im Regen stehen, bis man sich eben sagt, "Was soll`s, es ist eben so", mit der Absicht einen wahren Siegeszug gegen uns über unsere triefnassen, hängenden Köpfe zu führen, die einen weiter weg von den natürlich doch nicht verstandenen Fähigkeiten führen. Wie dieser Weg aussieht, das beweist uns die mutierte Form der heutigen Gesellschaft.

Dieses Buch, auch wenn es wie in diesem Forum angesprochen von gewissen Desinformation streuenden Agenten beeinflusst oder sogar geschrieben, befinden sich ebenso Tatsachen darin, wenn sie nun trotzdem streitbar in ihrem Gehalt oder umfassenden Größe sind. Die gesamte Wahrheit werden wir meiner Vermutung nach nicht aus dem bestehenden und noch werdenden Verbund von Büchern und anderen Medien erfahren, da man meist nur mehr als eine Seite der Wahrheit erfährt doch nie ganz die unbefangen und unbeeinflusste Art, die glaube ich wir im Innersten alle Suchenden anstreben.
Doch ist es bequem für manche sich einem Schema hinzugeben und einfach im aufgegangenen Geist des geschriebenen Werks auch außerhalb der lesbaren Seiten darin zu verweilen, da man in einer Sphäre sich hängen lassen kann, die einem als Wahrheit zumindest für den Moment oder die eigene Auffassung ausreicht.
Um die ganze Wahrheit zu kennen, sollte man alle Versionen von ihr kennenlernen, doch am Ende besitzt jeder seine eigene Form der Wahrheit.
Wenn man nicht sich in Toleranz übt, fällt man leicht in die Falle der Absolutierung. Man kennt so hoffe ich noch recht gut die weisen Sprüche, wie "Der Mittelweg ist der goldene." Im Vergleich einer Waagschale wandelt man auf dem schmalen Grad der Beurteilung oder Ansicht, die neben der entsprechenden Mitte leicht ins Abseits von zu viel (links) oder zu wenig (rechts) führt.
Auch wenn das Buch recht kontaminiert erscheint, ist ebenso darin Wahrheit zu finden, zumindest Ansätze für Ideen die wieder weiterführen, falls es der suchende Geist ist, der mal einen Hänger hat.
Hat schon jemand anderer unter euch das Buch analysiert und möchte dazu noch was schreiben?

Lieben Gruß an eure Runde

#20 RE: Als Agent der dritten Macht von Jupp 20.10.2014 07:41

Ich habe gerade das Buch „Als Agent der Dritten Macht“ gelesen. Die Art und Weise wie der Autor das Thema darbietet, ist der ausschlaggebende Punkt, warum ich mich hier „zu Wort melde“. Aber der Reihe nach.


Punkt 1
Es gibt relativ treffsichere Zeichen, woran man das Wirken von Top-Logen (z.B. Illuminaten und dessen Helferlein) in der Welt erkennen kann. Eines davon ist das „nihilistische Gedankengut“ (lat. nihil, „nichts“). Stark vereinfacht erkennt man Nihilismus an der Gleichsetzung oder Substitution von Begriffen, Fakten oder vorherrschenden Werten die genau genommen nicht zusammengehören. Ziel ist es mit diesen falschen oder entstellenden Definitionen die traditioneller gesellschaftlicher Werte zu verneinen und durch keine oder neue, für die Illuminaten „vorteilhafteren“, Wertevorstellungen zu ersetzen. Der Nihilismus war und ist ein effektives Mittel zur Manipulation der Massen.

