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#1 Verwunschene Weihnachten von Amicelli 07.12.2012 11:33

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“Verwunschene” Weihnachten[/size]

7. Dezember 2012 von beim Honigmann zu lesen
Gespeichert von Friedenskrieger am/um Do, 11/08/2012 – 17:05

Die dunkle Wahrheit hinter dem „Fest der Liebe“

Ein Artikel von die-friedenskrieger

Fast jeder Mensch auf der Welt kennt Weihnachten – das “Fest der Liebe”. Viele Menschen mögen die Adventszeit, weil sie in der kalten Jahreszeit für ein wenig Gemütlichkeit sorgt. Man geht auf den Weihnachtsmarkt, zündet Kerzen an, Kinder backen Plätzchen, etc.. Weihnachten ist für viele ein ganz besonderes Fest, was vor Allem gemeinsam mit der Familie gefeiert wird. Und nicht zu vergessen die Geschenke, über die sich besonders die Kinder freuen.

Aber warum feiern wir überhaupt Weihnachten?

Alle Welt kennt Weihnachten. Es gibt keinen Kontinent, auf dem das Fest nicht zu Hause wäre. Und nicht nur die etwa zwei Milliarden Christen auf dem Globus feiern den Tag der Geburt von Jesus. Viele der anderen vier Milliarden Menschen nehmen Teil an dem schönen Glauben, dass die Welt erlöst ist. (Auszug aus einem Kinderbuch)

Viel zu viele Menschen denken, Weihnachten sei das allerhöchste christliche Fest. Sie nehmen sogar an, Jesus Christus sei am 25. Dezember geboren und die Bibel würde diesen Tag besonders hervorheben, damit er von den Christen in Ehren gehalten wird. Zumindest versuchen religiöse Funktionäre in diversen Schlüsselpositionen (Pfarrer, Pastoren, Gemeindeleiter, Lehrer, Theologen, …) uns dies heutzutage nach wie vor in ihren Märchenstunden zu erzählen.

Ach … – es fühlt sich einfach so gut an …, aber ist das die Wahrheit?


Sprechen Sie mal Ihren Gemeindeleiter oder Ihren Pfarrer darauf an, dass Weihnachten mit dem Christentum nicht im geringsten etwas zu tun hat. Aber ich warne Sie: Nehmen Sie sich in Acht! Ich habe es schon versucht. Es war sehr beeindruckend – und lehrreich!

Wenn Sie ein Mensch sind, der gerne die Augen vor der Wahrheit verschließt, weil die Lüge so schön herrlich kuschelig und gemütlich ist, warne ich Sie, diesen Artikel hier zu lesen. Er wird, wenn Sie die Fakten prüfen und ernst nehmen, Ihren Glauben an das „heilige Weihnachtsfest“, so wie es uns seit Jahrhunderten verkauft wurde, zerstören!

Wieso feiern wir Weihnachten?


Den einfachsten Ausgangspunkt für die Frage, was Weihnachten überhaupt bedeutet, bietet das Wort selbst. In dem „Herkunftswörterbuch“ Band 7 von DUDEN aus dem Jahre 1963 lesen wir auf Seite 759:

„Die seit der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts belegte Zusammensetzung (mittelhochdeutsch: wihenaht) besteht aus dem untergegangenen Adjektiv weich ‘heilig’ und dem Substantiv ‘Nacht’. Die Form Weihnachten (mittelhochdeutsch: wihennahten) beruht auf einem alten Dativ Plural (mittelhochdeutsch ze wihen nahten ‘in den heiligen Nächten’). Damit waren ursprünglich die schon in germanischer Zeit als heilig gefeierten Mittwinternächte gemeint”.

Andere Bezeichnungen für den Begriff „Weihnachten” sind Winter Solstice, Mother’s Night, Alban Arthan , Yuletide, Jule, Rauhnacht, Mittwinter, Modranect, Modraniht, matrum noctem, u.s.w..

Aha! Die Mittwinternächte – Jule eines der 8 Hexenfeste.


Im 1994 im Reader’s Digest-Verlag erschienenen Buch mit dem Titel „Why in the World?“ („Warum in aller Welt?“) wird auf Seite 190 die Frage aufgeworfen: „Weshalb feiern wir Weihnachten?“ Dazu schreibt der Verfasser:

„Wenn Sie diese Frage verwundern sollte und die Antwort darauf klar scheint, dann lesen Sie weiter. Das dem Weihnachtsfest sehr ähnliche Sacaea-Fest wurde bereits Jahrtausende vor der Geburt Christi zelebriert. 2000 v. Chr. wurde im heutigen Irak ein von Umzügen und Belustigungen begleitetes, fünftägiges Fest mit Geschenkaustausch und der Darbietung von Schauspielen begangen, das die Wintersonnenwende markierte und das neue Jahr einleitete… Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Bräuche aus dem Osten nach Zentraleuropa gelangten. Im tiefen Winter entzündete man Feuer in der Hoffnung, die sterbende Sonne wieder zu beleben und Wärme auf die Erde zurückzubringen. Zudem wurden Häuser mit immergrünen Tannen- und Distelzweigen geschmückt, um den ruhenden Samen und leblosen Pflanzen zu zeigen, dass nicht alles tot war. Als dann die Sonne zu strahlen begann, erfreute man sich am Erfolg der Tätigkeiten und hegte fortan keine Zweifel mehr an diesem magisch anmutenden Brauch.“


„Weiter nördlich, entlang der Ostsee sowie in Skandinavien, ehrte ein Fest namens Yule die Götter Odin und Thor. Große Scheiterhaufen loderten, Gesänge ertönten, berühmte Legenden wurden nacherzählt und die Dorfbewohner tranken hemmungslos aus ihren mit Honigwein gefüllten Hörnern.“

In Band 6 der 11. Auflage betont die Encyclopedia Britannica (1910-11) auf Seite 294, dass „der 25. Dezember lange vor der Einführung in das Christentum ein Fest in Britannien war… Die alten Angelsachsen begannen das Jahr am 25. Dezember…“

Reader’s Digest fährt auf Seite 190 des Buches „Why in the World?“ fort:

„Mitte Dezember fanden im Römischen Reich die Saturnalien statt, eine wochenlange Orgie von ausgelassenen Feiern und wilden Gelagen, während die Sonne ihren niedrigsten Stand erreichte. Die Wintersonnenwende – der Wendepunkt des Jahres, an dem die Spanne des Tages zunimmt – wurde durch einen heiligen Tag namens Dies Natalis Invicti Solis („Geburtstag des unbesiegten Sonnengottes“) markiert. Während der Saturnalien schmückten Römer ihre Häuser mit Lorbeeren und Grün; Freunde beschenkten sich… Es war eine Zeit der allgemeinen Freude mit guten Vorsätzen und Wünschen für alle Menschen.“

Die Wintersonnenwende, also die Julnacht, ist die längste Nacht des Jahres. Das Julfest ist ein Wendepunkt, ein Anfang. An diesem Tag feiern die Heiden die Rückkehr von Licht und Leben, denn ab jetzt werden die Tage wieder länger. Nach Ansicht der Heiden liegt die Göttin in den Wehen und bringt das Sonnenbaby zur Welt. Der Geburtstag des Sonnengottes ist der Tag des Triumphes des Lichts über die Dunkelheit. Die meisten vorchristlichen Mysterienkulte feierten die Geburt des göttlichen Kindes zur Wintersonnenwende. Somit lautet der alte Name im angelsächsischen Raum für diese Nacht “Modraniht” was Mutter-Nacht bedeutet.

Welche waren alle diese geheimnisvollen Mütter, vor denen die Heiden Ehrfurcht empfanden?

Die großen Göttinnen in aller Welt gebaren wie in einem einzigen göttlichen Akt eine neue Welt: Rhiannon gebiert ihren Sohn Pryderi oder durch Isis wird Horus wieder geboren oder Demeter bekommt ihre heilige Tochter Persephone oder die Erdgöttin schenkt Dionysos das Leben oder in Japan kommt Amaterasu aus ihrer Höhle usw.

Weihnachten wurde übrigens bereits von den Germanen schon in vorchristlicher Zeit gefeiert, was bedeutet, dass es eigentlich gar nichts mit der Geburt des Christus zu tun hat: man feierte die Mittwinternächte (Wintersonnenwende).



Dazu fällt mir ein, dass ich letztes Jahr einen Theologen aus Pforzheim sagen hörte, dass er diese Fakten alle wisse, er es jedoch trotzdem vorzöge, Weihnachten zu feiern. Allerdings wolle er es das „Christfest“ nennen und freue sich, wenn ihm seine Schäfchen folglich auch Karten mit „Ein frohes Christfest“ anstatt „Fröhliche Weihnachten“ senden würden.

Was soll eigentlich dabei herauskommen, wenn solche Leute auf einen losgelassen werden?

Da das Weihnachtsfest, so wie wir es kennen, ursprünglich von der katholischen Kirche über die gesamte Erde verbreitet wurde, sollte man doch davon ausgehen können, dass jene Kirche kompetent genug wäre, als Informationsquelle zu gelten. Sehen wir uns daher einmal die „Catholic Encyclopedia“ an, ein Werk, das von dieser Kirche im Jahre 1911 herausgegeben wurde.

