#1 Die Rune Fehu mal anders von TschernoBill 03.01.2013 15:31

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Da hier in einem Faden die Rune Fehu zur sprache gekommen ist, habe ich mir mal so meine Gedanken gemacht. Weil es gibt da so ne Leihbude :


.... Und dann gibt es welche, die sich hinter „Spezialitäten“ verstecken, die, sofern man sie richtig dechiffriert, eine Aussagekraft in einer Deutlichkeit entfalten, dass einem alle Kerzen aus dem Kronleuchter kippen:
Es existiert eine Leihbude, die die erste der germanischen Runen bzw. die erste der nordischen Runen in ihrem Firmennamen missbraucht. Der Name dieser Rune leitet sich von dem Wort Vieh ab. Derjenige, der über einen großen Viehbestand verfügte, galt als mächtig und reich und war meist Inhaber wichtiger Ämter. Näher betrachtet ist damit das domestizierte Rind(vieh) gemeint, welches auch für mobilen Besitz und somit für eine wichtige Lebensgrundlage steht. Ihre Bedeutung kann auch auf Geld als Tauschmittel, Güter und materielle Dinge ausgedehnt werden. Heute zeigt diese Rune die Fülle geistiger und materieller Art an.
Sie symbolisiert auch das Urfeuer, das Werden. Sie bedeutet Glück oder Reichtum, warnt aber gleichzeitig davor, dem Reichtum anzuhaften. Sie fördert auch die magische Arbeit. Ihr Energiefluss beschreibt die Polarisation zwischen Erhalten (Gier) und Weggeben (Freigiebigkeit), Armut und Reichtum im Sinne von „Geld allein macht nicht glücklich“.
In der Zukunftsdeutung zeigt diese Rune Wohlstand und Reichtum an, Glück in Geldangelegenheiten und betrifft auch die gesellschaftliche Stellung. Sie ist eine Rune des Reichtums und der Macht, aber auch der Gewalt. Sie kann auch eine symbolische Geburt weissagen. Mehr noch: bei zunehmendem Mond zieht sie Geld und Wohlstand an und kann verhindern, dass man Geld verliert. Bei abnehmendem Mond schwächt sie Hindernisse und Menschen ab, die das Geldverdienen verhindern wollen.

Na, ist Ihnen jetzt der komplette Kronleuchter von der Decke gekracht? Domestiziertes Vieh sind wir in deren Leihbuden-Augen – eigentlich haben die sogar Recht, denn der Mensch ist im Prinzip nichts anderes als ein domestizierter Affe. Wer viel staff, ähh, viel Vieh hat, hat die Macht und in der Tat ist es doch so, dass die Schmuddelbranche mit der Macht des Werdens momentan den gesamten Arbeitsmarkt unterminiert. Richtig viel Glück haben sie bei dieser Aktion, durch die der Reichtum von alleine kommt – was Wunder auch bei dem ganzen „Vieh“, das den gleichen treudoofen Blick hat wie das tierische Pendant (der IQ des zweibeinigen "Viehs" dürfte indes deutlich unter dem des tierischen Pendants anzusiedeln sein). Die Polarisation zwischen Gier und Freigiebigkeit haben diese Pseudo-„Runenmagier“ für sich perfektioniert: „Gib den Vieh soviel, dass es grad mal so die Schnauze hält und gib ihm nur so wenig, dass es von uns abhängig bleibt. Und sage dem Vieh immer, dass Geld allein nicht glücklich macht. Es reicht, wenn es UNS glücklich macht. Lasst uns die neue Form des Arbeitens gebären.“
Jetzt würde mich nur noch interessieren, ob dieser Club während zunehmendem Mond deutlich mehr Vieh einstellt und mehr Übernahmen vereitelt als in Zeiten, in denen der Mond abnimmt. ...

#2 RE: Die Rune Fehu mal anders von ARHATARYA 03.01.2013 15:38

Nun, sooooo viel "anders" ist das jetzt auch nicht im Vergleich zu meinem RUNEN Bericht in "RUNEN und Odins Auge" zur Rune FEHU.Manchmal weiß ich nicht wie ich deine Beiträge einordnen soll,- ob du dich jetzt lustig machst, oder überhaupt eine "schelmische Natur" hast.Ich gehe aber mal von letzterem aus.

#3 RE: Die Rune Fehu mal anders von TschernoBill 03.01.2013 17:02

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Moin ARHATARYA,


so viel anders ist mein Bericht nicht, da ich auf die Bedeutung dieser Rune eingehe. Und du hast es durchaus richtig erkannt, dass ich eine schelmische Natur pflege.

Worauf ich in meiner kleinen, vor längerer Zeit aus Spaß an der Freude verfassten Abhandlung hinaus will (ist nur ein kleiner Auszug daraus), ist, dass sich manche einen Firmennamen auf die Fassade pinseln, der sich zunächst toll und kreativ anhört, letztlich aber nur geklaut ist und auch eine Aussagekraft beinhaltet, derer sich keiner von den in genanntem Falle dort als Billiglöhner Beschäftigten auch nur ansatzweise bewusst ist. Zu deutsch: sie merken nicht, wie sie letztlich ob ihrer Unwissenheit quasi offen verhöhnt werden...

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