Punkt 2
Das wird vom Autor auch mustergültig beschrieben, wie man auf Seite 18 an seinem Beispiel der Substitution „Vor Gott/dem Gesetz sind alle Menschen gleich“ nachlesen kann. Folglich könnte man davon ausgehen, dass er das Problem erkannt und verstanden hat.
Umso verwunderlicher erscheint seine widersprüchliche Aussage über die Bruderschaften der Illuminaten am Anfang seines Buches auf der Seite 8 und 9:
„Es wäre naive und unangebrachte Schwarzweißmalerei die einen als „gut“ und die anderen als „böse“ zu bezeichnen.“ Nur zwei Sätze weiter: „Die Illuminaten streben den alten Traum der meisten Herrscher an: Sie wollen sich die gesamte Menschheit Untertan machen…“. Wenn das nicht böse ist, was dann?
Das ist lupenreiner Nihilismus, denn anstelle einer klaren Position tritt die neutralisierende Gleichsetzung.
Ein Ausrutscher? Wohl kaum, angesichts der vielen nihilistischen Aussagen in seinem Buch.
Im weiteren Verlauf lässt der Autor den Leser an einigen Weisheiten (?) der Vril-Bruderschaft teilhaben. Dabei wird er nicht müde ab und an die Richtigkeit seiner Geschichten und Meinungen durch seine vermeintlich geniale „Teekannen – Wahrscheinlichkeitslogik“ zu untermauern.

Punkt 3
Und damit zurück zum Aufmacher:
Kann seine Opa-Agentengeschichte einer echten Wahrscheinlichkeitslogik stand halten?
Prüfen sie selber:

Da ist sein Vril-Opa, der als aktiver Agent einer ultrageheimen Vril-Bruderschaft nichts Besseres zu tun hat, sich und sein Enkel durch seine Enttarnung in einem vertraulichen Gespräch möglicherweise auf Lebensdauer in Gefahr zu bringen: „… logisch?“.

Vril-Opa hat offenbar als Agent (!) uneingeschränkten Zugriff auf alle Dateien seiner Geheimorganisation und kann einen USB-Stick herunterladen und mitnehmen:
„… logisch?“.

Dieser USB-Stick mit einer unglaublichen Datenmenge lagert dann fast 20 Jahre in einem Schließfach auf einer Bank, während der Autor neben einem kleinen Funktelefon, natürlich von Vril-Opa, sitzt und auf den Abholungs-Anruf wartet, ohne dass das Funktelefon, das Akku oder Ladegerät seinen Dienst versagt:
„… logisch?“.

Dann kommt nach fast 20 Jahren der Anruf mit der Freigabe zur Abholung aus der Bank. Mit einem modernen Laptop wird danach binnen weniger Minuten der 20 Jahre alte Stick auf einem aktuellen Betriebssystem (welches bleibt offen) mit einer 20 Jahre alten Dateisoftware reibungslos (!) installiert und lesbar gemacht. Anmerkung: Das kann nur das Windows 7 Home Premium 64 Bit Betriebssystem gewesen sein, womit wir den ersten enttarnten Vril-Mann hätten; Bill Gates: „… logisch?“.

Mit dem Erhalt der Datei, vom Autor „Heiliger Gral“ genannt, wird selbiger von seinem Vril-Opa und nicht von den geheimen Vril-Oberen, der Schweigepflicht entbunden (siehe Seite 70, oben), obwohl die Bruderschaft doch beschlossen hatte kein Wissen mehr öffentlich preisgeben zu wollen: Doppelt „… logisch?“, würde Orwell fragen.

Daraufhin beschließt der neue Auserwählte, (Neo) Julian von Salomon, sein Einkommen drastisch zu erhöhen, indem er ein kolossales Meisterwerk a la „Brockhaus“ in Angriff nimmt. Er beabsichtigt die Menschheit und somit indirekt auch die mitlesenden und genau so unwissenden Illuminaten mit dem auf dem Schwarzmarkt fast unbezahlbares Wissen der Vril über die zukünftigen Jahre mühselig, von Band zu Band, zu beglücken.
„… logisch?“.

Bis zum letzten Band dürfen die Illuminaten seinen Vril-Schatz nicht entwenden. Dazu greift er zu einem noch nie da gewesenen genialen Weltklassetrick: Er vervielfältigt und verteilt die vollständige Dateien jeweils auf über 20 superzuverlässige Mitwisser weltweit (wer hat die nicht?), die ALLE nichts verraten und falls es sein muss tapfer Haus und Hof, eventuell ihre Familie und sich selber opfern.
Zum Nachrechnen: der Autor müsste, um 100 Petabyte zu kopieren, jeweils 50.000 Festplatten a 2 Terabyte mal mindesten 20 Mitwissern, also mindestens 1 Millionen Festplatten im Wert von mehr als 100 Millionen Euro beschaffen. „… logisch?“.