Unter der Überschrift Christmas [Weihnachten] ist zu lesen: „Weihnachten zählte nicht zu den Festen der frühen Kirche. Erste Nachweise für das Fest kommen aus Ägypten”. Und weiter heißt es: „Heidnische Bräuche, die sich zeitlich um die Zeit des Januars bewegten, wurden zu Weihnachten gemacht”.

Unglaublich aber wahr – Babylons Abkömmling die katholische Kirche bestreitet keineswegs den heidnischen Hintergrund des Weihnachtsfestes.

Die Encyclopedia Americana erläutert: „Die römischen Saturnalien (ein Fest, das Saturn, dem Gott des Ackerbaus, gewidmet war und mit dem man die wiedererlangte Kraft der Sonne feierte) fanden ebenfalls zu dieser Zeit statt, und einige (!) Weihnachtsbräuche wurzeln, wie man annimmt, in diesem alten heidnischen Fest” (1977, Bd. 6, S. 666).

Beachten Sie bitte des Weiteren die folgenden Zitate einer weiteren großen Amerikanischen Zeitung, The Democrat and Chronicle, Rochester, New Zork, vom Dezember 1984:

“Das Römische Fest der Saturnalia, Dez. 17-24, motivierte Bürger ihre Heime mit grünen Zweigen und Lichtern zu dekorieren, und Geschenke den Kindern und Armen zu geben. Das Fest am 25. Dez. der natalis solis invicti, der Geburt der unbesiegten Sonne, war vom Kaiser Aurelian in A.D. 274 als Wintersonnwendefest verfügt, und einige Zeit später wurde es christianisiert als ein Datum die Geburt des Sohnes des Lichts zu feiern.”

Dr. William Gutsch, Vorstandsvorsitzender des Amerikanischen Museums der Naturgeschichte Hayden Planetarium, bestätigt den ursprünglichen Namen der Weihnacht mit diesem Zitat am 18. Dezember, 1989, in einer Westchester, New York Zeitung, The Reporter Dispatch:

“Die frühen Römer feierten nicht Weihnachten sondern ein heidnisches Fest, Saturnalia genannt. Es ereignete sich jedes Jahr zu Beginn des Winters, oder der Wintersonnwende. Dies war die Zeit, wenn die Sonne ihre tiefste Bahn über den Himmel zog und die Tage begannen länger zu werden, und somit ein weiteres Jahr des Wachstums zusicherten.”

Die Saturnalien feierten natürlich Saturn – den Feuergott. Wer dieser Feuergott ist, habe ich in den Artikeln über „Babylon“ und auch in der Serie „Okkulte Schlangenbrut“ ausführlich erläutert.

“In der Römischen Welt war Saturnalia eine Zeit der Lustbarkeit und dem Austausch von Geschenken. Dezember 25 ebenfalls als der Geburtstag des Iranischen geheimnisvollen Gottes Mithra betrachtet, die Sonne der Gerechtigkeit. Am Tag des Römischen Neujahrs (Januar 1), wurden Häuser mit grünen Zweigen und Lichtern dekoriert, und Geschenke wurden den Kindern und Armen gegeben. Zu diesen Riten wurden die Deutschen und Keltischen Julefestriten hinzugefügt, als die Teutonischen Völkerstämme in Gallien, Britain und Zentral Europa eindrangen. Essen und gute Gemeinschaft, der Juleblock und Julekuchen, grüne Zweige und Tannenbäume, Geschenke und Grüße, alle gedenken verschiedene Aspekte dieser festlichen Saison. Feuer und Lichter, Symbole der Wärme und langen Lebens, sind schon eh und je verbunden worden mit dem Winterfest, Heidnisch sowohl Christlich” (Encyclopedia Britannica, 15te Edit. Vol. II, Seite 903).

Im Grunde genommen, hat jede Zivilisation einen Feuer-Sonnen Gott. Die Ägypter (und manchmal Römer) nannten ihn z. B. Vulkanus. Die Griechen nannten ihn Kronos, so wie die Phönizier, die ihn jedoch auch Saturn nannten. Die Babylonier nannten ihn Tammuz (Nimrod, wiedererweckt in der Person seines Sohnes), Molech oder Baal (wie ihn ebenfalls die Druiden nannten). Dies waren einfach alle die verschiedenen Namen für Nimrod. Nimrod wurde als der Vater aller Babylonischen Götter angesehen.

Im evangelischen Kirchenlexikon, 1959, 3. Band, steht auf Seite 1742 folgendes geschrieben:

„Die Kirche der Märtyrerzeit lehnte ein solches Fest entschieden ab mit Hinblick auf die heidnischen Feste von Geburtstagen der Götter nebst den Kulthandlungen, die mit diesen Festen verbunden waren”.

Wie bitte?

Kulthandlungen?

In seinem Buch „The Trouble With Christmas” erläutert Tom Flynn die vorchristliche Herkunft einiger der beliebtesten Traditionen:

„Eine Vielzahl [der Weihnachtstraditionen] haben ihren Ursprung in vorchristlichen heidnischen Bräuchen. Einige von ihnen haben eine gesellschaftliche, sexuelle oder kosmologische Bedeutung, welche dazu führen könnten, dass gebildete, kulturell sensible Menschen diese Traditionen ablehnen, wenn sie ihre Ursprünge klar verstehen … Die vorchristlichen Weihnachtselemente stammen hauptsächlich aus Europa … Aus Südeuropa kommen solche bekannten heidnischen Traditionen wie z. B. die Baumanbetung, Fruchtbarkeitsrituale und der Austausch von Geschenken. Aus den kälteren Ländern Nordeuropas stammt der rituelle Gebrauch von Kerzen, die frühesten Vorfahren des Weihnachtsmanns und viele andere Einzelheiten des Weihnachtsfestes …

Bitte beachten Sie den schlimmen Brauch, der mit der Verehrung des Feuergottes (Nimrod, Saturn, Kronos, Molech und Baal) verbunden ist. Ich habe auf diesem Blog schon des Öfteren darüber geschrieben. In The Two Babylons von Alexander Hislop können Sie z. B. auf Seite 231 folgendes lesen:

“Dies ist in exakter Überstimmung mit dem Charakter des Oberhauptes des Systems der Feuer-Verehrung. Nimrod, als Repräsentant des verschlingenden Feuers, dem Menschenopfer, und vor allem Kinder, als Opfer dargebracht wurden, wurde betrachtet als großer Kindes-Verschlinger. Er war natürlich der effektive Vater aller Babylonischen Götter; und, deshalb war er später in diesem Charakter generell betrachtet. Als Vater der Götter, war er, so wir gesehen haben, Kronos genannt; und jedermann weiß, dass die klassische Geschichte des Kronos genau das war, „dass er verschlang seine Söhne sobald sie geboren wurden.“ (Lempriere Classical Dictionary, ‘Saturn’ (Klassisches Lexikon.)

Diese Legende hat eine weitere und tiefere Bedeutung; aber, auf Nimrod, oder ‘Der Gehörnte’ angewandt, bezieht es sich auf die Tatsache, dass, als der Repräsentant des Moloch oder Baal, waren Kleinstkinder die akzeptabelsten Opferungen auf seinem Altar. Wir haben ausgiebige und schmerzliche Beweise zu diesem Thema von den Annalen der Antike. ‘Die Phönizier,’ sagt Eusebius, ‘opferten jedes Jahr ihre geliebten Kleinstkinder dem Kronos oder Saturn.’”

Aber warum war das menschliche Opfer solch ein Begriff zur Verehrung dieses schlimmen Gottes? Welch möglichen Wert hätten die Menschen in dem abschlachten ihrer eigenen Kinder sehen können?

Fahren wir fort: “… derjenige, der in die Nähe des Feuers kam, würde ein Licht der Gottheit erhalten” und “durch göttliches Feuer alle Flecken, durch Generationen hervorgebracht, könnten weggewaschen werden.” Deshalb, “wurden Kinder veranlasst, durchs Feuer zu Molech zu gehen” (Jeremia 32:35).

So unglaublich wie dies scheint, möglich zu sein, verblendete Menschen dachten in der Tat, dass sie Gefallen ihres “Gottes” erhalten würden, indem sie ihm ihre eigenen unschuldigen kleinen Kinder opferten. Sie glaubten, dass Feuer sie von der Ursünde befreien würde. Die heidnische Lehre – eine gewisse Zeit im Fegefeuer zu verbringen, um die Seele von allen Sünden zu befreien – wird übrigens hiervon abgeleitet!

Eine andere Wahrheit über den Ursprung von Weihnachten entstammt dem modernen Wort Kannibale. Dieser Brauch hat seine Wurzeln in der Hauptfunktion aller Priester Baals. Bitte bedenken Sie, dass das Hebräische Wort für Priester Cahn ist.

In „The Two Babylons“ von Alexander Hislop lesen wir auf Seite 232:

“Und es war ein Prinzip des Gesetzes des Mose, ein Prinzip ohne Zweifel abgeleitet von dem Glauben der Partriarchen, dass die Priester an dem, was immer als Sündenopfer aufgeopfert wurde, teilnehmen müssen (3. Mose 9,10). Folglich, erforderte es, dass die Priester des Nimrod oder Baal von den menschlichen Opfern aßen, und so entstand, dass ‘Cahna-Bal,’ der ‘Priester des Baal,’ das etablierte Wort in unserer Sprache für Verschlinger von Menschenfleisch ist.”

Diese Realität kann an niemanden verloren gehen! Es ist ebenfalls wahr, dass die meisten Zivilisationen eine Tradition des Kannibalismus hatten. Auch „The New York Times“ meldete in einem Beitrag von Erik Eckholm: “Was ist die Bedeutung des Kannibalismus?” “Kannibalismus hat ehemals, im Grunde genommen, jede bekannte Gesellschaftsschicht zugleich fasziniert und abgestoßen, inklusiv diejenigen, von denen gesagt wird, dass sie dies ausgeübt haben.”
Kann „Christus“ durch das Feiern von Weihnachten geehrt werden?

Die meist gängige Rechtfertigung, die man hinsichtlich Weihnachten hört, ist, dass Leute behaupten, heute altheidnische Bräuche und Sitten mit ihrer “Konzentration auf Christus” austauschen. Viele sagen, dass sie durch ihr Weihnachtsfeiern “Christus ehren”.

“Vergeblich aber verehren sie mich, in dem sie als Lehren Menschengebote lehren” (Matt. 15:9).

Das Feiern der Weihnacht ist keine Anordnung Gottes – es ist eine Tradition der Menschen.

„Und er sprach zu ihnen: Trefflich hebet ihr das Gebot Gottes auf, auf dass ihr eure Überlieferung haltet.“ (Markus 7:9 )

Jedes Jahr feiern auf der ganzen Welt Millionen Menschen genau das am 25. Dezember!

Aber die Kinder?

Von Geburt an entwickeln sich Rituale zwischen Eltern und Kindern. Ein gleichmäßiger Tagesablauf mit gemeinsamen Mahlzeiten, Vorlesestunden oder Einschlaf- und Spielzeiten gehören beispielsweise dazu. Solche Strukturen geben dem Kind Sicherheit und Geborgenheit und helfen Urvertrauen zu entwickeln. Die Weihnachts- und Adventsbräuche bilden da leider keine Ausnahme. Sie werden von den Kindern besonders geliebt und alljährlich sehnlich erwartet.

Viele Rituale sind eingeimpftes Allgemeingut und werden überall ähnlich zelebriert: Neben dem Adventskranz ist für Kinder vor allem der Adventskalender wichtig. Er versüßt die Wartezeit bis Heiligabend. Der Nikolaus am 6. Dezember ist der erste Gabenbringer der Vorweihnachtszeit.

In vielen Familien sind über Generationen rund um den Abend der Abende zusätzlich liebgewonnene Traditionen entstanden, die die Stunden und Tage bis zur Bescherung noch aufregender und dem Nachwuchs die Existenz von Weihnachtsmann oder Christkind noch glaubhafter machen sollen.

Wenn man jedoch mal ganz ehrlich zu sich selbst ist, ist das Ganze eigentlich nichts anderes als Realitätsflucht!

Doch Eltern überlegen eher, dass sie den ganzen Weihnachtsmythos ihren Kindern schulden!

„Was wäre das, wenn wir unsere Kinder dieser wunderbaren Erfahrung des geheimnisvollen Weihnachtszimmers berauben würden? Davon zehren wir doch ein ganzes Leben.“

Tun wir das wirklich oder ist das vielmehr der tiefe innere Schrei nach mehr Liebe und Familie den Rest des Jahres über?

Denken Sie mal darüber nach!

Lügen vom Weihnachtsmann & vom Christkind


„Das Christkind oder der Weihnachtsmann bringen die Geschenke“. Ob bzw. wie lange Kinder das glauben, hängt davon ab, wie sehr diese Bräuche in der Familie gelebt werden. Wenn es nach den Psychologen geht, brauchen Kinder angeblich Fantasiewelten.

Doch diese Weihnachts-Fantasiewelten haben, wie ich weiter unten zeigen werde, ihren Sitz definitiv im Okkulten – egal ob es jetzt der Nikolaus ist, der am 6. Dezember den Stiefel füllt oder der Weihnachtsmann, der am Heiligabend durch den Schornstein rutscht. Diese Lüge, die den Kindern Jahr um Jahr aufgetischt wird, reicht hinein in unsere reale Wirklichkeit, indem sie Bedürfnisse der Kinder aufnimmt und vorgibt, sie zu befriedigen.

Die Lügen vom Weihnachtsmann und vom Christkind erfüllen die Wünsche der Kinder oder zeigen, dass diese sich im wirklichen Leben oftmals nicht verwirklichen lassen. So etwas nennt man auch Luftschlösser bauen.

Ein Luftschloss, um der Realität für ein paar Tage in der Weihnachtszeit zu entfliehen? Eine Lüge, um in „verzauberte“ Kinderaugen zu schauen? Eine Illusion, um den „Geist der Weihnacht“ einzuladen?

Wer ist er eigentlich – dieser „Geist der Weihnacht“?

Wer oder was treibt die Menschen an, ihre Häuser zu dekorieren, Lichter zu entzünden, diese „Stimmung“ zu inszenieren?

Haben Sie sich jemals genau und intensiv in diese „Stimmung“ hinein gefühlt?

Gehen Sie mal in ein Haus, das in dieser Zeit mit Weihnachtssternen (heutzutage meist in Pentagrammform – wie passend!), Lichtern, Kränzen, Weihnachtsbaum, Kugeln, Julböcken, etc. geschmückt ist, lassen Sie es auf sich wirken und dann besuchen Sie zum Vergleich ein Haus, in dem nichts, aber auch rein gar nichts geschmückt ist und lassen dieses ebenso auf sich wirken.

Sie werden erstaunt sein, wie es sich anfühlt.

Finsternis verstellt sich oft als Licht, doch leider haben wir es in dieser von Konsum und Ritualen überbetonten Welt verlernt, in die Dinge hinein zu fühlen und so zwischen „Gut und Böse“ unterscheiden zu können.

Dieser “Geist der Weihnacht” ist auch keinesfalls „der Heilige Geist“, den der Schöpfer gesandt hat, sondern der Geist der Finsternis. Es ist der Geist des Unsichtbaren, des Transzendenten, des nicht Fassbaren und es spielt keine Rolle, ob er bunt funkelt, schöne Lieder singt, ein langen Bart hat oder kleine Flügelchen trägt.

Viele Gläubige feiern diesen Tag zu Ehren dessen, den wir als „Jesus Christus“ kennen. Doch Weihnachten hat ganz und gar nichts mit der Geburt Christi zu tun, auch wenn es die Religion und heutzutage noch mehr die Wirtschaft so freundlich und attraktiv darstellt. Das genaue Gegenteil ist der Fall und es ist viel unheimlicher, als viele sich überhaupt vorstellen können.

Satan ist ein Experte der Täuschung, der Vater aller Lüge und seine Anhänger feiern seine Festtage. So feiern Sie die Wintersonnenwende am 21. Dezember, ein Hexensabbat und den Zenit erreichen ihre Festivitäten am 24./25. Dezember dem Mithraskult und seinen Menschenopfern.

Jetzt sind Sie sicherlich geschockt und wollen das nicht glauben, doch ich werde in diesem Artikel aufzeigen, dass dies den Tatsachen entspricht!

Warum benötigen wir dieses Fest so dringend? Weil wir alle innerlich so leer sind und dieses Fest genau diese Leere füllt – mit Glitzern und Funkeln und Liebe und Wärme, die wir das Ganze Jahr über nicht im Stande sind zu geben? Warum leben wir nicht jeden Tag in Liebe zu unseren Mitmenschen und vergessen Weihnachten einfach? Wieso lassen wir uns diktieren, wann wir Gemeinschaft haben und freundlich zueinander sind? Und vor Allem das genau in der „Hochzeit“ der Satanisten?

Tun wir unseren Kindern damit wirklich einen Gefallen?

Weihnachtsbräuche konzentrieren sich hauptsächlich auf die Kinder und sie sind sicherlich der Mittelpunkt von dem, was eigentlich wirklich vor sich geht. Eine „verwunschene Wirklichkeit“.

Genau diesen Zauber bewahren sich viele bis ins Erwachsenenalter. Es gibt wohl kaum Erlebnisse in der Kindheit, die sich nachhaltiger einprägen als aufregende und „verwunschene“ Weihnachtsfeste mit allen liebgewonnenen Ritualen, die dann immer wieder von den Eltern an ihre Kinder weiter gegeben werden und so auch als Spiegel der eigenen Kindheit weiter leben.

Eigentlich ist das wirklich traurig und es ist definitiv eine Art der Realitätsflucht!

Weihnachten ist ein sehr elektrisierendes Fest, doch historisch stecken in ihm definitiv vorchristliche Reste der wilden Saturnalien, die zwischen dem 17. und 25. Dezember gefeiert wurden und der sogenannten Rauh- und „Weihnächte“. Diese Nächte gingen u. a. mit Geister- und Gespensterglauben einher. Es gibt z. B. auch eine These, dass man in Kindern die Widergänger von Ahnengeistern erkannte und sie stellvertretend beschenkte, um die Geister gütig zu stimmen.

Die Bibliotheca Sacra berichtet, “Der Austausch von Geschenken zwischen Freunden ist eine ähnliche Charakteristik von Weihnachten und der Saturnalia (Sonnenwende), und muss bei den Christen von den Heiden adoptiert worden sein“, wie die Warnung Tertullians deutlich zeigt (Vol.12, Seiten 153-155).

Weihnachtsbäume

Wer kam eigentlich auf die Idee, eine abgesägte Tanne ins Wohnzimmer zu stellen?