Sollte der Autor sich nicht regelmäßig binnen 1 Monat bei den treuen Mitwissern melden (wenn die länger irgendwo hin fliegen, dann nur mit einem zusätzlichen Flugzeug voller Festplatten), so werden diese den „Heiligen Gral“ vollständig ins Internet stellen (siehe Seite 13, Mitte), inklusive aller Namen und Ziele der Illuminaten. (Welcher Anbieter stellt übrigens 100 Petabyte auf seinem Server zu Verfügung, und wie lange dauert das Hochladen? Antwort: Bei durchschnittlich 512 kbit/sec etwa 49,5 JAHRE, ohne Unterbrechung)
Aber,
die Ziele der Illuminaten nennt der Autor schon in seinem Buch, die Namen der Rothschilds, Rockefellers und restliche Illuminaten sind der Verschwörungsszene weitestgehend bekannt und genau mit der Veröffentlichung der gesamten Vril-Datei im Internet nebst Bauplänen der Vril-Flugscheiben würden Alpträume beider Bruderschaften wahr werden und WIR wären frei! Dann könnte sich „Lieschen Müller“ endlich von ihrem Ersparten eine Vril-Flugscheibe bauen und Sonntag mal schnell nach dem Kaffee einen Abstecher in die weite Welt machen. Wer hätte jetzt das meiste Interesse, dass der Autor so schnell wie möglich verschwindet? Richtig: „Lieschen M.“ „…aber logisch…“

Vorsichtig ausgedrückt: weiter kann man sich kaum von der Realität entfernen. Schade um den seitenweisen Aufwand, den Bruderschaften indirekt, am Leser vorbei, zu signalisieren, dass es keine Vril-Datei gibt. Zumindest so nicht. Das ist seine wahre Lebensversicherung den Bruderschaften (und Lieschen M.) gegenüber. Aber er musste die Vril-Opa-Geschichte so und nicht anders schreiben, sonst hätten die Illuminaten, Vril-Leute und Lieschen M. das mit der erfundenen Vril-Datei ja nie gemerkt, niemals!

So „blitzgescheit“ kann der Autor dann doch nicht sein? Was stimmt hier nicht?


Im krassen Gegensatz zur Vril-Opa-Geschichte werden die mathematischen Abhandlungen im Anhang vom Autor, soweit ich das gesehen habe, vergleichsweise ungewöhnlich exakt und logisch durchdacht dargeboten. Das ist seine (parallel) Welt, in der er zu Hause ist. Diese projiziert er dann auch auf Seite 8 in die Vril-Bruderschaft:
„Die Philosophie der Artur hingegen erklärt den Fortschritt im Sinne naturwissenschaftlicher Erkenntnis und der daraus resultierender Technologie als EXISTENSZWECK der Menschheit.“ Besser hätte er seine Geisteshaltung nicht beschreiben können.
Genauso wenig man mit einer Maxwellschen Gleichung ein Radio bauen kann, genauso unrealistisch ist es mittels seiner Grundlagen- und Absichtsmathematik ein Fluggerät bauen zu können.
Und genau das ist der Punkt: Wenn er aus seinem mathematischen Elfenbeinturm in die wirkliche Welt tritt, beginnen die logischen Fehleistungen (siehe Punkt 3). Der Autor ist auch kein „geborener“ Nihilist, wie man vorschnell vermuten möchte (siehe Punkt 2), dazu sind die Fehler zu grob, nein, er wiederholt nur ungefiltert den ganzen nihilistischen Mainstream-Müll und ordnet (leider) diesen zusammen mit den bekannten Verschwörungstheorien in seiner Parallelwelt neu ein.

Alles klar, oder?


In diesem Sinne und unabhängig vom Buch noch viel Vergnügen in unserer „Neuen nihilistischen Weltordnung“.

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