Im Jahr 2000 wurden 409 Millionen Weihnachtsbäume verkauft – für 2011 vermeldet der Hauptverband der deutschen Holzindustrie eine Steigerung von 70,9 Prozent! Im Schnitt gibt jeder Haushalt 17,30 Euro für den Brauch aus. Hinzu kommen die Ausgaben für Dekorationen, die diesen Wert deutlich übersteigen können, wie Kugeln, Schmuck und Lichterketten. Nach einer aktuellen Studie gehört aber für 90 Prozent aller Deutschen ein Tannenbaum zuerst zum Fest, die Geschenke stehen an zweiter Stelle.

Rechnen Sie sich das mal bitte aus! Ich finde das schockierend für was für einen Krampf wir alle Geld ausgeben und das Jahr für Jahr!

Allein bundesweit werden jedes Jahr etwa 650 Millionen Euro für den weihnachtlichen Naturschmuck ausgegeben. Etwa 28 Millionen Weihnachtsbäume kaufen die Bundesbürger. All diese Bäume würden jährlich 400000 Tonnen Kohlendioxid einatmen, damit Sie und ich Luft zum Leben haben. Sie sind ökologisch wertvoll – doch an Weihnachten interessiert das nicht.

Die wachsen ja nach …

Der Brauch des Weihnachtsbaums wurde übrigens im 19. Jahrhundert populär. Und viele gehen davon aus, dass der Weihnachtsbaum aus der nordeuropäischen Tradition stammt. Tatsächlich liegen seine Ursprünge noch viel früher in uralten südlichen Traditionen. Die alten Ägypter sahen den immergrünen Baum als Fruchtbarkeitssymbol an. Zur Wintersonnenwende dekorierten sie ihre Häuser mit Palmenzweigen und benutzten diese, wie die Römer die Tannenzweige. (Flynn, Tom: The Trouble With Christmas 1993, Seite19, 37-40)



Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller-Center

Zu Mittwinter dekorierten die Druiden Eichen mit Äpfeln und zündeten Kerzen an. Die Kerzen zu Ehren des Sonnengottes Balder und die Äpfel für Odin. Um nicht zu vergessen, dass die Natur nur schläft, wurden Wintergrüne Sträucher gerne ins Haus genommen und arrangiert. Die Römer schnitten und schmückten Bäume an den Saturnalien. Zum Fest der Isis (späte Dezemberwochen) wurden Palmblätter in die ägyptischen Häuser gebracht.

Der bei uns gebräuchliche Weihnachtsbaum war in gleicherweise im heidnischen Rom und heidnischen Ägypten gebräuchlich. In Ägypten war dieser Baum eine Palme, in Rom eine Tanne. Die Palme bezeichnet den heidnischen Messias als Baal-Tamar, die Tanne verweist auf ihn als Baal-Berith.


Von der Mutter des Adonis, des Sonnen- und großen Vermittlergottes, wurde mystisch gesagt, sie wäre in einen Baum verwandelt worden und hätte in diesem Zustand ihren göttlichen Sohn geboren. Wenn die Mutter ein Baum war, muss der Sohn als “der Zweig” wiederzuerkennen sein. Und dazu gehört auch das ins Feuer-Werfen des Jul-Scheites am Vorabend von Weihnachten und das Erscheinen des Weihnachtsbaumes am nächsten Morgen. Wie Zoro-Aschta, “der Same der Frau,” der auch Ignigena oder “der Feuergeborene” genannt wird, der in der “Mutter-Nacht” ins Feuer steigen muss, damit er am nächsten Tag daraus als der “Goldene Zweig” hervorgeht, oder als der Baum, der alle göttlichen Gaben zu den Menschen bringt.

Aber warum, mag man sich fragen, gelangt er ins Feuer in Form eines Scheites?

Um dies zu verstehen, muss man sich daran erinnern, dass das göttliche Kind zur Wintersonnwende als Inkarnation des großen Gottes geboren wurde (nachdem dieser Gott in Stücke gehauen wurde), in der Absicht, seinen Tod an seinen Mördern zu rächen. Deswegen wird der große Gott zu verschiedenen Zeiten als stattlicher Baum oder als Hirsch dargestellt. Auf einer Epheser Münze ist er als auseinander gehauener Hirsch dargestellt und eine Palme ist so dargestellt, als wachse sie aus der Seite des toten Rumpfes. In Sanchuniaton wird Kronis ausdrücklich “Ilos” d.h. “Mächtiger” genannt. Der große Gott ist abgeschnitten, das Füllhorn zur linken des Baumes ist leer, aber die Palme stellt alles wieder her.

Der Lichterbaum ist der immergrüne Weltenbaum, der nun erstrahlt.

Die Weihnachtsbäume entwickelten sich zu römischer Zeit aus den pinea silva, Pinienhainen, die bei den Tempeln der Göttin lagen. In der Nacht vor einem heiligen Tag schnitten römische Priester, die “dendrophori = Baumträger” genannt wurden, eine der heiligen Pinien, schmückten sie und brachten sie in den Tempel, um daran das Bild des Attis aufzuhängen. Die Figuren und Fetische, die in späteren Jahrhunderten an diese Bäume gehängt wurden, stellten das ganze Pantheon (Gesamtheit der Gottheiten) am Weltenbaum dar.

Heute ist der Weihnachtsbaum in fast allen Häusern und Kirchen üblich, wobei die „Weihnachtstanne” übrigens meistens eine Fichte ist!

Nikolaus und Weihnachtsmann


Mit dem zur Weihnachtszeit üblichen Austausch von Geschenken eng verknüpft, ist die Gestalt des Weihnachtsmannes bzw. des Nikolaus. Unzählige Eltern haben ihren verwunderten Kindern erzählt, dass es „dieser alte Mann mit dem weißen Bart und dem roten Anzug“ gewesen ist, der heimlich ihre Geschenke unter den Weihnachtsbaum legte, während sie schliefen oder „zufällig“ nicht zuhause waren. Und die ahnungslosen Kinder glaubten ihren Eltern natürlich, bis sie die Wahrheit herausfanden.

War es eine „harmlose“ Lüge?

Kinder werden mit dem implizierten Verständnis groß, dass nicht jede Lüge falsch ist, und übertragen das auf ihr eigenes Leben. Oder sie wollen ihren Eltern auch in anderen Bereichen des Lebens nicht mehr trauen. Ist das ein Wunder?



Der Legende nach gab es einen katholischen Priester, der im Dezember angeblich Geschenke an die Kinder verteilte. Dieser Priester soll der Bischof von Myra gewesen sein und hieß „Nikolaus“. Der Überlieferung nach starb er am 6. Dezember 326 n. Chr. So die „offizielle“ Erklärung, weshalb heutzutage der „Nikolaustag“ am 6. Dezember gehalten wird.

Viele Historiker bezweifeln jedoch, dass diese Legende überhaupt wahr ist. Selbst die Existenz eines solchen Priesters wird in Frage gestellt. Trotzdem feiert man am 6. Dezember Nikolaustag!

Ein Protokoll, das 1969 unter Papst Paul VI. erschienen ist, lässt übrigens auch Zweifel aufkommen, ob Nikolaus ein Heiliger war oder nur ein „sagenumwobener“ Held, sofern er überhaupt jemals gelebt hat. Seit 1969 hat es die katholische Kirche ihren Anhängern freigestellt zu entscheiden, ob sie Nikolaus als Heiligen verehren wollen oder nicht.

Auf der anderen Seite ist es eine historische Tatsache, dass Heiden einen Gott verehrten, der große Gemeinsamkeiten mit dem heutigen Nikolaus aufweist. Diese heidnische Gottheit war der alte germanische Gott „Wodan“, in Skandinavien auch „Odin“ genannt. Wodan, auch Odin oder Thor war ein Sonnengott, der nach heidnischem Glauben für die Welt sein Leben gab und für neun Nächte „in einem Baum“ oder an einem Kreuz hing, von einem „Speer durchbohrt“.


In der skandinavischen Legende wird Odin als „Alles-Vater“ bezeichnet.

Er wurde als „der oberste Gott in der heidnischen Dreifaltigkeit angesehen.

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Und diese Trinität wurde zum Schöpfer der Menschheit“ (vgl. Seite 52 des 1948 erschienenen Buches „4000 Years of Christmas“, zu deutsch „4000 Jahre Weihnachten“, von Earl W. Count). In der germanischen Legende hatte Wodan [oder Odin/Thor] einen heiligen Baum, unter dem man Geschenke finden konnte, wenn man sich dem Baum am 25. Dezember näherte. Zudem war der Tag, an dem man Odin verehrte, der 6. Dezember. Odin wird als alter, auf einem Pferd sitzender Mann mit einem großen Hut dargestellt, der mit einem weiten Mantel bekleidet ist und einen langen, grauen Bart trägt. Obwohl der heutige Nikolaus in einigen Ländern auf einem von Rentieren gezogenen Schlitten sitzt, war dies nicht immer der Fall. Der Überlieferung nach saß der Weihnachtsmann ursprünglich auf einem (weißen) Pferd.

Earl W. Count, B. D., Ph. D., Professor der Anthropologie, erklärt auf den Seiten 11 und 54 seines Buches „4000 Years of Christmas“: „Wir wissen nicht wirklich, wann das Christkind geboren wurde; oder den Zeitpunkt und Ort des ersten Weihnachtsfestes; oder wie genau das über die Jahrhunderte hinweg abgelaufen ist, dass ein Bischof-Heiliger aus Kleinasien und ein heidnischer Gott der Germanen zusammenkamen, um zu Nikolaus zu werden. Unser größtes Interesse gilt allerdings der Tatsache, dass Odin zum Weihnachtsmann, oder besser gesagt, zum Nikolaus, wurde.“

Der Nikolaus hatte einen Gefährten – dieser hieß „Old Nick“. Auch Wassergeister oder -götter wurden in heidnischen Legenden als „Nick“ oder „Nickel“ verehrt, und zwar am Tage des 6. Dezembers. Welch ein Zufall! Weibliche Götter des Wassers wurden „Nixen“ genannt.


In vielen Legenden wird der Weihnachtsmann bzw. der Nikolaus von einem Diener namens „Knecht Ruprecht“ begleitet. Auf Seite 62 des von der Life-Redaktion veröffentlichten „The Pageantry of Christmas“ („Der Weihnachtsprunk“) heißt es: „Knecht Ruprecht, der Gehilfe des Heiligen Nikolaus, war genauso in der Lage zu strafen wie zu belohnen, und die Hörner auf seinem Kopf enthüllen seinen dämonischen Ursprung. Er war auch als der Schwarze Peter bekannt.“ In Österreich und Ungarn wird er Krampus genannt.


Er wird als Teufel dargestellt. Der Spiegel beschrieb ihn am 2. Dezember 2008 als das dämonische Gegenstück des Weihnachtsmannes.

Der Krampus ist auch heute noch im ostalpenländischen Adventsbrauchtum sowie in Ungarn, Slowenien, Tschechien, Teilen des außeralpinen Norditalien und Teilen Kroatiens noch heute als eine Schreckgestalt in Begleitung des Heiligen Nikolaus bekannt.


Was hat der Boom des Gehörnten in Gestalt eines Teufels – halb Mensch, halb Bock – mit Fell, langer Zunge und funkelnden Augen eigentlich zu bedeuten? Seit einigen Jahren erleben Darstellungen diabolischer Schreckensgestalten eine erstaunliche Renaissance in organisierten Krampusumzügen mit ihrer martialischen Mischung aus Horrorgestalten, Rockevent und Pyrotechnik-Show.


Die meisten Darstellungen des Krampus sind kaum angenehm. Die Symbolik dürfte einleuchten! Die dämonische Figur hat in der Regel schwarzes Fell und sein Gesicht ist eine Mischung zwischen Mensch und Tier. Besonders scheußlich ist seine lange, rote Zunge, die oft hungrig nach kleinen Kindern leckt. Oft wird er auch nackt dargestellt und fast immer trägt einen Korb oder einen Sack auf dem Rücken, um Kinder zur Hölle mitzunehmen. Je nach Region heißt er auch Knecht Ruprecht, Beelzebub, Belznickel, Bullerklas, Krampus oder Schmutzli wie in der Schweiz.

Der Krampus ist eindeutig das Symbol des Teufels.

In vielen Dörfern und Städten gibt es auch heute noch Krampusumzüge, bei denen als Krampus Verkleidete unter lautem Lärm ihrer Glocken durch die Straßen ziehen, um Passanten zu erschrecken. Dabei machen sie auch Gebrauch von ihren langen Ruten. Das Tuifltratzen (Tirol) oder Kramperltratzn (bairisch tratzen ‚reizen, frozzeln‘[3]), in Teilen Österreichs: Kramperlstauben obdt. stauben ‚ver-, wegjagen‘) ist mancherorten eine Mutprobe der Kinder der Gegend, die versuchen, die Krampusse zu reizen, ohne erwischt oder geschlagen zu werden.


Krampustag ist der 5. Dezember, während das Fest des Heiligen Nikolaus auf den 6. Dezember (Nikolotag) fällt; üblicherweise erscheinen aber beide Gestalten gemeinsam am Abend des 5. Dezembers zum Teil jedoch auch am 6. Dezember.

Bekannte und eindrucksvolle Krampusumzüge ereignen sich in Osttirol, dem angrenzenden Kärnten und in Salzburg. Einer der größten Umzüge mit über eintausend Krampussen (2008) ist der Krampuslauf in St. Johann im Pongau welcher jährlich am 6. Dezember stattfindet.


Gemäß „Langer’s Encyclopedia of World History“, (Artikel “Santa” [St. Nikolaus, Weihnachtsmann]), war dieser Name gängig für Nimrod durch ganz Kleinasien hindurch. Dies war ebenso derselbe Feuergott, der bei den antiken Heiden den Kamin herunterkam, und derselbe Feuergott, dem Säuglinge als Menschenoper verbrannt und verzehrt wurden, von denjenigen, die einst Gottes Volk waren.

Heutzutage wird “Santa Claus” von “St. Nikolaus” abgeleitet. Washington Irving, in 1809, ist dafür verantwortlich, den original alten, strengen Bischof desselben Namens, in den neuen “heiteren St. Nikolaus” (St. Nick) in seinem Buch „Knickerbocker History of New York“ umgewandelt zu haben. Die meisten anderen Weihnachtstraditionen Amerikas sind noch von jüngerem Datum, als diese. “Old Nick” wird seit langem als Bezeichnung für den Teufel anerkannt. Wenn der Engländer z. B. Old Nick sagt, meint er den Teufel, den alten, gestürzten Gott.


Ist die Weihnachtsfeier Götzendienst?


Jeder Götzendienst bringt in erster Linie denen etwas, die die Götzen machen bzw. Für deren Verehrung sorgen; das sind im Falle „Weihnachten” vor allem die Kirchen und die Geschäftsleute. Da man bei jedem Götzendienst die Autorität des wahren Gottes auf die Götzenmacher zu übertragen sucht (vgl. das Papsttum), bringt auch der Weihnachts-Gottesdienst in erster Linie seinen oberen Götzenpriestern Macht und Einfluss.

So hat die römische Kirche ursprünglich durch den Etikettenschwindel, in welchem ein altes heidnisches Fest als Fest der Geburt des Christus ausgegeben wurde, den Heiden einen nahtlosen Übergang in das kirchliche sog. Christentum geschaffen, wodurch die röm. Kirche schließlich Staatskirche im Römischen Reich werden konnte und dementsprechend an Macht und Einfluss gewann. So konnten nämlich die Heiden ihren alten Götzendienst weiterbetreiben, während sie von der römische Kirche gerechtfertigt und als „Christen” anerkannt wurden, die dafür zunehmend über den Glauben der Heiden und schließlich über die Menschen selbst herrschen konnte.

Und weil es wohl nichts gibt was mehr Geld bringt als die Ausnutzung einer religiösen Motivation, eignet sich besonders der Weihnachts- Götzendienst aufgrund seiner großen Beliebtheit vorzüglich dazu, sowohl die Kirchen- als auch die Geschäftskassen zu füllen.

Eine Quelle zeigt, wie all dies ein Erbgut ist, welches so “unschuldig” von Millionen ausgeübt wird – jedoch weit entfernt von unschuldig in den Augen Gottes ist. Lesen Sie nun das folgende Zitat der Encyclopedia Britannica, 15. Ausgabe, Vol. 10, Seite 1062 + 1063: “Das Christentum bei einer komplexen und allmählichen Entwicklung wurde die offizielle Religion des [Römischen] Reiches.

“Eine Zeit lang hielten Geld und andere Denkmäler christliche Lehren mit der Verehrung der Sonne, der Konstantin zuvor verfallen war, verbunden. Aber, als sogar diese Phase ihrem Ende zuging, fuhr das Römische Heidentum weiterhin fort, andere, permanente, große und kleine, Einflüsse auszuüben. Der kirchliche Kalender enthält zahlreiche Überreste der vor-christlichen Feiertage, vor allem Weihnachten, der die Elemente, einschließlich beide Feste der Saturnalien und dem Geburtstag der Mithra, einblendet. Am meisten aber schuldet der Trend des Westlichen Christentums Alt Rom die strenge Disziplin, die ihr die Stabilität und Form gab.”

Das bekannte und sehr angesehene Nachschlagwerk Encyclopedia Britannica gibt in der Tat zu, und für jedermann, der bereit ist, zu sehen, dass die Saturnalien und Alt Rom das sind, was die “Disziplin, Stabilität und Form” des Westlichen Christentums definiert!

Dies ist wahrhaftig ein schockierendes Zugeständnis!

Wenn all diese Traditionen, mit dem Symbolismus der Verehrung der alt-heidnischen, von Menschen erfundenen, Götter, untermischt und gelehrt werden, ist das nicht die Verehrung des wahren Schöpfers.

Es ist offensichtlich, dass diese Legenden, die sich einander ähneln und verschiedene heidnische Götter und Bräuche sowie Riten umfassen, alle Teil eines „universalen Mythos“ sind, wie es John M. Robertson in „Pagan Christs“ („Heidnische Erlöser“) auf Seite 307 treffend bezeichnet. Viele Historiker sind der Überzeugung, dass Satans universaler Mythos mit Nimrod begann.
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Fazit


Wir alle sollten uns viel mehr darüber bewusst werden, was wir tun, wenn wir es tun und vor Allem, warum wir es tun. Das Hinterfragen der Dinge hat in in unserer heutigen von Konsum überbetonten und egoistischen Weltanschauung an Bedeutung verloren. Dieser Nachteil wird von von vielen jedoch als Vorteil angesehen und Menschen, die nach den Hintergründen der Dinge fragen, werden zunehmend ausgegrenzt und als verrückt hingestellt.

Der Weihnachtsmann ist heute der globale Seelentröster, der Heiland des Konsomterrors! Wo er herkommt und was sich hinter ihm verbirgt interessiert nicht. Hauptsache, der Mensch kann sich nur für ein paar Tage der Realität entziehen und einen auf heile Welt heucheln. Unsinniges und Okkultes wird zum unwiderstehlichem Wunsch, zu einem Grundbedürfnis, zur Begierde und zu einer Lust, die nicht befriedigt, da sie eine Illusion ist.

Befreien Sie sich aus dieser Illusion und entziehen Sie sich diesem Treiben, auch wenn jenes den Deckmantel des Lichtes trägt, ist es Finsternis!


Q: oben verlinkt beim Honigmann.

LG Mia

#2 RE: Verwunschene Weihnachten von TschernoBill 07.12.2012 12:57

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Moin, moin,

hat das ein Erzkatholik oder besser so ein Eine-Weltler-Die-Linke-Wähler verfasst?

Der Text zeigt doch lediglich auf, was ich an anderer Stelle schon mehrfach geschrieben hatte: Andere Religionen verteufeln ihre Vorgänger um sich selbst zu erhöhen und übernehmen komischerweise vieles aus den Annalen der verteufelten Altreligion.
Und mit Hexenfesten, Satanisten, Mithraskult und Menschenopfer zur Untermauerung der These, falsche Götzen anzubeten, braucht da keiner zu kommen - den tieferen Sinn, Ursprung und Bedeutung der oft germanischen Vorläufer hat der Verfasser per se nicht so ganz begriffen... Wenn er schon in der Zeit zurückgeht, dann soll er doch bitte alles behandeln; die Selektion machts irgendwie so pseudowissenschaftlich...

#3 RE: Verwunschene Weihnachten von Amicelli 07.12.2012 13:20

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ich weiß nicht wers verfasst hat Bill. Ich hielts für interessant weil Adventszeit ist und Weihnachten bald kommt.

LG Mia

#4 RE: Verwunschene Weihnachten von Herrmann 07.12.2012 15:18

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Moin moin,
das ist mal wieder in der immer selben Art: Von allem das, was zur Meinungsbildung paßt, zusammengequirlt, ein wenig Manipulation dazu und dann noch ein hübsches Schleifchen drum und... Boah, ich könnt' kotzen *würg*

Ich möchte da jetzt gar nicht ins Detail einsteigen, denn ich sitze im Moment im HO bei der Arbeit und habe nicht sooo viel Zeit... Richtig ist, daß die Zeit um die Wintersonnenwende in allen (!) Religionen auf die eine oder andere Weise zelebriert wird, was ja auch sinnvoll ist, denn die Wintersonnenwende läutet das Ende der dunklen und kalten Jahreszeit ein, in der die Menschen seit ihrem Bestehen besonders gefährdet sind. Kein Wunder also, wenn schon die Steinzeitmenschen sich freuten, wenn die Tage wieder länger wurden.

Mit seinen Ausführungen zum Knecht Ruprecht, der hier als "Satan" dargestellt wurde, disqualifiziert sich der Autor jedoch in vollkommenem Maße, denn die hier verwendete Darstellung entspricht der eines Mischwesens, genauer eines Fauns, welches in den alten Mythen u.a. unter den Namen Pan, oder Cernunnos bei den Kelten, bekannt war und als Hüter des Waldes, Vatergottheit und Vertreter des männlichen Prinzips gleichberechtigt neben der Muttergottheit stand. Wenn man selbst solch grundlegende Dinge nicht weiß, dann sollte man nach meinem Dafürhalten derlei Artikel nicht verfassen. Peinlich!

LG

GWH

#5 RE: Verwunschene Weihnachten von TomAndy 07.12.2012 15:21

Helau.

#6 RE: Verwunschene Weihnachten von Herrmann 07.12.2012 17:06

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Hamma scho'wier Karneval?! Hähähä... Nach vielen Jahren der Abstinenz steht uns in dieser 5. Jahrezeit endlich mal wieder ein mehrtägiges Komasaufen in Kölle, Düsseldorf & Umgebung ins Haus... Na, meine Leber wird sich freuen! Aber man gönnt sich ja sonst nix *lol*

LG

GWH

#7 RE: Verwunschene Weihnachten von Amicelli 07.12.2012 23:43

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offen gesagt hab ich mir lang überlegt ob ich das Thema nicht den Reptos anschließen sollte. Der Grund dafür ist folgender: wir eiern grade ins Wassermannzeitalter und der wird wie Poseidon gern als Mischwesen dargestellt mit sowas wie ner "Mistgabel" in der Hand. Ausmisten ist nun mal von Zeit zu Zeit nötig aber gerade diese Forke wird auch gern Satan in die Hand gegeben. Grad weil einiges an dem Artikel nicht stimmt frag ich mich schon ob wir in ein Satanisches - Saturndominiertes Zeitalter schlittern das bestimmt alles andere als golden ist.
Allerdings wird der Hirtengott Pan auch oft mit Baphomet und dem Teufel in Verbindung gebracht.
Es gibt da schon auch noch einige andere Artikel auf der Seite von Seelenkrieger die mir Kopfzerbrechen bereiten. Wohl auch oft deshalb weil ich mich meist mehr mit zeitgenössischen Problemchen auseinandersetze und ein paar geschichtlichen Sachen bis auf einige Ausnahmen (bez. nicht gefundener Leichen von...)
Ich zweifel neuerdings auch am Honigmann dem ich diesen Artikel entnommen hab und zwar deshalb: http://derhonigmannsagt.wordpress.com/20...ld-saturn-info/ gleichzeitig verlinkt er heute nämlich einen der "Satanisten" aus dem Video vorher heute unter: http://derhonigmannsagt.wordpress.com/20...-stag-der-brvd/
Dann gibts da noch das hier:
http://derhonigmannsagt.wordpress.com/20...ll-ist-uberall/
Plastik Planet wurde von einem Rothschild produziert. Weiß ich zufällig weil ich damals die Werbeinterviews sah.

Da stellt sich die Frage: Seiten unterwandert?

LG Mia

#8 RE: Verwunschene Weihnachten von Bernwart 08.12.2012 08:42

Grüß Euch!

Über den Quatsch der hier über Weihnachten geschrieben wurde, kann man nur den Kopf schütteln! Soviel Dummheit und Desinformation über unsere eigene Kultur habe ich noch nie gelesen. Weihnachten oder Julfest, war neben dem Ostarafest und der Herbst-Tagundnachtgleiche, das höchste Fest unseres germanischen Volkes.
Um diesen Unsinn aufzuklären hierzu nun folgenden Beitrag, den ich schon wo anders geschrieben habe:

Da lacht der Weihnachtsmann: Luthers Tagtraum vom "heiligen Christ".

Da schütteln selbst die Götter die Köpfe: Namensänderungen, Verjüngungskur und sogar Geschlechtsumwandlung - was haben fromme Christen nicht alles versucht, um den Weihnachtsmann Odin-Wodan für ihre machtpolitischen Zwecke umzugestalten.

Aber der Reihe nach! - Als die Verchristung unseres Volkes noch kein Thema war, da war das weihnachtliche Geschehen noch für jeden klar überschaubar. Reifriesen und Winterdämonen versuchen alljährlich nach dem Tod des Sonnengottes Baldur, die Macht in der Menschenwelt Mitgart zu übernehmen.

Die Götter sehen das mit Sorge. Am 6.12. (dem früheren 2. Advent (Advent= Aarwende=Sonnenwende), der das Mittsommerfest symbolisiert) besucht Allvater Wodan daher die Menschen und bringt ihnen kleine Geschenke zur Aufmunterung. Vor allem aber bringt er ihnen die Rute. Das ist jedoch kein Züchtigungsinstrument, was die Kirche daraus machte, sondern ursprünglich ein Zweig der immergrünen Lebenseiche (Druideneiche), die in der EDDA irrtümlich als (Welt)-Esche bezeichnet wird.

Der Zweig soll den Menschen zeigen, daß die Macht der Winterriesen begrenzt ist und sie das Leben nicht vernichten können. Das leichte Schlagen mit der Rute war also keine Strafaktion, sondern der Wunsch nach Fruchtbarkeit und Gesundheit. Und die Frage nach der Artigkeit der Kinder bezog sich weniger auf ihr Betragen als auf die Frage, ob sie denn die artgemäße Religion ihrer Väter ausüben oder etwa den Unfug der christlichen Missionare glauben.

Vor allem im alpenländischen-alemannischen Raum sind die Krampus-Umzüge noch vielerorts lebendig, auch als Klausentreiben bezeichnet. Wodan, den die Kirche in den "heiligen Nikolaus" umbenannt hat, führt die Ohnmacht der Winterdämonen vor: Vermummte hässliche Gestalten mit grimmigen Masken und oftmals Hörnern am Kopf. Die Krampus-Umzüge sind der Beginn des Perchten-Treibens.

Um nun den Menschen weiszumachen, der Nikolaus sei ein völlig anderer als Wodan, stellte man dem "Heiligen" einen "Knecht" zur Seite.
Dem heiligen Nikolaus - den Knecht Ruprecht. Was vor allem im protestantischen Bereich zur Folge hatte, daß man Ruprecht rief, Nikolaus jedoch vergaß. Ruprecht ist aber in der germanischen Mythologie (der Ruhmprächtige), wie Nikolaus, einer der vielen Beinamen Odin-Wodans

Der Allvater - egal, ob man ihn Ruprecht oder Nikolaus nennt, ist mit seinem achtbeinigen Windross Sleipnir unterwegs.(Daher hat die Windrose mit ihren acht Himmelsrichtungen ihren Namen) Und dieser achtbeinige Hengst des Schimmelreiters ist es auch, für den die Kinder etwas Futter hinstellen, (wie im Kinder-Weihnachtslied besungen), damit sie einige Gaben erhalten.

Am 13.12., dem früheren 3. Advent, der die Herbst-Tag- und Nachtgleiche symbolisiert, erscheint den Menschen die Erdgöttin Frigga, die von der Kirche in Lucia (= Lichtbringerin) umbenannt wurde. In Skandinavien ist sie mit ihrem weißen Gewand und den goldblonden Haaren noch lebendig.

Sie trägt einen grünen Kranz mit sieben Kerzen auf dem Haupt, der uns sagt: Noch sieben Tage bis zur Winter-Sonnenwende! Denn der 21.12. war ja vor der Kalenderreform Papst Gregors XIII. im Jahre 1582 auch der Beginn des Julfestes. Da er in diesem Jahr aber nur zehn anstatt dreizehn zuviel angesammelte Tage aus dem fehlerbehafteten julianischen (Papst Julius) Kalender strich, feiern die Christen den "Heiligabend" drei Tage zu spät, am 24.12.

Übrigens ist die Lichterkrone der Lucia (eine "Heilige" die niemals wirklich gelebt hat) eindeutig der Ursprung des Adventskranzes. Alle tränenrührigen Geschichten von der "Erfindung" des Kranzes durch evangelische Pastöre zwischen 1839 und 1871 sind nur von verschiedenen alten Kranzsinger- und Adventsbräuchen abgekupfert. Es sind nur Versuche der Kirche, heidnisches germanisches Brauchtum als eigenes auszugeben. So taucht doch der Kranz als Grundriß des Sonnentempels und vierspeichigen Jahresrades schon als Standarte in Prozessionen auf bronzezeitlichen Felsbildern in Schweden auf.

Wie schon das Wort Weihnachten (Althochdeutsch: wihen nachten = geweihte Nächte) sagt, handelt es sich um mehrere Nächte, - eine für jedes Götterpaar, bzw. Himmelshaus (Götterburg). Man nennt diese zwölf Nächte auch Rau -oder Rauchnächte - wegen des in ihnen verbrannten Räucherwerks.


Lieben Gruß,
Bernwart

#9 RE: Verwunschene Weihnachten von Ash-Li 08.12.2012 11:13

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Soweit ich weiss, feierten die Römer einst damals ihre "Saturnalien" - dem Gott "Saturn" zu Ehren...
Aber ist mir eh wurscht. Ich hasse dieses verlogene "Fest".

Liebe Grüsse -
Ash-Li

#10 RE: Verwunschene Weihnachten von TschernoBill 08.12.2012 11:31

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Moin zusammen,


der Verfasser hat eine Unzahl an Fakten genannt, diese jedoch äußerst unstrukturiert aneinandergereiht, sodass für den Unbedarften gar nicht so richtig klar wird, was der eigentlich will - außer Verwirrung stiften?!? Auch widerspricht er sich bei dieser unstrukturierten Vorgehensweise gleich mehrfach selbst. Des Weiteren sind bezüglich Weihnachten und dessen Vorläufern primär die Quellen wichtig, die in Europa zu finden sind.
Der postsumerische Zarathustra-Kram kann zwar seine Daseinsberechtigung haben, allerdings hätte hierzu noch wesentlich weitschweifender darauf eingegangen werden müssen. Aber dann landet man unweigerlich irgendwo in der Frühgeschichte der Besiedlung Europas; diese ist der langen Zeitspanne geschuldet sehr lückenhaft und hat zu allem Elend auch noch mindestens 2 Grundströmungen:
1.: die Europäer kamen weit aus dem Osten
2.: die Europäer waren vorher da und gingen (u.a.) nach Osten
Dann noch das Problem, dass quasi ohne allzu große Unterbrechungen kreuz und quer umeinandergereist wurde; hier ein Volk, da ein Stamm, dort irgendein Splitter davon, Brauchtümer mitgeschleppt wurden, sich mit Bräuchen an bereits besiedelten Plätzen vermischten etc. pp. Das macht die Sache nicht gerade leicht und dürfte selbst Professoren auf diesem Gebiet unter Einbeziehung diverser Hypothesen und neuerer Erkenntnisse ins Wanken bringen. Dass so etwas nicht mit 1000 Worten zu beschreiben ist, sondern eher ausreicht, eine gut sortierte Bibliothek zu füllen, liegt in der Natur der Dinge. Mich wundert nur, dass er sich nicht noch irgendwas über Atlantis und die Hobbits zusammengesponnen hat...

Bernwart hat das Ganze noch ein ganzes Stück weit besser aufgedröselt und gar trefflich dargestellt.


Zum Honigmann: was mir auffällt, ist, dass wenn so ne site ans Netz geht, zunächst mal interessante und oft auch wertvolle Infos kommen; wenn dann ne Zeit vergangen ist, wirds immer wirrer! DAs Spiel lässt sich bei jeder Website beobachten, wenn sie nur lange genug besteht. Liegt das daran, weil es gilt, sich um jeden Preis vom Mitbewerber abzuheben? Oder liegt es daran, weil Leser Kommentare texten, Emails schreiben und so auch ein faules Ei dabei sein kann? Sprich: da bettelt dann jemand darum, ob da nicht mal dies und jenes thematisiert werden könnte, weil man selbst sich damit befasst und vermeintlich Neues dazu mitteilen möchte, was dann aber nur gezielte Desinformation ist?

#11 RE: Verwunschene Weihnachten von Bernwart 08.12.2012 14:58

Grüß Euch!

Wer nicht in Resonanz zu unserer Volkskultur geht, gehört wahrscheinlich nicht dazu.

Doch jetzt weiter mit Weihnachten:

Und unsere Ahnen wußten auch noch, daß Wodan am Abend der Wintersonnenwende als einsamer und unerkannter Wanderer durch die Lande zieht und an die Türen klopft. (In England hat sich der Brauch als "First Footing" erhalten) Er bringt einen grünen Zweig und ein Stück Kohle mit - als Zeichen für die wiedergeborene Sonne. Diesen ersten Gast des Jahres bewirtet man herzlich - denn man kann ja nicht wissen, ob es nicht wirklich Wodan ist.

Wie dieser, so haben sich auch viele andere Bräuche auf Sylvester verschoben, denn auch die Jahreswechsel-Feier hat sich in der Zeit vor dem "gregorianischen Kalender", irgendwann von den Sonnenwendfeiern getrennt. Zu diesen Ritualen gehört auch der Lärm, mit dem die Winterdämonen/Reifriesen vertrieben werden sollten - heute als Feuerwerk bekannt.

Während die lärmenden Umzüge des Perchtentreibens schon am 6.12. beginnen und heute bis zum 6.1. dauern, sind die "Berchtesgadener Weihnachtsschützen" mit ihren uralten schweren Vorderladern auch heute noch zu Weihnachten tätig, wogegen das heutige Sylvesterfeuerwerk zehn Tage nach der Sonnenwende stattfindet.

Waren sich unsere Ahnen noch darüber einig, daß dieser Lärm die Frostgeister des Winters bekämpfen soll, ist es der Kirche vielerorts gelungen, ihn gegen die "Wuide Gjad" umzumünzen. Gemeint ist Wodans Wilde Jagd, von der Kirche als "Teufelsbrut" verdammt. Der Mythos dagegen sagte, daß Wodan mit seinem berittenen Heer in stürmischen Rauhnächten durch die Lüfte brauste, um den Menschen beim Vertreiben der Winterdämonen zu helfen.

Hatte die katholische Kirche noch das Erscheinen des Gabenbringers auf den 6.12. konzentriert und den "Heiligabend" der "Geburt des Gottessohnes" vorbehalten wollen, so hat sich der Weihnachtsmann Wodan letztlich doch überall durchsetzten - wenn er auch im engl. Sprachraum heute noch als "Father Christmas" oder "Santa Claus" bezeichnet wird.

Martin Luther beendete im protestantischen Machtbereich die Heiligenverehrung, denn erwollte die Anbetung auf Gott, seinen "Sohn" und den schwerdeffinierbaren "heiligen Geist" reduzieren. Er hatte erkannt, daß in den "Heiligen" die wirklich heiligen Götter des arisch-germanischen Heidentums überlebt hatten.
Er trachtete danach, den "wahren Glauben" vom heidnischen Brauchtum zu "reinigen". So trieb er die katholische Kulturzerstörung noch weiter, indem er etwa das Kranz- (Quempas-) Singen (heidnisch, zur Begrüßung des wiedergeborenen Sonnengottes), das Perchten- und Faschings- bzw. Karnevalstreiben (heidnisch, zur Austreibung der Winterdämonen) oder Allerheiligen (Halloween, heidnisch, zur Ahnenverehrung) verbot.

Luther verlegte die Bescherung vom 6.12. auf "Heiligabend" 24.12. - was zur Folge hatte, daß heute zweimal (zur Freude der Kinder) beschert wird. Er versuchte den Nikolaus abzuschaffen, um ihn durch den "heiligen Christ" zu ersetzen - eine erfundene Gestalt, die nichts Heidnisches und nichts mehr Katholisches an sich haben sollte.
Da jedoch dieser undeffinierbare "heilige Christ", unter dem Luther ganzallgemein den christlichen Menschen verstand, sich als namenlose Gestalt nicht so recht vom angeblich neugeborenen Jesuskind trennen ließ, machte der Volksbrauch das "Christkind" oder "Christuskind" daraus. Ein Neugeborenes ist aber erstens zu klein, um einen Geschenkesack zu schleppen, und zweitens bekommt er ja selber Geschenke. Das paßt also nicht so recht.

Da aber später den Luther niemand mehr fragen konnte, wie er sich das denn nun mit dem "heiligen Christ" ursprünglich gedacht hatte, wurde das Christkind zu einem "schönen Kind", eben einem hübschen Mädchen.
Und damit war auch die germanische Göttin Frigga aus den nordischen "Lucia"-Mysterienspielen bei uns wiedergeboren worden - sicher nicht in Luthers Sinne.

Womit Martin Luther nicht rechnen konnte: Das hübsche blonde Mädchen fand im katholischen Bereich mehr Anklang als bei seinen Protestanten. Die blieben lieber beim Weihnachtsmann - Wodan.

Die Verehrung der Maria als "Muttergottes" und der vielen anderen weiblichen "Heiligen", welche ja die Frauenfeindlichkeit der jüdisch-christlichen Irrlehre schon ziemlich aufgeweicht hatte, war Luther immer ein Dorn im Auge. Luther hatte den inquisitorischen Hexenwahn der katholischen Kirche, mit seinen Folterungen und Scheiterhaufen, ausdrücklich gutgeheißen, obwohl er sich im Protestantismus, bis auf wenige Fälle, letztlich nicht mehr durchsetzen ließ. Ein weiblicher Engel wäre für Luther mit Sicherheit undenkbar gewesen. - Und zwar schon deshalb, weil es solche in der Bibel überhaupt nicht gibt.

Das hat aber eine einfache Ursache: Die Begründer der orientalischen Stifterreligion hatten Angst vor der religiösen weiblichen Intuition, welche die Machtfülle der patriachalen Priesterkasten gefährdet hätte. Deshalb betrachtete schon das "Alte Testament", Frauen als minderwertig und kann in ihnen nichts göttliches erkennen. Sie gelten dort bis heute als "sündig und unrein".

Weibliche Engel waren bis ins 17. Jahrhundert tabu - Luther konnte sie überhaupt nicht kennen.
Daß die Welt jedoch regelrecht auf weibliche Engel gewartet hatte, zeigt die Geschwindigkeit, mit der sie sich bis heute weltweit "ausgebreitet" haben. Als der sagenumwobene Nürnberger Puppenmacher einst auf die Idee kam, Weihnachtsengelchen mit dem Gesicht seiner kleinen verstorbenen Tochter auszustatten, hätte er sich bestimmt nicht träumen lassen, daß er damit einen Kult auslöste, der sich heute längst von der Kirche getrennt und verselbständigt hat.

Der Grund: Die Engel wurden zu Wiedergeburten der heidnischen Elfen, Fylgien (Schutzengel) und Feen, die als gute Schutzgeister Mensch und Natur helfen. Luther würde sich im Grabe umdrehen!

Übrigens: Der Weihnachtsmann Wodan ist identisch mit Ruprecht, Krampus, Hans Muff, Hans Trapp und dem "heiligen" oder Sankt Nikolaus, und der Stutenkerl oder Weckmann mit Pfeife, der in der Nikolauszeit gebacken wird, ist eine eindeutige Erinnerung an Wodan.



Gruß,
Bernwart

#12 RE: Verwunschene Weihnachten von Amicelli 08.12.2012 15:32

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Luther war Rosenkreuzer. Hier zeigt sich klar die Politik der Spaltung

Danke für die tollen Ausführungen Bernwart. Eine Frage hab ich aber: wo hast Du Dir das alles angelesen? Ich hab hier auch nordische Sagen und die Edda zu Hause. Gibts da irgendwelche Seiten oder Literatur wo man das nachschlagen kann?

@ Bill: ich weiß es nicht worans liegt. Mir fällt nur auf, dass er einerseits in dem einen Video so manchen als Logenbruder und auch Desinformierer entlarvt aber andererseits wird dann wieder auf diese Leute zurückgegriffen. Das trifft nicht nur A. Clauss sondern auch den Benesch, Freeman mit seinem Blog (der in der Schweiz aber gut was in Aktien angelegt hat die er eigentlich so verdammt), Tarpley und viele andere.
Ich hab den Eindruck, es geht nach dem Prinzip wie ich meine Schäfchen ins Trockene bring geht die Öffentlichkeit der ich kräftig den Helden markier nichts an, hauptsache man hat nachher noch Argumente um den Kopf aus der Schlinge oder das Bein aus dem Knast zu kriegen.

LG Mia

#13 RE: Verwunschene Weihnachten von Ash-Li 08.12.2012 17:23

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Zitat
Wer nicht in Resonanz zu unserer Volkskultur geht, gehört wahrscheinlich nicht dazu.



Frage im OT-Modus: MUSS, DARF und SOLLTE man sich ausschliesslich nur über das Volk, in das man hineingeboren wurde, und dessen Kultur definieren?
Dann tu ich das eben auf keinen Fall. Dies ist nämlich nicht das einzige Land, in welchem ich meine Inkarnationen verbrachte.

OT-Modus: ENDE

#14 RE: Verwunschene Weihnachten von Amicelli 08.12.2012 22:20

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Zitat von Ash-Li

Zitat
Wer nicht in Resonanz zu unserer Volkskultur geht, gehört wahrscheinlich nicht dazu.



Frage im OT-Modus: MUSS, DARF und SOLLTE man sich ausschliesslich nur über das Volk, in das man hineingeboren wurde, und dessen Kultur definieren?
Dann tu ich das eben auf keinen Fall. Dies ist nämlich nicht das einzige Land, in welchem ich meine Inkarnationen verbrachte.

OT-Modus: ENDE




Antwort OT-Modus: Du, ich auch nicht. Aber es hat einen Sinn in diese Kultur hineingeboren worden zu sein und grad deshalb sollte man sich mit dieser beschäftigen. Wir sind hier um zu lernen. Da muss man sich nicht ausschlisslich über diese und jene definieren aber möglicherweise nützt es uns irgendwann ungemein zu wissen worüber sich diese Menschen definieren um sie so zu verstehen. Deshalb sind wir hier. Wobei eine Definition mit einer Kultur nur möglich ist wenn man diese auch "Grundlegend" - also vom Grund und Aufbau auf - kennengelernt hat - und das geht nur mit der Aussage: ich gehöre zu diesem Volk, das ist meine Kultur, das ist das Erbe meiner Ahnen das ich von Geburt an antrete ob es mir nun gefällt oder nicht. Das erinnert mich irgendwie an ein Buch das ich bei meiner Schwägerin mal geshen hab: Scheiß Karma. Eine Frau beschwert sich ständig darüber dass sie soviel arbeiten muss und wacht im nächsten Leben als Ameise auf.....Du bist hier um dich im Diesseits mit diessen Problemen auseinanderzusetzen und das heißt auch die Situation anzunehmen und zwar als Herausforderung das Beste draus zu machen und nicht die Hände zu verschränken und zu warten weil so kein mieses Kharma aufgebaut wird das die Situation noch prekärer macht als sie ohnehin schon scheint. Wir sind hier um zu lernen. Und da ich auch nicht oberschlau bin und allwissend und das auch gern zugeb - denn keiner kann all das Wissen um uns in der Birne haben - frag ich auch gern Bernwart wo er sein Wissen her hat. Er weiß da wahnsinnig mehr als ich - auch Herrmann- und ich denke nicht dass es schlecht aussieht zu fragen und vor allem offen zu bleiben für Neues was sich ergibt. Will sagen: indem du etwas komplett ausschließt kapselst du dich komplett in der Richtung ab. Das ist möglicherweise ein Fehler. Wir sollten uns alle Möglichkeiten offen halten. OT-Modus Ende

#15 RE: Verwunschene Weihnachten von TomAndy 09.12.2012 00:00

Zitat
Will sagen: indem du etwas komplett ausschließt kapselst du dich komplett in der Richtung ab. Das ist möglicherweise ein Fehler.



Richtig lesen, Mia, bitte. Sie schließt Deutschland ja nicht aus. Es geht darum, dass sie sich nicht NUR mit dem Land identifiziert, in dem sie geboren wurde. Wir haben uns dieses Land ausgesucht, aber nicht, um uns NUR damit zu identifzieren, so sehe ich es jedenfalls.
Ich identifziere mich mit AllesWasIst, dazu gehört Deutschland und die Erde natürlich auch.

Und mir reicht es zu wissen, dass Weihnachten, so wie es HEUTE gefeiert wird, verlogen ist. Es wird die Geburt Jesu gefeiert, obwohl Jesus an diesem Tag gar nicht geboren wurde. Mehr muss ich nicht wissen.
Die meisten Menschen interessiert aber auch nicht die Geburt, sondern sie intereressiert nur, dass sie an diesen Feiertagen nicht arbeiten müssen.

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